Warsow

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Warsow (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Warsow führt kein Wappen
Warsow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Warsow hervorgehoben
53.53166666666711.30194444444444Koordinaten: 53° 32′ N, 11° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Stralendorf
Höhe: 44 m ü. NHN
Fläche: 14,89 km²
Einwohner: 647 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19075
Vorwahl: 038859
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 147
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Dorfstr. 30
19073 Stralendorf
Webpräsenz: www.amt-stralendorf.de
Bürgermeisterin: Gisela Buller
Lage der Gemeinde Warsow im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Warsow ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Stralendorf mit Sitz in der Gemeinde Stralendorf verwaltet.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Warsow, Kothendorf und Krumbeck.[2]

Geografie und Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Warsow liegt etwa elf Kilometer südwestlich von Schwerin und 15 Kilometer nordöstlich von Hagenow direkt an der Bundesstraße 321. Die Sude fließt entlang der südlichen Grenze des Gemeindegebietes. Anschluss zur Bundesautobahn 24 besteht in sechs Kilometern Entfernung an der Anschlussstelle Hagenow. Der nächste Bahnhof an der Bahnstrecke Hagenow Land–Schwerin befindet sich in Alt Zachun (5 km).

Geschichte[Bearbeiten]

Dorfkirche Warsow

Gemäß der ersten urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 1217 war Warsow ein Gut- und Kirchdorf.

Die in der Vergangenheit mehrfach umgebaute Kirche ist ein gotischer Bau aus Granitbruchstein mit Strebepfeilern. Die zwei Glocken der Kirche stammen aus den Jahren 1309 und 1474. Die 1833 durch Jacob Friedrich Friese gebaute Orgel befindet sich seit 1874 in dieser Kirche.

Ein niederdeutsches Hallenhaus aus dem Jahre 1787 ist bis heute erhalten geblieben. 1972 wurden Kothendorf und Krumbeck zu Warsow eingemeindet.

Ortsteil Kothendorf[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1297, in der Nikolaus Graf von Schwerin das Dorf an das Kloster Zarrentin verkaufte. 1873 wird Kothendorf mit Sudenmühle vereinigt.

Ortsteil Krumbeck[Bearbeiten]

Die Siedlung Krumbeck entstand, weil acht Erbpächter wegen zu dichter Besiedlung und aus brandschutztechnischen Gründen ihre Häuser auf Äckern westlich von Kothendorf aufbauten.

Politik[Bearbeiten]

Die 2004 gewählte Gemeindevertretung setzt sich wie folgt zusammen:

  • SPD: 4 Sitze
  • Wählergemeinschaft Kothendorf-Warsow: 3 Sitze

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Warsow

  • Gotische, mittelalterliche Saalkirche in Warsow mit Fachwerk - Dachreiter; Chor aus Feldstein; 1863 durch Sanierungen stark verändert; mit Friese - Orgel von 1833.
  • Hallenhäuser in Krumbeck
  • Mühlengebäude und Sudetal in Sudenmühle

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. § 1 der Hauptsatzung (PDF; 22 kB) der Gemeinde

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Warsow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien