Altheim (Alb)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Altheim (Alb)
Altheim (Alb)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Altheim (Alb) hervorgehoben
48.58166666666710.026944444444609Koordinaten: 48° 35′ N, 10° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 609 m ü. NHN
Fläche: 25,78 km²
Einwohner: 1733 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89174
Vorwahl: 07340
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 005
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schmiedgasse 15
89174 Altheim
Webpräsenz: www.altheim-alb.de
Bürgermeister: Andreas Koptisch
Lage der Gemeinde Altheim (Alb) im Alb-Donau-Kreis
Landkreis Biberach Landkreis Esslingen Landkreis Göppingen Landkreis Heidenheim Landkreis Reutlingen Ulm Allmendingen (Württemberg) Allmendingen (Württemberg) Altheim (Alb) Altheim (bei Ehingen) Altheim (bei Ehingen) Amstetten (Württemberg) Asselfingen Ballendorf Balzheim Beimerstetten Berghülen Bernstadt (Alb) Blaubeuren Blaustein Breitingen Börslingen Dietenheim Dornstadt Ehingen (Donau) Ehingen (Donau) Emeringen Emerkingen Erbach (Donau) Griesingen Grundsheim Hausen am Bussen Heroldstatt Holzkirch Hüttisheim Illerkirchberg Illerrieden Laichingen Langenau Lauterach (Alb-Donau-Kreis) Lonsee Merklingen Munderkingen Neenstetten Nellingen Nerenstetten Oberdischingen Obermarchtal Oberstadion Öllingen Öpfingen Rammingen (Württemberg) Rechtenstein Rottenacker Schelklingen Schnürpflingen Setzingen Staig Untermarchtal Unterstadion Unterwachingen Weidenstetten Westerheim (Württemberg) Westerstetten BayernKarte
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Altheim (Alb) ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis nördlich von Ulm in Baden-Württemberg.

Die selbstständige Gemeinde Altheim (Alb) mit ihren Teilorten Zähringen und Söglingen mit Märkleshöfe, sowie den Weilern Dangelhof und Birkenhöfe gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Langenau mit Sitz in Langenau an.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Altheim liegt auf einer Altheimer Ebene genannten Hochfläche im Nordosten der Schwäbischen Alb.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Gerstetten im Landkreis Heidenheim, im Osten an Ballendorf, im Süden an Börslingen und Neenstetten sowie im Westen an Weidenstetten und Amstetten.

Gliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören neben dem Kernort Altheim die Ortsteile Zähringen, Söglingen, sowie die Weiler Märkleshöfe, Birkenhöfe und Dangelhof.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet der Altheimer Ebene wurde schon früh besiedelt; Kelten, Römer, Alemannen und Franken haben ihre Spuren hinterlassen. Altheim wurde im Jahre 1225 erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte das Dorf zum Kloster Elchingen. 1385 gelangte Altheim in den Besitz der Freien Reichsstadt Ulm, wo es verblieb, bis es 1802 württembergisch wurde.
siehe auch Burg Zähringen

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Altheim hat 10 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
LS Liste Scheiffele 51,5 5 nicht bekannt nicht bekannt
OL Offene Liste 48,5 5 nicht bekannt nicht bekannt
gesamt 100,0 10 100,0 10
Wahlbeteiligung 60,3 % 66,7 %

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1974 bis 1991: Franz Grupp
  • 1992 bis 2008: Martin Gaiser
  • seit 2008: Andreas Koptisch

Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Das im Jahre 1931 festgelegte Altheimer Wappen zeigt in geteiltem Schild oben gespalten, vorne in Rot eine dreilatzige silberne (weiße) Fahne mit goldenen (gelben) Fransen, hinten von Schwarz und Silber (Weiß) geteilt, unten in Grün ein silbernes (weißes) Hifthorn (Mundstück rechts) mit goldenen (gelben) Beschlägen und goldener (gelber) Fessel.

Die Fahne steht für das Wappen der Grafen von Werdenberg, die das zur Herrschaft Albeck gehörende Dorf 1385 mit Kirchensatz, Wittum und Zehntrechten an die Reichsstadt Ulm verkauften. Das von Schwarz und Silber geteilte Feld des Gemeindewappens erinnert an die letztere, während das Hifthorn darauf hinweisen soll, dass das reichsstädtische Amtshaus in Altheim von 1700 an Sitz eines Ulmer Oberforstmeisters gewesen ist.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

In Altheim befindet sich eine einzügige Werkrealschule, die auch von Schülern der umliegenden Gemeinden besucht wird.

Träger der Kindergärten ist die evangelische Kirchengemeinde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Personen, die mit Altheim verbunden sind[Bearbeiten]

  • Vinzenz Erath (1906–1976), Erzähler und Autor, wohnte und schrieb von 1945 bis 1963 in Altheim
  • Heinrich (VII.) (*um 1211 - 1240), nach seiner Verurteilung durch Friedrich II. am 4. Juli 1235 in Worms, kam der ehemalige deutsche König nach Heidelberg ins Schloßverlies, dann nach Burg Altheim ins Ries und schließlich über Friaul, zu Schiff nach Apulien, wo er bis Ende 1235 an verschiedenen Orten festhalten wurde. Er verstarb 1240 an den Folgen eines Sturzes mit seinem Pferd während der Verlegung in ein neues Gefängnis.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Altheim (Alb) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)