Ziegendorf

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern. Für den Ortsteil der Gemeinde Petersaurach siehe Ziegendorf (Petersaurach).


Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Ziegendorf führt kein Wappen
Ziegendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ziegendorf hervorgehoben
53.28333333333311.81666666666749Koordinaten: 53° 17′ N, 11° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Parchimer Umland
Höhe: 49 m ü. NHN
Fläche: 36,48 km²
Einwohner: 611 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19372
Vorwahl: 038721
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 160
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Walter-Hase-Straße 42
19370 Parchim
Webpräsenz: www.amt-parchimer-umland.de
Bürgermeisterin: Petra Mannfeld
Lage der Gemeinde Ziegendorf im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Ziegendorf ist eine Gemeinde des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Parchimer Umland mit Sitz in Parchim verwaltet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt 18 Kilometer südlich von Parchim. Die Bundesstraße 321 verläuft nordöstlich und die Bundesstraße 5 südwestlich der Gemeinde. Die Bundesautobahn 24 ist über die sechs Kilometer entfernte Anschlussstelle Parchim erreichbar. Ziegendorf liegt am Ausläufer der Ruhner Berge. Das Gemeindegebiet grenzt im Süden an das Land Brandenburg. Westlich der Gemeinde fließt die Löcknitz.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Drefahl, Meierstorf, Pampin, Platschow, Stresendorf und Ziegendorf.[2]

Es existieren folgende Gemarkungen[3]

Gemarkungsnummer Gemarkungsname Gemarkungsfläche(in ha)
131208 Ziegendorf 998,6002
131209 Drefahl 963,9540
131210 Meierstorf 638,3834
131211 Stresendorf 357,9078
131212 Pampin 448,8980
131213 Platschow 269,7245

Geschichte[Bearbeiten]

Pampin wurde im Jahr 1410 erstmals urkundlich erwähnt. Die Ersterwähnung Drefahls als Dreual stammt aus dem Jahr 1438. Der Ortsname stammt vom altslawischen Wort drŭva für Holz oder Wald ab. Der Ortsname dürfte somit Walddorf bedeuten.[4] Der Ort Ziegendorf ist eine deutsche Gründung und stammt aus der Zeit der Ostkolonisation.

Die ehemaligen Berger Ortsteile Pampin und Platschow wurden 1992 aus dem seit 1990 zu Brandenburg gehörenden Kreis Perleberg in den Landkreis Parchim eingegliedert.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Ziegendorf

  • Fachwerkkirche von 1703 in Ziegendorf, 1998 restauriert, zur Inneneinrichtung gehört ein Taufengel
  • Fachwerkdorfkirche von ca. 1700 in Meierstorf mit verbrettertem Westturm
  • Fachwerk - Glockenturm der ehemaligen Kirche in Stresendorf
  • Bauernhäuser in Ziegendorf
  • Gotische Feldsteinkirche mit frei davor gestellten Holzturm in Drefahl
  • Häuslerei und Spritzenhaus in Drefahl
  • Ringdorfstruktur, Bauernhäuser und Skulpturenpark in Pampin
  • Elefantenhof in Platschow
  • Ruhner Berge

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. § 1 der Hauptsatzung (PDF; 2,4 MB) der Gemeinde
  3. Geoportal des Landkreises Parchim, abgerufen am 11. November 2011.
  4. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 3–168, hier S. 42.
  5. Landeshauptarchiv Brandenburg - Landkreis Prignitz

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ziegendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien