Castéra-Verduzan

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Castéra-Verduzan
Lo Casterar e Verdusan
Wappen von Castéra-Verduzan
Castéra-Verduzan (Frankreich)
Castéra-Verduzan
Region Okzitanien
Département Gers
Arrondissement Auch
Kanton Baïse-Armagnac
Gemeindeverband Grand Auch Cœur de Gascogne
Koordinaten 43° 48′ N, 0° 26′ OKoordinaten: 43° 48′ N, 0° 26′ O
Höhe 97–221 m
Fläche 19,82 km2
Einwohner 973 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 49 Einw./km2
Postleitzahl 32410
INSEE-Code
Website http://www.castera-verduzan.com/

Kreuz auf dem Dorffriedhof

Castéra-Verduzan (gaskognisch Lo Casterar e Verdusan) ist eine französische Gemeinde mit 973 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Gers in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Auch und zum Gemeindeverband Grand Auch Cœur de Gascogne. Seine Bewohner nennen sich Castérois/Castéroises.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Castéra-Verduzan liegt rund 22 Kilometer nordwestlich der Stadt Auch im Norden des Départements Gers. Die Gemeinde besteht aus zahlreichen Siedlungen und Einzelgehöften. Verkehrstechnisch liegt die Gemeinde an der RD930.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelalter lag der Ort innerhalb der Grafschaft Haut-Armagnac, die ein Teil der Provinz Gascogne war. Alle drei Gemeinden gehörten von 1793 bis 1801 zum District Condom. Zudem waren Castéra-Vivent, La Cavalerie und Verduzan von 1793 bis 1801 ein Teil des Kantons Saint-Puy. Von 1801 bis 2015 lagen sie innerhalb des Kantons Valence-sur-Baïse. Die Gemeinden sind seit 1801 dem Arrondissement Condom zugeteilt. Im Jahr 1831 vereinigten sich die drei Gemeinden Castéra-Vivent (1821: 578 Einwohner), La Cavalerie (heute La Claverie; 1821: 54 Einwohner) und Verduzan (1821: 314 Einwohner) zur neuen Gemeinde Castéra-Verduzan.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1800 1806 1821 1831 1846 1886 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 605 781 841 946 1.027 1.328 1.027 794 738 719 753 794 830 906 973
Quellen: Cassini und INSEE; heutiges Gemeindegebiet

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • neue Dorfkirche aus dem 19. Jahrhundert
  • ehemalige Dorfkirche Saint-Blaise in Vieux-Castéra aus dem 12.-15. Jahrhundert, Monument historique seit 1927[2]
  • ehemalige Kapelle von Vieux-Verduzan aus dem 15. Jahrhundert (heute ein Wohnhaus)
  • Kapelle Saint-Georges und Kommende der Templer (privat)
  • Denkmal für die Gefallenen[3]
  • Friedhofkreuz aus dem 16. Jahrhundert, Monument historique seit 1927[4]
  • zahlreiche Wegkreuze und eine Madonnenstatue
  • Lavoir (Waschhaus) in Coulom nahe Vieux-Castéra
  • Taubenturm aus dem 19. Jahrhundert
  • alte Windmühle
  • Thermalbad aus dem Jahr 1817

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Castéra-Verduzan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde
  2. Kurzbeschreibung (französisch)
  3. Denkmal für die Gefallenen
  4. Kurzbeschreibung (französisch)