Tonga

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Königreich Tonga
Puleʻanga Fakatuʻi ʻo Tonga (tongaisch)
Kingdom of Tonga (englisch)
Flagge Wappen
Wahlspruch: Ko e ʻOtua mo Tonga ko hoku tofiʻà
(tongaisch für Gott und Tonga sind mein Erbe)
JapanNördliche MarianenPalauMikronesienOsttimorIndonesienMidwayinselnHawaiiJohnston-AtollWakePapua-NeuguineaMarshallinselnNauruKiribatiFranzösisch-PolynesienPitcairninselnTokelauCookinselnSalomonenNorfolkinselNeuseelandVanuatuTuvaluWallis und FutunaTongaNiueAustralienSamoaAmerikanisch-SamoaFidschiHowlandinselBakerinselPalmyraKingmanriffJarvisinselNeukaledonienJapanAntarktikaRusslandChile (Osterinsel)Vereinigte Staaten (Alaska)KanadaMexikoVereinigte StaatenNordkoreaSüdkoreaVolksrepublik ChinaRepublik China (Taiwan)VietnamLaosKambodschaThailandPhilippinenVolksrepublik ChinaSingapurMalaysiaBrunei
Amtssprache Tongaisch und Englisch
Hauptstadt Nukuʻalofa
Staatsoberhaupt König
Tupou VI.
Regierungschef Premierminister
ʻAkilisi Pohiva
Fläche 747[1] km²
Einwohnerzahl 100.745 (2016)[2]
Bevölkerungsdichte 134,8 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt
  • Total (nominal)
  • Total (KKP)
  • BIP/Einw. (nominal)
  • BIP/Einw. (KKP)
2017[3]
Index der menschlichen Entwicklung 0,721 (101.) (2016)[4]
Währung Paʻanga (TOP)
Errichtung 4. Juni 1970
National­hymne Ko e fasi ʻo e tuʻi ʻo e ʻOtu Tonga
Zeitzone UTC+13
Kfz-Kennzeichen TON
ISO 3166 TO, TON, 776
Internet-TLD .to
Telefonvorwahl +676
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Das Königreich Tonga (tongaisch Puleʻanga Fakatuʻi ʻo Tonga, englisch Kingdom of Tonga) ist ein Inselstaat im Südpazifik, der zu Polynesien gehört. Der Archipel wurde früher auch Freundschaftsinseln genannt. Die Einwohner Tongas werden Tongaer genannt.

Geographie

Tonga besteht aus 172 benannten Inseln im Pazifik mit einer Fläche von 747 km². 36 von ihnen mit einer Gesamtfläche von 649 km² sind bewohnt.[5] Sie liegen östlich von Fidschi, südlich von Samoa und nördlich von Neuseeland.

Durch einen zunächst untermeerischen Vulkanausbruch kam Ende 2014/Anfang 2015 eine 177. Insel zwischen Hunga Tonga und Hunga Ha´apai hinzu, die Mitte Januar eine Größe von zwei Kilometern Länge, einem Kilometer Breite und 100 m Höhe erreicht hatte.[6]

In einer Proklamation am 24. August 1887 bestimmte König George Tupou I., dass Tonga zwischen 15° und 23,5° südlicher Breite und 173° und 177° westlicher Länge (aber trotzdem westlich der hier nach Osten ausgebuchteten Datumsgrenze) liegt.

Am 15. Juni 1972 legte König Taufaʻahau Tupou IV. fest, dass das Nördliche und das Südliche Minerva-Riff (Teleki Tokelau und Teleki Tonga) und alle Gebiete in einem Umkreis von zwölf Seemeilen ebenfalls zum Hoheitsgebiet Tongas gehören. Beide Riffe liegen etwa bei 23° 39' südlicher Breite und 179° westlicher Länge südwestlich der im Süden Tongas liegenden Insel ʻAta.

Tonga liegt mit seinen vielen Vulkaninseln im Gebiet des Pazifischen Feuerrings. Östlich Tongas liegt der bis 10.882 m tiefe Tongagraben. Hier taucht die Pazifische Platte westwärts mit 15 bis 24 cm pro Jahr unter die Australische Platte und bildet eine Subduktionszone. Die durchschnittliche Wassertiefe beträgt deshalb nur rund 500 m, weshalb flache Koralleninseln wie Tongatapu hier entstehen können. Die westlich gelegenen Vulkaninseln sind gebirgiger und ragen weiter aus dem Meer. Der höchste Punkt Tongas liegt mit über 1000 m auf der kleinen Insel Kao. Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Nukuʻalofa.

Verwaltungsgliederung

Tonga ist auf höchster Ebene in fünf Verwaltungseinheiten (Divisions, ngaahi vahe, Singular vahe, oder houʻeiki kōvana, Singular ʻeiki kōvana oder kurz kōvana) unterteilt, die von Gouverneuren (governor) verwaltet werden.

Umwelt

Fauna

Auf Tonga gibt es Flughunde. Sie fliegen mit Einbruch der Dämmerung auf Nahrungssuche, aber im Gegensatz zur Fledermaus ohne Echoortung. Sie ernähren sich ausschließlich vegetarisch von Nektar, Pollen, Früchten und Blüten.

Naturkatastrophen

Am 13. Februar 2010 wurde Tonga von einem Erdbeben der Stufe 6,3 erschüttert. Nur zwei Tage darauf erfasste der Zyklon „René“ den Inselstaat mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 228 km/h.

Am 11. Januar 2014 richtete der Zyklon „Ian“ (Stufe 5) als historisch schwerster mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h (Böen bis zu 287 km/h)[7][8] schwere Schäden auf Tonga an. Besonders betroffen war laut dem Armeechef die Inselgruppe Haʻapai und deren Hauptinsel Lifuka.[9]

Bevölkerung

Informelles Tongaisches Faikava

Tonga hat etwa 100.745 Einwohner (Stand 2016), die zu 98 % Polynesier sind. Die übrigen Einwohner sind meist Europäer oder Chinesen und Inder. Ein großer Teil der tongaischen Bürger lebt permanent im Ausland, vor allem in Australien, Neuseeland und den USA.

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 69,5 Jahren. Die Kindersterblichkeit liegt bei 12,6 (pro 1000).

Die Menschen aus Tonga essen gerne, viel und vor allem traditionell sehr kalorienreich (Yams und Kokosöl). Obwohl dicke Menschen auf Tonga noch immer als schön gelten und das Gesunde verkörpern, führte der Staat ein Programm zur Ernährungsberatung ein und animierte die Bevölkerung zu mehr Sport. Anlass hierzu war, dass rund 58 % der Männer und 75 % der Frauen einen Body-Mass-Index aufwiesen, der weit über 30 lag. Damals initiierte Taufaʻahau Tupou IV. auch einen nationalen Wettbewerb, in dem der Tongaer mit der größten Gewichtsreduktion 500 Dollar gewann. Dem 1918 geborenen König selbst gelang es in den frühen 1990er Jahren, sein Gewicht um 70 Kilogramm von vormals etwa 210 Kilogramm zu reduzieren.[10]

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohnerzahl
1950 47.220
1960 61.601
1970 84.369
1980 93.007
1990 95.153
2000 98.082
2010 104.137
2016 100.745

Quelle: UN[11]

Sprache

Die Tongaische Sprache gehört zu den polynesischen Sprachen, die ein Zweig der austronesischen Sprachen sind.

Religion

Der überwiegende Teil der Tongaer ist Mitglied einer christlichen Kirche oder Gemeinde. Vorherrschende Konfession (Stand 2011[12]) ist dabei die Wesleyanische Kirche von Tonga (35,5 %), ansonsten unter anderem die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (18 %), römisch-katholische Kirche (15 %), die Free Church of Tonga (11,5 %) und die Church of Tonga (6,7 %).

Bildung

Tonga betreibt zusammen mit elf weiteren Inselstaaten die University of the South Pacific.

Tonga hat ein gut ausgestattetes Erziehungssystem, das freien Zugang zu Bildung ermöglicht. Für alle Kinder bis zum zwölften Lebensjahr besteht Schulpflicht, die Gebühren für weiterführende Schulen sind gering und es gibt Stipendien für eine weitere Ausbildung im Ausland. Die Alphabetisierungsrate beträgt 98 %, universitäre Abschlüsse sind verbreitet.

Geschichte

Es gibt archäologische Meinungen, dass die ersten Siedler von den Santa-Cruz-Inseln im Zuge einer um 3000 v. Chr. beginnenden Völkerwanderung aus Südostasien über Mikronesien nach Tonga gekommen sind. Auf Tonga wurden die bisher ältesten Fundstücke dieser Lapita-Kultur in Form der charakteristischen Keramikgegenstände freigelegt, die auf 800 bis 750 v. Chr. datiert werden. Die Angehörigen dieser Kultur lebten, segelten, handelten, bekriegten sich und heirateten zwischen den Inseln, die heute zu Samoa, Fidschi oder eben Tonga gehören, für ungefähr tausend Jahre, bevor weitere Entdecker und schließlich Siedler nach den Marquesas und Tahiti und anschließend zu weiteren Inseln des Südpazifiks aufbrachen. Aus diesem Grunde werden Tonga, Samoa und Fidschi von Anthropologen als die Wiege der polynesischen Kultur bezeichnet.[13]

Im 12. Jahrhundert waren die Tongaer und ihr oberster Häuptling, der Tuʻi Tonga, im gesamten pazifischen Raum von Niue bis Tikopia bekannt. Einige Historiker sprechen von einem tongaischen Imperium, die Beschreibung als ein Netz aus Seefahrern, Häuptlingen und Abenteurern trifft den Zustand wohl besser. Im 15. Jahrhundert und dann im 17. Jahrhundert brachen immer wieder Stammesfehden aus. Zu diesem Zeitpunkt kam es zu ersten Kontakten mit Europäern: 1616 mit den holländischen Entdeckern Willem Schouten und Jakob Le Maire, die bei ihrem ersten Kontakt einen Tongaer vor Niuatoputapu erschossen, 1643 mit Abel Tasman (der ein wenig Handel mit den Einheimischen trieb), später um 1773 vor allem aber auch mit James Cook, der die Inseln in der Folge noch zwei weitere Male besuchte (1774 und 1777). 1781 erreichte Francisco Maurelle Vavaʻu. Erste Missionare folgten zwanzig Jahre später, eine wichtige Rolle sollte der Methodist Walter Lawry spielen, der aber erst 1822 nach Tonga kam.[14]

Die tongaischen Stammesfehden auf allen Inseln von 1799 bis 1852 endeten durch die Einigung Tongas unter Siaosi Taufaʻahau Tupou. Er vereinte alle Inseln Tongas 1845 zum ältesten polynesischen Königreich. Siaosi Taufaʻahau Tupous Frau entstammte der Königslinie der Tuʻi Kanakopulu. Er ließ sich später im Zuge der Christianisierung auf den Namen König George Tupou I. taufen. 1875 wurde Tonga unter Mithilfe des Missionars Shirley Waldemar Baker zu einer konstitutionellen Monarchie. im November 1876 schloss Tonga mit dem Deutschen Reich einen Friedensvertrag ab, der unter anderem Kriegsschiffen beider Länder die Häfen des anderen zur Verfügung stellt. Die englische Politik sah darin einen Schritt, Tonga zur Kolonie zu machen.[15]

Im Samoa-Vertrag von 1899 verzichtete das Deutsche Reich auf alle Rechte an Tonga und am 18. Mai 1900 wurden die Inseln im Rahmen eines Freundschaftsvertrages zu einem britischen Protektorat. Am 4. Juni 1970 erhielt es seine Unabhängigkeit. Tonga ist ein eigenständiges Mitglied im Commonwealth und seit 1999 auch Mitglied der Vereinten Nationen. Es ist bis heute die einzige (parlamentarische) Erbmonarchie im gesamten polynesischen Pazifikraum.

Politik

Königlicher Palast auf der Insel Tongatapu
Soldaten der im Irak eingesetzten Tonga Marines

Tonga ist eine parlamentarische Monarchie, in der die Verfassung dem König größere Befugnisse einräumt als beispielsweise den niederländischen Monarchen. Der Respekt vor der königlichen Herrschaft existiert noch weitgehend unverändert wie in vergangenen Jahrhunderten, damals gegenüber dem als heilig erachteten obersten Häuptling Tuʻi Tonga. Kritik an der Monarchie wird als untongaisch und schlicht unhöflich abgelehnt. König Taufaʻahau Tupou IV., ein direkter Nachfahre des ersten Königs, lebte bis zu seinem Tod am 10. September 2006 mit seiner Familie, einigen einflussreichen Adligen sowie der wachsenden nicht-adligen Elite in relativem Reichtum. Die restliche Bevölkerung ist jedoch vergleichsweise arm. Die Auswirkungen dieser Ungleichheit werden durch drei Faktoren abgemildert: Bildung, medizinische Versorgung und Landbesitz.

Der Staat gewährt freien Zugang zu medizinischer Versorgung. Die Verfassung verbietet Ausländern Landerwerb (allerdings können sie welches pachten). Es gibt einen Landmangel auf der dichter besiedelten Hauptinsel Tongatapu, auf den übrigen Inseln steht jedoch meistens Ackerland frei. Die Mehrheit der Bevölkerung produziert Lebensmittel zum Eigenbedarf. Etwa die Hälfte produziert ihre Grundnahrungsmittel durch Ackerbau, Fischerei und Viehzucht selbst. Frauen und Männer haben gleichen Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung, auch die Beschäftigungszahlen sind annähernd gleich. Frauen werden aber beim Landbesitz benachteiligt, da er nur Männern gesetzlich zusteht. Im Parlament war erst eine Frau vertreten.

