Emerkingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Emerkingen
Emerkingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Emerkingen hervorgehoben
48.2116666666679.6561111111111531Koordinaten: 48° 13′ N, 9° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 531 m ü. NHN
Fläche: 7,4 km²
Einwohner: 819 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89607
Vorwahl: 07393
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 036
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schloßstraße 23
89607 Emerkingen
Webpräsenz: www.emerkingen.de
Bürgermeister: Hans Rieger
Lage der Gemeinde Emerkingen im Alb-Donau-Kreis
Landkreis Biberach Landkreis Esslingen Landkreis Göppingen Landkreis Heidenheim Landkreis Reutlingen Ulm Allmendingen (Württemberg) Allmendingen (Württemberg) Altheim (Alb) Altheim (bei Ehingen) Altheim (bei Ehingen) Amstetten (Württemberg) Asselfingen Ballendorf Balzheim Beimerstetten Berghülen Bernstadt (Alb) Blaubeuren Blaustein Breitingen Börslingen Dietenheim Dornstadt Ehingen (Donau) Ehingen (Donau) Emeringen Emerkingen Erbach (Donau) Griesingen Grundsheim Hausen am Bussen Heroldstatt Holzkirch Hüttisheim Illerkirchberg Illerrieden Laichingen Langenau Lauterach (Alb-Donau-Kreis) Lonsee Merklingen Munderkingen Neenstetten Nellingen Nerenstetten Oberdischingen Obermarchtal Oberstadion Öllingen Öpfingen Rammingen (Württemberg) Rechtenstein Rottenacker Schelklingen Schnürpflingen Setzingen Staig Untermarchtal Unterstadion Unterwachingen Weidenstetten Westerheim (Württemberg) Westerstetten BayernKarte
Über dieses Bild
Dorfmitte mit Kirche und Römerturm

Emerkingen ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen an.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Emerkingen liegt auf einer Anhöhe am Südrand des Donautals, etwa 35 km südwestlich von Ulm.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Munderkingen, im Osten an Unterstadion, im Süden an Oberstadion und Unterwachingen sowie im Westen an Hausen am Bussen.

Geschichte[Bearbeiten]

Zur Römerzeit befand sich auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde ein Kohortenkastell nebst zugehörigem Vicus. Von der Mitte des 1. bis zur Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. wurde hier eine Ziegelei betrieben.
Siehe auch separaten Artikel Kastell Emerkingen.

Etwa einen halben Kilometer südlich davon entwickelte sich später eine alemannische Siedlung, die als Ursprung des heutigen Emerkingen angenommen werden muss. Im Jahr 805 wurde Emerkingen (Antarmarhinga) erstmals in einer Schenkungsurkunde der Grafen Chadaloh I. und Wago an das Kloster St. Gallen urkundlich erwähnt. Das Dorf ist nach den Freiherren von Emerkingen benannt, deren Schloss bis auf den „Römerturm“ im 19. Jahrhundert abgebrochen wurde.

Religionen[Bearbeiten]

Am 7. Juli 1103 wurde mit der Burgkapelle die erste Kirche im Ort geweiht. Seit dem 3. Mai 1900 ist Emerkingen Sitz eines katholischen Pfarramtes, zuvor war die Gemeinde nach Unterwachingen eingepfarrt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Auf den Brühlwiesen wurde ein Gewerbegebiet erschlossen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Im Römerturm befindet sich das Heimatmuseum

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Emerkingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien