Zapel

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Zapel (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Zapel
Zapel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Zapel hervorgehoben
53.5511.66666666666761Koordinaten: 53° 33′ N, 11° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Crivitz
Höhe: 61 m ü. NN
Fläche: 11,57 km²
Einwohner:

428 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19089
Vorwahl: 03863
Kfz-Kennzeichen: PCH
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 158
Adresse der Amtsverwaltung: Amtsstraße 5
19089 Crivitz
Webpräsenz: http://www.amt-crivitz.de/
Bürgermeister: Hans-Werner Wandschneider
Lage der Gemeinde Zapel im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Zapel ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Crivitz verwaltet und grenzt direkt an die Stadt Crivitz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Die Gemeinde befindet sich etwa drei Kilometer südöstlich von Crivitz und zirka 20 Kilometer nordwestlich von Parchim. Sie liegt an der Bundesstraße 321. Die Bundesautobahn 14 (ca. 14 Kilometer) ist über die Anschlussstelle Schwerin-Ost erreichbar. Durch das Gemeindegebiet verläuft die Bahnstrecke Schwerin–Parchim. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Crivitz und Ruthenbeck. Im Süden des Gemeindegebietes liegt das Waldgebiet Settiner Tannen und hier entspringt auch der Gramnitzbach. Im Nordosten des Gemeindegebietes befindet sich der höchste Punkt im Gemeindegebiet mit 67,8 m ü. NHN.

[Bearbeiten] Ortsteile

  • Zapel
  • Zapel Hof
  • Zapel Siedlung

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In Grün ein goldbewehrter silberner Fischreiher mit angehobenem linken goldenen Ständer; begleitet in der rechten Oberecke von zwei goldenen Eicheln an einem schräg rechts gestellten goldenen Stiel, in der linken Oberecke von zwei goldenen Eicheln an einem schräg links gestellten goldenen Stiel.“[2]

Das Wappen wurde von Karl-Friedrich Röhl gestaltet und 2006 durch den Innenminister des Landes verliehen.

[Bearbeiten] Geschichte

Der Name ist slawischen Ursprungs und bedeutet so viel wie „Ort der Reiher“ oder „Reiherort“. Ob die Siedlung auf dem alten slawischen Wohnplatz errichtet wurde, ist nicht erwiesen. Die immer wieder erscheinende Darstellung, die Kirche liege auf einem Burgwall, ist durch Erdbohrungen widerlegt. Die Kirche steht auf einem Hügel, dem höchsten Punkt im Dorfzentrum.

Die Gemeinde verlor 2004 rund ein Viertel ihrer Bevölkerung.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Dorfkirche in Zapel

Die Baudenkmale der Stadt sind in der Liste der Baudenkmale in Zapel aufgeführt.

  • Spätgotische Feldsteinkirche (Anfang 15. Jahrhundert), Fachwerkturm von 1749
  • Gedenkstein von 1960 vor einer Scheune an der B 321, in der 25 KZ-Häftlinge des Todesmarsches vom April 1945 von SS-Männern ermordet wurden
  • Gedenktafel von 1976 an der B 321 in der Nähe des Grundstücks Parchimer Straße 2 an den Todesmarsch


  • Gedenkstein von 1950 neben dem Chausseehaus an 18 (tatsächlich waren es 25) ermordete KZ-Häftlinge
  • Stele von 1996 an der B 321 zwischen Zapel und Neu Ruthenbeck von dem Bildhauer Wieland Schmiedel zur Erinnerung an den Todesmarsch

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 522 kB) (Hilfe dazu)
  2. Hauptsatzung § 1, Abs.2

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Zapel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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