Kogel

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Kogel (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Kogel führt kein Wappen
Kogel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kogel hervorgehoben
53.50083333333310.94694444444434Koordinaten: 53° 30′ N, 10° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Zarrentin
Höhe: 34 m ü. NHN
Fläche: 29,88 km²
Einwohner: 655 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 19246,
19260 (Vietow)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 038843, 038851
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 073
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Amtsstr. 4-5, 19246
Zarrentin am Schaalsee
Webpräsenz: www.zarrentin.de
Bürgermeister: Brosch, André
Lage der Gemeinde Kogel im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Kogel ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Zarrentin mit Sitz in der Stadt Zarrentin am Schaalsee verwaltet.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Kogel, Fliegenhof, Holzkrug und Vietow, die bis Ende 1972 selbständigen Gemeinden Kölzin, Krohnshof und Pamprin [2] sowie die Siedlung Schaalmühle.

Geografie[Bearbeiten]

Schaale bei Kogel

Kogel liegt etwa 6,5 Kilometer südöstlich von Zarrentin am Schaalsee und des Biosphärenreservats Schaalsee. Die Bundesautobahn 24 quert das Gemeindegebiet und ist über die Anschlussstelle Zarrentin befahrbar. Die Schaale fließt in südlicher Richtung zur Sude.

Geschichte[Bearbeiten]

Kogel selbst wird 1230 unter seinem damaligen Namen Cowale erstmals urkundlich im Ratzeburger Zehntregister erwähnt. Der Ort gehörte der Parochie Camin im Lande Wittenburg an. Eine Lebensgrundlage der Bewohner war der Fluss Schaale, welcher im 16. Jahrhundert schiffbar gemacht wurde. Bis heute ist der Ort land- und forstwirtschaftlich geprägt.

Die erste urkundliche Erwähnung von Kölzin findet sich im Isfriedschen Teilungsvertrag aus dem Jahr 1194. Unter dem damaligen Namen Culsin war es Stiftsgut des Domkapitels Ratzeburg und gehörte seit 1230 zur Parochie Zarrentin. Im 15. Jahrhundert existierte in dem Ort eine Walkmühle, die der Bearbeitung von Tuchen diente. Diese wurde jedoch mit der Schiffbarmachung der Schaale zu einem Zollhaus umgebaut.

Pamprin taucht unter dem Namen Pampurine erstmals 1230 schriftlich im Ratzeburger Zehntregister auf.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Baudenkmale der Gemeinde sind in der Liste der Baudenkmale in Kogel aufgeführt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kogel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. § 1 der Hauptsatzung (PDF; 38 kB) der Gemeinde