Lübesse

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lübesse
Lübesse
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lübesse hervorgehoben
53.48777777777811.46166666666742Koordinaten: 53° 29′ N, 11° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Ludwigslust-Land
Höhe: 42 m ü. NHN
Fläche: 19,93 km²
Einwohner: 690 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19077
Vorwahl: 03868
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 086
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Wöbbeliner Str. 5
19288 Ludwigslust
Webpräsenz: www.gemeinde-lübesse.de
Bürgermeister: Reinhold Kunze
Lage der Gemeinde Lübesse im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Lübesse ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Ludwigslust-Land mit Sitz in der nicht amtsangehörigen Stadt Ludwigslust verwaltet.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Lübesse, Hasenhäge und Ortkrug.[2]

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße 106 etwa 13 Kilometer südlich von Schwerin. Die Bundesautobahn 24 ist über die Anschlussstelle Wöbbelin in sieben Kilometern Entfernung zu erreichen.

Geschichte[Bearbeiten]

Forsthaus in Hasenhäge

In Karten um 1700 sind die Orte „Lubbes“ und „Ortkrog“ vermerkt, wonach Lübesse nach Uelitz eingepfarrt war. Hasenhäge ist ein alter Forstortsname, welcher im 19. Jahrhundert vom Banzkower Forstreservat übernommen wurde.

Zu DDR-Zeiten wurde im Ort das Betriebs-Ferienlager "Hermann Schlimme" vom VEB Giesserei- und Maschinenbau Berlin-Lichtenberg errichtet und unterhalten. Ein weiteres Betriebs-Ferienlager stellte der VEB WGK (Wohnungs- und Gesellschaftsbaukombinat) Schwerin den Kindern seiner Betriebsangehörigen zur Verfügung. Es wurde nach 1990 dem Verfall preisgegeben.

Bei Ausgrabungen der Humboldt-Universität Berlin in den Jahren 2002-2005 südwestlich der Ortslage wurden Spuren einer Besiedlung der späten Römischen Kaiserzeit bzw. frühen Völkerwanderungszeit gefunden.

Nach der Wende hat sich die Einwohnerzahl des Ortes mehr als verdoppelt, was vor allem auf die Stadtflucht zurückzuführen ist. Am nördlichen Ortsrand entstand ein großes Gewerbegebiet und ein Windpark.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 19. März 1996 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 88 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „Geteilt von Gold und Rot; oben ein betagleuchteter roter Marstall mit Satteldach, sechs balkenweise angeordneten Rundbogenfenstern und einer Tür im Mittelteil sowie je zwei rechteckigen und zwei Rundbogenfenstern (2:2 gestellt) in den Seitenteilen; unten ein springender goldener Hase.“[2]

Das Wappen wurde von dem Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick gestaltet.

Der dargestellte Marstall befindet sich in Ortkrug und diente früher zum Umspannen und Rasten der Pferde von Kutschen. Der Hase steht selbstredend für den Ortsteil Hasenhäge, die Farben gelb und rot gehen auf die Grafschaft Schwerin zurück, zu welcher Lübesse einst gehörte.

Flagge[Bearbeiten]

Flagge der Gemeinde Lübesse

Die Flagge der Gemeinde Lübesse zeigt die Farben Gold (Gelb) und Rot in zwei Längsstreifen gleicher Breite und ist in der Mitte mit den Figuren des Gemeindewappens belegt; der rote Marstall liegt auf dem goldenen (gelben) Streifen und nimmt ein Sechstel der Höhe sowie zwei Fünftel der Länge des Flaggentuchs ein; der springende goldene (gelbe) Hase liegt auf dem roten Streifen und nimmt zwei Neuntel der Höhe sowie ein Drittel der Länge des Flaggentuchs ein; die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Baudenkmale der Gemeinde sind in der Liste der Baudenkmale in Lübesse aufgeführt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lübesse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c § 1 der Hauptsatzung (PDF; 192 kB) der Gemeinde