Dem Beispiel seiner Mutter, Königin Salote, und dem Rat ausländischer Berater folgend hat die Regierung unter König Taufaʻahau Tupou IV. die Wirtschaft monetarisiert, die medizinische Versorgung und das Bildungssystem an internationale Standards angepasst und der Bevölkerung Zugang zu materiellem Wohlstand (in Form von Wohnungen, Autos und anderen Gütern), Bildung und Auslandsreisen verschafft. Die Regierung unterstützt olympische und andere Sportereignisse und hat Soldaten für UN-Friedensmissionen (vor allem in Bougainville) zur Verfügung gestellt.

Politisches System

Das nationale Parlament (Fale Alea) hat 26 Abgeordnete, von denen 17 durch das Volk und 9 durch den Adel gewählt werden (die letzte Wahl fand 2014 statt).[16][17] Die Legislaturperiode dauert drei Jahre. Es bestimmt unter anderem den Premierminister.

Demokratisierung

Es gibt eine demokratische Bewegung auf Tonga, die für eine Reform des bestehenden Systems, insbesondere eine bessere Vertretung der einfachen Bevölkerung und größere Transparenz im Staatswesen eintritt. Eine Abschaffung der Monarchie gehört nicht zu ihren Zielen. Die Monarchie selbst genießt große Unterstützung in der Bevölkerung, auch wenn Reformen angemahnt werden. Bis vor kurzem wurde der Umstand, dass Tonga keine Demokratie ist, von ausländischen Regierungschefs ignoriert, es zeichnet sich aber ein Kurswechsel oder zumindest Kritik an einigen Regierungshandlungen vor allem von Seiten Australiens und Neuseelands ab, den größten Nachbarn und Geberländern.

Eine Politik der harten Hand überschattet das ansonsten positive Lebenswerk Tupous IV. und die positiven Reformen seines beliebten Sohnes Prinz ʻUlukalala Lavaka ʻAta, der vom 3. Januar 2000 bis zum 11. Februar 2006 Premierminister war. Insgesamt haben diese Maßnahmen das Gemeinwesen und den Zusammenhalt geschwächt, aber auch den Druck auf die Monarchie erhöht, demokratischen Elementen größeren Raum zu geben.

2005 verhandelte die Regierung wochenlang mit streikenden Angestellten des öffentlichen Dienstes, bevor man zu einer Einigung kam. Die daran anschließenden Unruhen beschränkten sich nicht nur auf Tonga; auch Proteste vor der neuseeländischen Residenz des Königs machten Schlagzeilen. Eine Kommission wurde eingesetzt, um Vorschläge für eine Anpassung der Verfassung zu untersuchen.[18]

Ausgebranntes chinesisches Restaurant in Nukuʻalofa

Am 16. November 2006 brachen in der Hauptstadt Nukuʻalofa Unruhen aus, in deren Folge sechs Personen starben und die Hauptgeschäftsstraße mit mehreren Regierungsgebäuden und fast allen Geschäften der Stadt niederbrannte.[19] Ursache war die Forderung der Demokratiebewegung nach einer demokratischeren Zusammensetzung des Parlaments, die das größtenteils vom König ernannte Kabinett nicht umsetzen wollte. Ziel der Brandanschläge waren in erster Linie indische und chinesische Gewerbetreibende, die der Korruption beschuldigt wurden. Die Geschäfte wurden zunächst geplündert und dann in Brand gesteckt. Durch den herrschenden starken Wind gerieten die Feuer schnell außer Kontrolle, so dass fast die gesamte Innenstadt abbrannte. Die Regierung rief den Ausnahmezustand aus und bat die australische und neuseeländische Regierung um eine Militärintervention. Nachdem sich die Lage Anfang Dezember wieder beruhigt hatte, verließen die 150 ausländischen Soldaten und Polizisten das Königreich wieder. Der Ausnahmezustand wurde mehrmals verlängert und im Februar 2011 außer Kraft gesetzt.[20]

Ende Juli 2008 gab König Tupou V. bekannt, er wolle seine absolute Macht aufgeben und die Tagesgeschäfte dem Parlament und der Exekutive überlassen.[21] Dies wurde mit den Wahlen vom 25. November 2010 umgesetzt, sodass Premierminister und Kabinettsangehörige nunmehr vom Parlament statt wie bisher durch den König bestimmt werden.[16]

Bei der Wahl gewann die aus der Demokratiebewegung hervorgegangene Demokratische Partei der Freundschaftsinseln zwölf der 17 Parlamentssitze, die für Abgeordnete des allgemeinen Volks vorgesehen sind. Die restlichen neun Sitze sind für Adlige reserviert.[22]

