Bitzen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Bitzen
Bitzen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Bitzen hervorgehoben
50.7936111111117.6897222222222250Koordinaten: 50° 48′ N, 7° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Hamm (Sieg)
Höhe: 250 m ü. NHN
Fläche: 2,3 km²
Einwohner: 740 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 322 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57539
Vorwahl: 02682
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 010
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Lindenallee 2
57577 Hamm (Sieg)
Webpräsenz: www.hamm-sieg.de
Ortsbürgermeister: Armin Weigel
Lage der Ortsgemeinde Bitzen im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild

Bitzen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) an.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Bitzen und der Ortsteil Dünebusch liegen auf der nördlichen Seite der Sieg; die Orte grenzen im Westen an Nordrhein-Westfalen und die Gemeinde Windeck (Sieg); in Norden von Bitzen liegen Forst und im Süden Oppertsau, ein Ortsteil von Fürthen.

Geschichte[Bearbeiten]

Bitzen wurde erstmals 1445 urkundlich erwähnt.

Bis zum Jahr 1806 gehörte Bitzen zur Grafschaft Sayn-Hachenburg. Bitzen bildete innerhalb des Kirchspiels Hamm einen „Sende“ genannten eigenen Verwaltungsbezirk, zu dem auch die Orte Dünebusch und Pirzenthal(heute Ortsteil von Wissen) gehörten.[2] Die Grafschaft Sayn-Hachenburg war 1799 auf dem Erbweg an die Fürsten von Nassau-Weilburg gefallen. 1806 traten die beiden nassauischen Fürsten dem napoleonischen Rheinbund bei, sodass die Region von 1806 an zum Herzogtum Nassau gehörte. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen wurde das Gebiet an das Königreich Preußen abgetreten.[3]

Unter der preußischen Verwaltung wurde Bitzen der Bürgermeisterei Hamm im neu errichten Kreis Altenkirchen zugeordnet, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.

Von 1720 bis 1931 wurde im Ort die Eisenerz-Grube St. Andreas betrieben.

Am 28. März 1993 stürzte zwischen Dünebusch und Pirzenthal ein Hubschrauber vom Typ Robinson R22 ab. Die beiden Insassen überlebten den Unfall nicht.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Bitzen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5]

Jahr Einwohner
1815 162
1835 183
1871 319
1905 402
1939 620
Jahr Einwohner
1950 674
1961 728
1970 717
1987 736
2005 833

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Bitzen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[6]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bitzen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 371.
  3. Verhandlungen der durch Beschluss der Landesdeputirten-Versammlung ..., Band 1, 1836, S. 583
  4. http://aviation-safety.net/wikibase/wiki.php?id=30431
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Regionaldaten
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen