Moraas

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Moraas
Moraas
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Moraas hervorgehoben
53.42138888888911.30166666666724Koordinaten: 53° 25′ N, 11° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Hagenow-Land
Höhe: 24 m ü. NHN
Fläche: 16,78 km²
Einwohner: 479 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19230
Vorwahl: 03883
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 099
Adresse der Amtsverwaltung: Bahnhofstr. 25
in 19230 Hagenow
Webpräsenz: www.amt-hagenow-land.de
Bürgermeister: Dieter Quast
Lage der Gemeinde Moraas im Landkreis Ludwigslust-Parchim
Brandenburg Niedersachsen Schleswig-Holstein Schwerin Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Rostock Landkreis Nordwestmecklenburg Banzkow Plate Plate Sukow Bengerstorf Besitz (Mecklenburg) Brahlstorf Dersenow Gresse Greven (Mecklenburg) Neu Gülze Nostorf Schwanheide Teldau Tessin b. Boizenburg Barnin Bülow (bei Crivitz) Crivitz Crivitz Demen Friedrichsruhe Tramm (Mecklenburg) Zapel Dömitz Grebs-Niendorf Karenz (Mecklenburg) Malk Göhren Malliß Neu Kaliß Vielank Gallin-Kuppentin Gischow Granzin Obere Warnow Gehlsbach (Gemeinde) Kreien Kritzow Lübz Lübz Marnitz Passow (Mecklenburg) Siggelkow Suckow Tessenow Gehlsbach (Gemeinde) Werder (bei Lübz) Goldberg (Mecklenburg) Dobbertin Goldberg (Mecklenburg) Mestlin Neu Poserin Techentin Goldberg (Mecklenburg) Balow Brunow Dambeck Eldena Gorlosen Grabow (Elde) Karstädt (Mecklenburg) Kremmin Milow (bei Grabow) Möllenbeck (Landkreis Ludwigslust-Parchim) Muchow Prislich Steesow Zierzow Alt Zachun Bandenitz Belsch Bobzin Bresegard bei Picher Gammelin Groß Krams Hoort Hülseburg Kirch Jesar Kuhstorf Moraas Pätow-Steegen Picher Pritzier Redefin Setzin Strohkirchen Toddin Warlitz Alt Krenzlin Bresegard bei Eldena Göhlen Groß Laasch Leussow Lübesse Lüblow Rastow Sülstorf Uelitz Warlow Wöbbelin Blievenstorf Brenz (Mecklenburg) Neustadt-Glewe Neustadt-Glewe Cambs Dobin am See Gneven Pinnow (bei Schwerin) Langen Brütz Leezen (Mecklenburg) Pinnow (bei Schwerin) Raben Steinfeld Domsühl Domsühl Obere Warnow Groß Godems Zölkow Karrenzin Lewitzrand Rom (Mecklenburg) Spornitz Stolpe (Mecklenburg) Ziegendorf Zölkow Barkhagen Ganzlin Ganzlin Ganzlin Plau am See Blankenberg (Mecklenburg) Borkow Brüel Dabel Hohen Pritz Kobrow Kuhlen-Wendorf Langen Jarchow Mustin (Mecklenburg) Sternberg Sternberg Weitendorf (bei Brüel) Witzin Zahrensdorf Zahrensdorf Dümmer (Gemeinde) Holthusen Klein Rogahn Klein Rogahn Pampow Schossin Stralendorf Warsow Wittenförden Zülow Wittenburg Wittenburg Wittenburg Wittendörp Gallin Kogel Lüttow-Valluhn Vellahn Zarrentin am Schaalsee Boizenburg/Elbe Ludwigslust Lübtheen Parchim Parchim Parchim HagenowKarte
Über dieses Bild

Moraas ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Hagenow-Land mit Sitz in der Stadt Hagenow verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Moraas liegt etwa sieben Kilometer östlich von Hagenow. Durch das Gemeindegebiet bzw. an dessen Grenzen fließen die Sude, der Klüßer Mühlenbach, der Strohkirchener Bach und weitere kleine Fließgewässer. Der Ort liegt innerhalb des Gleisdreiecks Schwerin - Ludwigslust - Hagenow. Der nächste Bahnhof befindet sich in Strohkirchen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt von 1227. Hier wurde der Ort in einer Schenkungsurkunde der Grafen von Schwerin an die Komturei Kraak erwähnt.[2] Frühere Ortsnamen waren Mratzu (slawisch für Finsternis), Moraz (1227), Moratz(e) (1397), Morats (1500), Moratze (1520).[3] Von der Siedlungsform war der Ort ein Rundling. Moraas war von je her landwirtschaftlich geprägt. Eine zentrale Abwasserentsorgung wurde im 20. Jahrhundert geschaffen, und es folgte der Anschluss der Gemeinde an die Erdgastrasse.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 2. April 1998 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 159 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „Gespalten; vorn in Gold ein widersehender schwarzer Lindwurm; hinten in Rot ein halbes silbernes Malteserkreuz am Spalt.“[4]

Das Wappen wurde von dem Schweriner Heraldiker Karl-Heinz Steinbruch gestaltet.

Flagge[Bearbeiten]

Flagge der Gemeinde Moraas

„Die Flagge ist quer zur Längsachse des Flaggentuches gleichmäßig von Rot und Gelb gestreift. In der Mitte des Flaggentuches liegt, auf jeweils ein Drittel der Länge des roten und des gelben Streifens übergreifend, das Gemeindewappen. Die Länge des Flaggentuches verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Dorfkirche

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Moraas

  • Backsteinkirche mit Satteldach und Holzturm als Dachreiter
  • Niederdeutsches Hallenhaus von 1785 mit Walmdach; ursprünglich Durchgangshaus mit Mittelküche, im 19. Jahrhundert umgebaut.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Dorfzentrum liegt das Gemeindehaus und die Feuerwehr. Diese sind gleichzeitig Zentrum für das Vereins- und Kulturleben in der Gemeinde.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Moraas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Georg Christian Friedrich Lisch: Urkunden der Comthurei Kraak und der Priorei Eixen. In: Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 1, 1836, ISSN 0259-7772, S. 197–232, (Digitalisat).
  3. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, S. 3–168, hier S. 97.
  4. a b § 1 der Hauptsatzung (PDF; 2,6 MB) der Gemeinde