Machtwechsel

In der Nacht vom 10. auf den 11. September 2006 starb König Tupou IV. im Middlemore Hospital in Auckland, Neuseeland, in dem er schon den größten Teil des Jahres in Behandlung gewesen war. Er wurde 88 Jahre alt und war 41 Jahre lang Regent gewesen.[23]

In seine Nachfolge trat sein ältester Sohn, Tupoutoʻa, der bis zu seinem Tod am 18. März 2012 unter dem Namen Siaosi (George) Tupou V. regierte. Nach dessen Tod folgte am 19. März 2012 sein Bruder ʻAhoʻeitu ʻUnuakiʻotonga Tukuʻaho unter dem Namen Tupou VI.[24]

Könige von Tonga

Außenpolitik

Tonga unterhält traditionell enge diplomatische Beziehungen zu Neuseeland, darüber hinaus zu 33 Staaten. Das älteste Abkommen Tongas mit einem anderen Staat ist der französisch-tongaische Freundschaftsvertrag von 1855. Die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan hat Tonga 1999 abgebrochen und stattdessen diplomatische Beziehungen mit der Volksrepublik China aufgenommen.

Zuständige diplomatische Vertretung der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist die jeweilige Botschaft in Wellington (Neuseeland), für die Republik Österreich die Botschaft in Canberra (Australien). Die für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständige tongaische Vertretung ist die Botschaft des Königreichs Tonga in London (Vereinigtes Königreich). Es gibt einen immerwährenden Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und Tonga von 1876, abgeschlossen unter König George Tupou I., welcher 1977 von der Bundesrepublik Deutschland erneuert wurde.

Tonga ist in keinem militärischen Bündnis Mitglied, aber es besteht eine enge Zusammenarbeit mit Neuseeland in Verteidigungsfragen. Ein etwa 40 Soldaten umfassendes Kontingent entsandte Tonga 2004 als Teil der Koalitionstruppen in den Irak. Die 2008 im Irak stationierten etwa 50 Soldaten sollten bis zum 20. Dezember 2008 das Land verlassen. Die gesamten Streitkräfte der Tonga Defence Services haben eine Stärke von etwa 450 Mann. Sie sind in die Einheiten Royal Marines, Royal Guards und Maritime Force geteilt, dazu kommen zwei Unterstützungseinheiten. Nach Schätzungen aus dem Jahr 2006 betragen die Ausgaben für das Militär 0,9 % des Bruttoinlandsproduktes.[25][26][27][28] Seit Oktober 2010 ist Tonga an der internationalen Schutztruppe in Afghanistan beteiligt, die aktuelle (2012) Stärke beträgt 55 Mann.[29]

Wirtschaft

Wirtschaftliche Situation

Die Wirtschaft von Tonga durchlebt, wie andere Südpazifik-Staaten auch, eine schwierige Phase. Großbauern aus anderen Ländern und riesige Fischfangflotten machen dem Land auf dem Markt Konkurrenz. Zudem ist der Tourismus nur mangelhaft ausgebaut. Die meisten Produkte des täglichen Lebens müssen importiert werden. Das Land exportiert tropische Früchte, auch Vanille.

Zwar hat die Regierung zahlreiche Investitionen getätigt, doch gelten diese als fragwürdige ökonomische Entscheidungen. So wurden zahlreiche Mittel in exzentrische, aber zweifelhafte Projekte gesteckt:

  • Die Suche nach Erdöl in Gegenden, in denen es laut Geologen kein Erdöl gibt.
  • Es gab Überlegungen, Tonga als Endlager für radioaktiven Müll zu nutzen.
  • Der Staatshaushalt wurde durch den Verkauf von tongaischen Pässen aufgebessert. Jedoch sind diese international nicht anerkannt.
  • Die Zulassung von ausländischen Schiffen, die dann in illegale Aktionen verwickelt waren.
  • Die Vermietung von „Parkpositionen“ für Erdsatelliten im All an andere Staaten.
  • Das langfristige Chartern einer unbrauchbaren, da massiv überdimensionierten Boeing 757, was 2004 zum Bankrott der damaligen staatlichen Fluglinie Royal Tongan Airlines führte.
  • Der Aufbau eines Flughafenhotels mit angeschlossenem Casino gemeinsam mit einem von Interpol gesuchten Kriminellen.
  • Die Unterstützung beim Betrieb der Top-Level-Domain .to, unter der häufig urheberrechtlich geschütztes Material illegal angeboten wird (vgl. Kino.to).

