Anja Dittmer

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DeutschlandDeutschland Anja Dittmer Triathlon

Anja Dittmer gewinnt für Charleville Tri Ardennes den Grand-Prix-Triathlon in Tours, 2011

Anja Dittmer gewinnt für Charleville Tri Ardennes den Grand-Prix-Triathlon in Tours, 2011

Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 22. September 1975
Geburtsort Neubrandenburg
Vereine
Bis 2013 B-Kader DTU
Erfolge
1994 Deutsche Meisterin Junioren Triathlon Kurzdistanz
1994 Vize-Europameisterin Junioren Triathlon Kurzdistanz
1995, 1998, 1999, 2003, 2004 5 x Deutsche Meisterin Triathlon Kurzdistanz
1999 Europameisterin Triathlon Kurzdistanz
2006 Vize-Europameisterin Triathlon Kurzdistanz
2008 Deutsche Meisterin Triathlon Sprintdistanz
Status
zurückgetreten 2013

Anja Dittmer (* 22. September 1975 in Neubrandenburg) ist eine ehemalige deutsche Duathletin, Triathletin und Olympiateilnehmerin der Jahre 2000, 2004, 2008 und 2012.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anja Dittmer machte Abitur und lernte dann Bauzeichnerin. Seit November 2001 ist sie Sportsoldatin in der Sportfördergruppe Mainz, wo sie zurzeit den Dienstgrad eines Stabsunteroffiziers innehat.

1992 startete sie bei ihrem ersten Triathlon, seit 1998 war sie Profi-Triathletin. 1993 konnte sie bereits in der Jugendklasse den Sieg der Deutschen Meisterschaft Triathlon ebenso wie Duathlon erringen. Von 1995 bis 2000 wurde sie von Andreas Barth trainiert. Danach folgte bis 2002 Thomas Springstein, der dann in Dopingvorwürfe geriet, weshalb sie ihren Trainer erneut wechselte. Seit 2003 wurde sie von Ralf Ebli trainiert.

1996, 1997, 1998 wurde sie von der Deutschen Triathlon Union (DTU) zur Triathletin des Jahres ernannt. Im Jahr 2001 erlitt Anja Dittmer einen Ermüdungsbruch, weshalb sie nicht an den Welt- und Europameisterschaften teilnehmen konnte.

Für ihre sportlichen Erfolge wurde Anja Dittmer im März 2003 in Berlin gemeinsam mit Thomas Hellriegel und Rainer Müller-Hörner mit dem Silbernen Lorbeerblatt der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2004 gewann sie den Gesamtweltcup der Internationalen Triathlon Union (ITU) und 2006 wurde sie Dritte.

Sie startete für den SC Neubrandenburg und war Mitglied im B-Kader der Deutschen Triathlon Union. 2012 qualifizierte sie sich zusammen mit Svenja Bazlen und Anne Haug für einen Startplatz bei den Olympischen Spielen in London – und startete nach 2000, 2004 und 2008 bereits das vierte Mal für Deutschland.[1] Sie absolvierte das Rennen über die Olympische Distanz mit einer Zeit von 2:01:38.00 und wurde damit Zwölfte nach Anne Haug.[2]

Im Dezember 2013 beendete sie ihre aktive Laufbahn und wurde anschließend Nachwuchstrainerin am Olympiastützpunkt Potsdam.[3]
Ihr Bruder ist der Kanufahrer Andreas Dittmer.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bazlen, Dittmer und Haug bereit für den Showdown (3. August 2012)
  2. Ergebnisse Olympia 2012 (englisch), abgerufen am 8. August 2012
  3. Triathlon: Die Grande Dame des Triathlons sagt ade! (nordkurier.de, 23. Dezember 2013)
  4. WTS: Nicola Spirig siegt in Kitzbühel
  5. Findlay claims 2011 World Championship Series opener in Sydney
  6. Starke Dittmer. In: Süddeutsche Zeitung. Archiviert vom Original am 11. September 2012.
  7. ITU Triathlon-Weltcup: Anja Dittmer zum Abschluss Zweite
  8. WM-Serie in London: Paula Findlay siegt überraschend, Emma Moffatt nur auf Platz 9
  9. Kurzdistanz-EM Athlone: Spirig verteidigt Titel
  10. Triathlon WM-Serie: Jan Frodeno siegt in Seoul
  11. Anja Dittmer: Sieg beim Saisoneinstieg
  12. “Hamburg Cityman” Triathlon 2008
  13. Weltcup: Doppelter Heimsieg für Aussies in Mooloolaba - Lisk Fünfte
  14. Vanessa Fernandes siegt auf der Olympiastrecke in Beijing
  15. ITU Weltcup: Vanessa Fernandes setzt ihre Siegesserie fort
  16. Hamburg feiert Triathlon-Festival
  17. Kathrin Müller holt Bronze (21. Juni 2004)
  18. Silvesterläufe: Rank schlägt Raelert in Rostock