Bresegard bei Picher

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bresegard bei Picher
Bresegard bei Picher
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bresegard bei Picher hervorgehoben
53.35194444444411.29833333333332Koordinaten: 53° 21′ N, 11° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Hagenow-Land
Höhe: 32 m ü. NHN
Fläche: 16,57 km²
Einwohner: 308 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19230
Vorwahl: 038751
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 019
Adresse der Amtsverwaltung: Bahnhofstr. 25
in 19230 Hagenow
Webpräsenz: www.amt-hagenow-land.de
Bürgermeister: Klaus Weinreich
Lage der Gemeinde Bresegard bei Picher im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Bresegard bei Picher ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Hagenow-Land mit Sitz in der Stadt Hagenow verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Bresegard bei Picher liegt in der Griesen Gegend, einem waldreichen Gebiet zwischen den Flüssen Sude, Elde und Elbe. Das flachwellige Gebiet fällt westlich von Bresegard etwa 20 Meter zum Tal der Sude hin ab. Der Zusatzname "bei Picher" dient der Unterscheidung von der Gemeinde Bresegard bei Eldena, dieser Ort liegt nur 15 Kilometer entfernt und ebenfalls im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Durch den Ort fließt der Mühlenbach in Richtung Sude.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsname leitet sich aus dem Slawischen ab und bedeutet so viel wie „Birkenberg“. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1421. Zu der Zeit ließ Albrecht V. Herzog zu Mecklenburg schriftlich die Verpfändung der Einkünfte von Bresegard (damals „Brezegure“) und acht weiteren Dörfern an Jasper Halberstadt festhalten. Im 15. und 16. Jahrhundert muss es im Ort eine Holländermühle gegeben haben. Im Dreißigjährigen Krieg wurden 17 von 32 Höfen verwüstet. Mitte des 18. Jahrhunderts begann die Ansiedlung von Kleinstbauern.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 12. März 1998 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 158 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Silber auf rotem Hügel eine grüne Birke mit neun silbernen Früchten.“[2]

Das Wappen wurde nach einem Vorschlag des Berliners Paul-Gerhard Schult von dem Barsbütteler Hans-Frieder Kühne gestaltet.

Flagge[Bearbeiten]

Flagge der Gemeinde Bresegard bei Picher

Die Flagge besteht aus weißem Tuch und ist in der Mitte mit den Figuren des Gemeindewappens belegt. Die Wappenfiguren nehmen acht Neuntel der Höhe des Flaggentuchs ein. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 3 zu 2.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Zwei Kilometer südlich von Bresegard führt die Bundesstraße 5 von Ludwigslust nach Boizenburg/Elbe vorbei (vor 1990 Transitstraße von Berlin nach Hamburg). Die nächstgrößeren Städte sind Ludwigslust (15 km entfernt) und Hagenow (zwölf Kilometer), von diesen Orten besteht Bahn- und Autobahnanschluss (A 24 Berlin-Hamburg).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bresegard bei Picher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b § 2 der Hauptsatzung (PDF; 39 kB) der Gemeinde