Dem König wurde vorgeworfen, einen Hang zu spekulativen Großprojekten, die einen hohen Gewinn versprechen, zu besitzen. Der Hof hatte bereits mehrere Millionen durch Jesse Bogdonoff verloren, einen Finanzberater der Bank of America, der 1999 von König Tupou IV als „offizieller Hofnarr“ (official court jester) angestellt worden war[30].

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 109,8 Mio. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 80,5 Mio. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 11,2 % des BIP.[31]
Die Staatsverschuldung betrug 2009 205,6 Mio. US-Dollar oder 78,5 % des BIP.[32] Gläubiger für 60 Prozent (108 Mio. US-Dollar) der Auslandsschulden im Jahr 2012 war die Import-Export Bank Chinas.[33]

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

Infrastruktur

Das Inselarchipel erstreckt sich über 800 Kilometer, was regionale Flugverbindungen besonders bedeutsam macht. Die nationale Fluggesellschaft Real Tonga fliegt alle 6 Flughäfen an. Von diesen haben nur der Flughafen Fuaʻamotu und Flughafen Vavaʻu internationale Bedeutung. Auf dem Flughafen Fuaʻamotu gibt es Flugverbindungen nach Auckland (Neuseeland) und Sydney (Australien). Er liegt ca. 10 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Nukuʻalofa auf der Insel Tongatapu.

Tonga besaß nach dem Konkurs der Royal Tongan Air auch eine eigene Inlandsfluggesellschaft, die Peau Vavaʻu Air. Diese flog bis zur Zerstörung ihres Büros durch einen Brand im Jahre 2006 regelmäßig alle größeren Inselgruppen des Landes an. 2006 stellte sie ihren Betrieb ein. Im April 2008 übernahm Chathams Pacific, eine neugegründete Tochtergesellschaft der neuseeländischen Air Chathams den Flugverkehr zwischen den Inselgruppen. Sie setzte eine Douglas DC-3 ein, stellte aber im März 2013 den Betrieb wieder ein. Seit 2009 wurde die Real Tonga als nationale Fluggesellschaft aufgebaut, die aber erst im März 2013 den Betrieb aufnahm und alle größeren Inselgruppen bediente.

Fähren fahren täglich von Tongatapu nach ʻEua, einmal wöchentlich nach Haʻapai und Vavaʻu und einmal monatlich auf die Niuas.

Kultur

Feiertage

In Tonga gibt es elf gesetzliche Feiertage.

Medien

Es erscheinen drei Wochenzeitungen in Tonga: The Tongan Chronicle (Kolonikali Tonga), Tonga Star sowie die in Auckland (Neuseeland) herausgegebene The Times of Tonga (Taimi ʻo Tonga). Die Tongan Chronicle und die Times of Tonga sind beide zweisprachig, der Tonga Star hingegen ist nur englischsprachig. Daneben erscheinen die Monatszeitungen Keleʻa (regierungskritisch), Taumuʻa Lelei (herausgegeben von der katholischen Diözese), Tohi Fanongonongo (herausgegeben von der methodistischen Kirche Tongas) und ʻOfa ki Tonga (herausgegeben von der Tokaikolo Fellowship) sowie die vierteljährlichen Zeitschriften Matangi Tonga und Eva.

Der staatliche Fernsehsender TV Tonga ist seit Juli 2000 landesweit auf Sendung. Der Privatsender Oceania Broadcasting Network (OBN) kann ebenfalls landesweit empfangen werden. Es gibt vier Rundfunksender, Radio Tonga („The call of the Friendly Islands“), Christian Radio, Radio 2000 und, auf den Bereich der Inselgruppe Vavaʻu beschränkt, Radio Nukuʻalofa.

Die Regierung hat wiederholt die Tongan Times konfiszieren lassen, als sie die Fehltritte des Königs angeprangert hat. Die Zeitung Keleʻa, Sprachrohr der pro-demokratischen Bewegung um ʻAkilisi Pohiva und schärfster Kritiker der Regierung, wurde jedoch nicht zensiert, wohingegen Pohiva selbst immer wieder vor Gericht erscheinen musste.

Mitte 2003 trat ein Verfassungszusatz in Kraft, der die Presse „tongaisieren“ sollte, sie in Wahrheit aber beschränkte. Als Rechtfertigung wurden traditionelle tongaische Werte herangezogen. Um eine Presselizenz zu erhalten, ist es nun unter anderem notwendig, dass sich die Zeitung zu mindestens 80 % im Besitz eines auf Tonga lebenden Tongaers befindet. Unter denjenigen Zeitschriften, die keine Lizenz erhalten haben, befanden sich die Tongan Times, die Keleʻa und die Matangi Tonga. Alle verbleibenden Zeitschriften mit Lizenz sind nun kirchlich oder royalistisch geprägt.

Der Verfassungszusatz, der der Regierung erweiterte Möglichkeiten zur Kontrolle der Presse gegeben hatte, ist jedoch durch höchstrichterliche Entscheidung inzwischen wieder aufgehoben worden.

Bekannt wurde die tongaische Top-Level-Domain .to, die eine Einnahmequelle aus solchen Domains wie „kino.to“, „kinox.to“, „jump.to“ oder „come.to“ ist, da sich daraus im Englischen griffige Domainnamen bilden lassen.

Bei der Rangliste der Pressefreiheit 2017, welche von Reporter ohne Grenzen herausgegeben wird, belegte Tonga Platz 49 von 180 Ländern.[35]

Sport

Volkssport in Tonga ist Rugby Union, das von rund 20 % der Bevölkerung aktiv ausgeübt wird. Die Rugby-Nationalmannschaft qualifiziert sich regelmäßig für die alle vier Jahre stattfindende Weltmeisterschaft (aktuell 2015 in England) und belegt in der World-Rugby-Weltrangliste den 13. Rang (Stand: 20. Juli 2015).

Tonga hat allerdings im Sport mit vielen Problemen zu kämpfen. Aufgrund des Fehlens von Großbetrieben kann kaum Sponsorengeld für den Sport lukriert werden, was ein professionelles Arbeiten unmöglich macht, besonders in der Jugendarbeit fehlen Geldmittel. Dies machen sich Australien und Neuseeland zunutze. Diese beiden Länder ködern die besten Spieler aus Tonga (und den anderen Inselstaaten) mittels Sportstipendien, geben ihnen die jeweilige Staatsbürgerschaft, wodurch die Inseln ihre besten Spieler verlieren.

Tonga ist es in den letzten Jahren gelungen, eine hochmoderne Rugbyarena zu bauen, diese steht allerdings die meiste Zeit leer. Es gibt kaum Gegner, welche sich bereit erklären, die weite Reise nach Tonga auf sich zu nehmen. Australien und Neuseeland tragen nur selten Spiele gegen die Inselstaaten aus. Um dennoch internationale Spiele austragen zu können, wurde vor einiger Zeit das Turnier Pacific Tri-Nations (seit 2006 Pacific Nations Cup) gegründet, in dem u. a. die Nationalteams von Tonga, Samoa und Fidschi gegeneinander antreten.

In der südlichen Hemisphäre gibt es zwei anerkannte Rugby-Bewerbe – die Super-Rugby-Liga (jeweils fünf Vereine aus Neuseeland, Südafrika und Australien) und die Rugby Championship (die Nationalteams der drei Länder sowie Argentinien). In beiden Wettbewerben wurde Tonga trotz mehrmaligem Ersuchen nicht aufgenommen.

Großes Aufsehen erzielte das Königshaus mit einer Aktion, bei der es einen Rennrodler castete, der mit ausländischer Hilfe für internationale Wettbewerbe aufgebaut wurde.

In der Hoffnung auf einen großzügigen Sponsor wurde die Person Bruno Banani kreiert. Fuahea Semi konnte dabei einige Achtungserfolge, unter anderem bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi, aber auch bei der Wok-WM erzielen. Die Aktion ist auch Handlung in dem Film "Being Bruno Banani".

Siehe auch

Portal: Tonga – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Tonga

Literatur

  • Kenneth Bain: The New Friendly Islanders. The Tonga of King Taufaʻahau Tupou IV. Hodder & Stoughton, London/Sydney/Auckland 1993
  • I. C. Campbell: Island Kingdom. Tonga Ancient and Modern. Canterbury University Press, Christchurch 2001.
  • Rory Ewins: Changing their minds. Tradition and Politics in Contemporary Fiji and Tonga. Macmillan Brown Centre, University of Canterbury, Christchurch 1998.
  • Christine Ward Gailey: Kinship to Kingship; Gender Hierarchy and State Formation in the Tongan Islands. (= Texas Press Sourcebooks in Anthropology). University of Texas Press, Austin 1987.
  • Paul van der Grijp: Identity and Development. Tongan Culture, Agriculture, and the Perenniality of the Gift. (= Verhandelingen van het Koninklijk Institut voor Tal- Land- en Volkenkunde; 213). KITLV Press, Leiden 2004.
  • William Mariner: An account of the natives of the Tonga Islands, in the South Pacific Ocean. With an original grammar and vocabulary of their language. 2 Bände. Murry, London 1817. (Digitalisate von Band 1: 1. Auflage, 2. Auflage; Band 2: 1. Auflage, 2. Auflage)
  • Anton Ernst Oldofredi: Das Südsee-Königreich Tonga : Versuch einer Darstellung aus völkerkundlicher Sicht. Freiburg i. Br. 1975. (Dissertation)

