Dabel

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dabel
Dabel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dabel hervorgehoben
53.66666666666711.958Koordinaten: 53° 40′ N, 11° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Parchim
Amt: Sternberger Seenlandschaft
Höhe: 58 m ü. NN
Fläche: 24,72 km²
Einwohner: 1448 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19406
Vorwahl: 038485
Kfz-Kennzeichen: PCH
Gemeindeschlüssel: 13 0 60 011
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
19406 Sternberg
Webpräsenz:
Bürgermeister: Herbert Rohde
Lage der Gemeinde Dabel im Landkreis Parchim
Karte

Dabel ist eine kleine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Sternberger Seenlandschaft mit Sitz in der Stadt Sternberg verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Dabeler See

Die Gemeinde liegt inmitten einer bewaldeten Seenlandschaft östlich von Sternberg. Im Gemeindegebiet liegen der Dabeler See und der Holzendorfer See. Im Südosten grenzt der Kleinpritzer See an die Gemarkung. Südlich von Gägelow befindet sich der gleichnamige See und Naturschutzgebiet. Im Süden und Westen der Gemeinde gibt es größere Waldgebiete. Im Westen befindet sich das Waldgebiet Peeschen Tannen. Höchste Erhebung im Gemeindegebiet ist der Flötenberg mit 64,3 m ü. HN. Durch die Gemeinde fließt die Möllerbek. Durch den Ort führen die B 192 sowie die 1996 eingestellte Bahnstrecke Wismar–Karow. Bis Sternberg sind es etwa sechs Kilometer.

Ortsteile der Gemeinde sind Dabel, Holzendorf, Woland und Turloff.

[Bearbeiten] Geschichte

Der Name stammt wahrscheinlich aus dem slawischen "Dab oder Dabele" und bedeutet Eiche. Schon zu Urzeiten wurde die Gegend bewohnt, davon zeugen zahlreiche Großstein- und Hügelgräber. 1262 wird Dabel das erste Mal urkundlich erwähnt. Bis zur Säkularisierung gehörte Dabel zum Kloster Dobbertin. Seit 1794 bis zum Zweiten Weltkrieg gehörte Dabel zum Großherzogtum Mecklenburg. Nach 1945 gehörte es erst zum Land Mecklenburg und dann von 1952 bis 1990 zum Bezirk Schwerin.

In der Gemeinde befand sich bis 2006 der Bundeswehrstandort für das Panzerartilleriebataillon 405.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In Gold eine rote Holländerwindmühle über einer erniedrigten blauen Wellenleiste, begleitet beiderseits und oben von je einem aufrechten Eichenblatt mit schwarzem Stiel, daran zwei blaue Früchte.“

[Bearbeiten] Flagge

Die Flagge der Gemeinde DabeI ist quer zur Längsachse des Flaggentuchs von Gold (Gelb), Rot und Gold (Gelb) gestreift. Die äußeren goldenen (gelben) Streifen nehmen jeweils ein Viertel, der rote Mittelstreifen nimmt die Hälfte der Länge des Flaggentuchs ein. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, zwei Drittel der Höhe des Flaggentuchs einnehmend das Wappen der Gemeinde. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Weblinks

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