Mestlin

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Mestlin führt kein Wappen
Mestlin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mestlin hervorgehoben
53.57972222222211.92555555555663Koordinaten: 53° 35′ N, 11° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Goldberg-Mildenitz
Höhe: 63 m ü. NN
Fläche: 32,56 km²
Einwohner:

813 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19374
Vorwahl: 038727
Kfz-Kennzeichen: PCH
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 096
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Lange Straße 67
19399 Goldberg
Webpräsenz: mestlin.de
Bürgermeister: Uwe Schultze
Lage der Gemeinde Mestlin im Landkreis Ludwigslust-Parchim
Brandenburg Niedersachsen Schleswig-Holstein Schwerin Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Rostock Landkreis Nordwestmecklenburg Banzkow Plate Plate Sukow Bengerstorf Besitz (Mecklenburg) Brahlstorf Dersenow Gresse Greven (Mecklenburg) Neu Gülze Nostorf Schwanheide Teldau Tessin b. Boizenburg Barnin Bülow (bei Crivitz) Crivitz Crivitz Demen Friedrichsruhe Tramm (Mecklenburg) Zapel Dömitz Grebs-Niendorf Karenz (Mecklenburg) Malk Göhren Malliß Neu Kaliß Vielank Gallin-Kuppentin Gischow Granzin Obere Warnow Karbow-Vietlübbe Kreien Kritzow Lübz Lutheran Marnitz Passow (Mecklenburg) Siggelkow Suckow Tessenow Wahlstorf (Mecklenburg) Werder (bei Lübz) Goldberg (Mecklenburg) Dobbertin Goldberg (Mecklenburg) Mestlin Neu Poserin Techentin Wendisch Waren Balow Brunow Dambeck Eldena Gorlosen Grabow (Elde) Karstädt (Mecklenburg) Kremmin Milow (Mecklenburg) Möllenbeck (Landkreis Ludwigslust-Parchim) Muchow Prislich Steesow Zierzow Alt Zachun Bandenitz Belsch Bobzin Bresegard bei Picher Gammelin Groß Krams Hoort Hülseburg Kirch Jesar Kuhstorf Moraas Pätow-Steegen Picher Pritzier Redefin Setzin Strohkirchen Toddin Warlitz Alt Krenzlin Bresegard bei Eldena Göhlen Groß Laasch Leussow Lübesse Lüblow Rastow Sülstorf Uelitz Warlow Wöbbelin Blievenstorf Brenz (Mecklenburg) Neustadt-Glewe Neustadt-Glewe Cambs Dobin am See Gneven Pinnow (bei Schwerin) Langen Brütz Leezen (Mecklenburg) Pinnow (bei Schwerin) Raben Steinfeld Damm (Eldetal) Domsühl Obere Warnow Groß Godems Zölkow Karrenzin Lewitzrand Rom (Mecklenburg) Severin (Mecklenburg) Spornitz Stolpe (Mecklenburg) Ziegendorf Zölkow Barkhagen Buchberg (Mecklenburg) Ganzlin Plau am See Wendisch Priborn Blankenberg (Mecklenburg) Borkow Brüel Dabel Hohen Pritz Kobrow Kuhlen-Wendorf Langen Jarchow Mustin (Mecklenburg) Sternberg Sternberg Weitendorf (bei Brüel) Witzin Zahrensdorf Zahrensdorf Dümmer (Gemeinde) Holthusen Klein Rogahn Klein Rogahn Pampow Schossin Stralendorf Warsow Wittenförden Zülow Körchow Lehsen Wittenburg Wittendörp Gallin Kogel Lüttow-Valluhn Vellahn Zarrentin am Schaalsee Boizenburg/Elbe Ludwigslust Lübtheen Parchim ParchimKarte
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Mestlin ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Goldberg-Mildenitz mit Sitz in der Stadt Goldberg verwaltet. Mestlin ist als Storchen- und ehemals sozialistisches Musterdorf bekannt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Das Dorf Mestlin liegt etwas südlich der Mecklenburgischen Seenplatte am Schnittpunkt der Straßen Crivitz–Goldberg und ParchimSternberg 34 Kilometer östlich von Schwerin und 20 Kilometer nördlich von Parchim. Die nächste Kleinstadt ist das elf Kilometer östlich gelegene Goldberg.

Ortsteile der Gemeinde sind Kadow, Mestlin, Ruest und Vimfow.

[Bearbeiten] Geschichte

Baumaßnahmen im Jahr 1955, im Vordergrund: das entstehende Kulturhaus

Die Gemeinde Mestlin wurde erstmals im Jahre 1312 urkundlich erwähnt. Der Name ist slawischen Ursprungs und bedeutet so viel wie „Brückendorf“. Ebenfalls im 14. Jahrhundert wurde nahe von Mestlin die heutige Wüstung Gloueke erwähnt.

Mestlin war bis zur Säkularisation im Besitz des Klosters Dobbertin. Bis zum Zweiten Weltkrieg gehörte Dobbertin zum Großherzogtum Mecklenburg (-Schwerin). Seit 1918 war Mestlin ein Dorf im dem Staat Mecklenburg. Nach 1945 lag es erst im Land Mecklenburg und dann von 1952 bis 1990 im Bezirk Schwerin.

Zu DDR-Zeiten wurde Mestlin zu einem sozialistischen Musterdorf ausgebaut. Das Kulturhaus im Zentrum wurde 1957 fertiggestellt und ist seit 1990 dem Verfall ausgesetzt. Der 2008 gegründete örtliche Verein Denkmal Kultur Mestlin e. V. bemüht sich um den Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudeensembles und eine Belebung des kulturellen Angebots in der Gemeinde.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Ruester Kirche
  • die Storchennester (12 Stück)
  • Kirche Mestlin, Mitte 13. Jahrhundert (romanischer/gotischer Stil)
  • Pfarrhaus mit Fachwerkstall
  • Kulturhaus
  • ehemaliges Gutshaus (in Privatbesitz)
  • Landambulatorium
  • Schule

Die Baudenkmale der Gemeinde sind in der Liste der Baudenkmale in Mestlin aufgeführt.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 522 kB) (Hilfe dazu)

[Bearbeiten] Karten

  • Topographisch oeconomisch und militaerische Charte des Herzogthums Mecklenburg-Schwerin 1758 Klosteramt Dobbertin mit der Sandpropstei vom Grafen Schmettau.
  • Direktorial-Vermessungskarte Von dem Hochadelichen Dobbertinschen Klosteramt 1759.
  • Wiebekingsche Karte von Mecklenburg 1786.
  • Charte von den Besitzungen des Klosters Dobbertin, Abteilung II. enthält Mestlin, angefertigt nach den vorhandenen Gutskarten im Jahre 1866 durch I. H. Zebuhr.

[Bearbeiten] Weblinks

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