Weblinks

Wiktionary: Tonga – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Tonga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikimedia-Atlas: Tonga – geographische und historische Karten
Wikivoyage: Tonga – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. World Statistics Pocketbook 2011, Department of Economic and Social Affairs, Statistics Division, United Nations, New York 2012, ISBN 978-92-1-161558-6.
  2. Tonga Tonga National Population and Housing Census 2016. Statistics Department Tonga, 2016, abgerufen am 9. April 2018.
  3. [1] des Internationalen Währungsfonds.
  4. United Nations Development Programme (UNDP)
  5. United Nations Development Programme Government of Tonga and United Nations Development Programme. UNDP, 2014. Abgerufen am 7. September 2017.
  6. Tonga volcanic eruption creates new island auf stuff.co.nz, abgerufen am 17. Januar 2015
  7. State of Emergency declared for Vava‘u and Ha‘apai. In: Matangitonga. Vava’u Press, 11. Januar 2014, abgerufen am 24. April 2018 (englisch).
  8. Cyclone Ian batters Tonga. In: The Guardian. Guardian Media Group, 12. Januar 2014, abgerufen am 24. April 2018 (englisch).
  9. Schwerster Zyklon der Geschichte über Inselstaat Tonga. In: news.ORF.at. Österreichischer Rundfunk, 12. Januar 2014, abgerufen am 24. April 2018.
  10. Marisa Pavlik: Tongan king gives health talk@1@2Vorlage:Toter Link/www.stanforddaily.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.The Stanford Daily vom 20. Juli 2001.
  11. World Population Prospects - Population Division - United Nations. Abgerufen am 2. Juli 2018.
  12. Total population by religious affiliation, sex and division. Population and Housing Census 2011.
  13. siehe dazu auch: David Burley et al.: High Precision U/Th Dating of First Polynesian Settlement. In: PLoS ONE. Band 7, Nr. 11, 2012: e48769, doi:10.1371/journal.pone.0048769
  14. E. W. Hames: Walter Lawry and the Wesleyan Mission in the South Seas. In: Proceedings. Wesley Historical Society (New Zealand). Volume 23, 1967, Nr. 4, S. 1–47 (Darin: Kapitel 3). (PDF; 471 KB; englisch).
  15. Reichsgesetzblatt 1877, Nr. 1197: Freundschaftsvertrag zwischen Seiner Majestaet dem Deutschen Kaiser, Koenig von Preußen ec. im Namen des Deutschen Reichs, und Seiner Majestaet dem Koenig von Tonga. Vom 1. November 1876
  16. a b Parlamentswahl: Tongas König gibt Macht ab (Memento vom 25. November 2010 im Internet Archive), tagesschau.de, abgerufen am 25. November 2010.
  17. nzkanivapacific.co.nz/ (Memento des Originals vom 4. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/nzkanivapacific.co.nz
  18. No resolution in sight in Tonga
  19. Focus: Aufstand gegen Pickelhauben-König, 16. November 2006.
  20. Tonga Government removes emergency regulations
  21. König von Tonga will absolute Macht aufgeben (Neue Zürcher Zeitung vom 29. Juli 2008)
  22. „Großartigster Tag für unser Königreich“ (Memento vom 29. November 2010 im Internet Archive)tagesschau.de, 26. November 2010.
  23. Bericht über den Tod des Königs im fidschianischen Fernsehen
  24. Announcement of the Passing of His Late Majesty & Proclamation of the New King (Memento des Originals vom 15. April 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pmo.gov.to, Tonga Government Portal, abgerufen am 21. März 2012.
  25. Auswärtiges Amt: Tonga – Außenpolitik
  26. n-tv: Wer bleibt 2009 im Irak?, 9. November 2008.
  27. Französisches Aussenministerium: Frankreich und Tonga, 7. Dezember 2006.
  28. Die Welt, 12. September 2006: Der König ist tot, es lebe der König
  29. ISAF: isaf.nato.int (Memento vom 30. September 2011 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  30. Tongan court jester faces trial. In: BBC. 11. August 2003 (bbc.co.uk [abgerufen am 20. März 2016]).
  31. a b c The World Factbook
  32. Tongan economy faces year of „extraordinary need“
  33. New Zealand Suspends Tonga Aid on Chinese Aircraft Concern, Wall Street Journal, 10. Juli 2013
  34. Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten, Fischer, Frankfurt, 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4.
  35. Reporter ohne Grenzen e.V.: Tonga. Abgerufen am 17. Januar 2018.

Koordinaten: 21° S, 175° W