Unterstadion

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Unterstadion
Unterstadion
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Unterstadion hervorgehoben
48.2033333333339.6894444444444508Koordinaten: 48° 12′ N, 9° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 508 m ü. NHN
Fläche: 8,84 km²
Einwohner: 752 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89619
Vorwahl: 07393
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 124
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstrasse
89619 Unterstadion
Webpräsenz: www.unterstadion.de
Bürgermeister: Uwe Handgrätinger
Lage der Gemeinde Unterstadion im Alb-Donau-Kreis
Landkreis Biberach Landkreis Esslingen Landkreis Göppingen Landkreis Heidenheim Landkreis Reutlingen Ulm Allmendingen (Württemberg) Allmendingen (Württemberg) Altheim (Alb) Altheim (bei Ehingen) Altheim (bei Ehingen) Amstetten (Württemberg) Asselfingen Ballendorf Balzheim Beimerstetten Berghülen Bernstadt (Alb) Blaubeuren Blaustein Breitingen Börslingen Dietenheim Dornstadt Ehingen (Donau) Ehingen (Donau) Emeringen Emerkingen Erbach (Donau) Griesingen Grundsheim Hausen am Bussen Heroldstatt Holzkirch Hüttisheim Illerkirchberg Illerrieden Laichingen Langenau Lauterach (Alb-Donau-Kreis) Lonsee Merklingen Munderkingen Neenstetten Nellingen Nerenstetten Oberdischingen Obermarchtal Oberstadion Öllingen Öpfingen Rammingen (Württemberg) Rechtenstein Rottenacker Schelklingen Schnürpflingen Setzingen Staig Untermarchtal Unterstadion Unterwachingen Weidenstetten Westerheim (Württemberg) Westerstetten BayernKarte
Über dieses Bild

Unterstadion ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen an.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Unterstadion liegt im Donautal, südlich der Donau am Unterlauf des Stehenbaches.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Rottenacker, im Osten an den Ortsteil Volkersheim der Stadt Ehingen, im Südosten an Schemmerhofen im Landkreis Biberach, im Süden an Oberstadion sowie im Westen an Emerkingen und im Nordwesten an die Stadt Munderkingen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den beiden Teilorten Unterstadion und Bettighofen.

Gemeindewappen[Bearbeiten]

Gold, über einem in der Mitte liegenden blauen Wellenbalken ein schwarzer Römerhelm, im unteren Feld eine schwarze Wolfsangel, deren Haken aufwärts gerichtet sind.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Unterstadion wurde erstmals im Jahr 1129 urkundlich erwähnt, der heutige Teilort Bettighofen bereits 823.

Religionen[Bearbeiten]

Altar der Kapelle Maria Schnee in Unterstadion

Unterstadion ist vorwiegend römisch-katholisch geprägt und verfügt über eine eigene Pfarrkirche „St.Maria und Ulrika Nisch“. Sie wurde 1982 vom damaligen Diozesanbischof Georg Moser eingeweiht und beherbergt eine Ulrika-Nisch-Gedenkstätte. Aus dem kleinen Ort gingen nachweislich mindestens 40 Ordensleute und Diözesanpriester hervor.

Musik[Bearbeiten]

Das Dorfleben wird vom Musikverein Lyra umrahmt. Dieses Orchester spielt schon seit mehr als drei Jahrzehnten ununterbrochen in der Höchststufe. Traditionell findet an Dreikönig das Jahreskonzert statt.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Selige Ulrika von Hegne(1882–1913), Ordensschwester

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Unterstadion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien