Jegun

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Jegun
Jigun
Wappen von Jegun
Jegun (Frankreich)
Jegun
Region Okzitanien
Département Gers
Arrondissement Auch
Kanton Gascogne-Auscitaine
Gemeindeverband Grand Auch Cœur de Gascogne
Koordinaten 43° 45′ N, 0° 28′ OKoordinaten: 43° 45′ N, 0° 28′ O
Höhe 105–242 m
Fläche 39,25 km2
Einwohner 1.137 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 29 Einw./km2
Postleitzahl 32360
INSEE-Code

Kirche Saint-Michel in Tremblade

Jegun (gaskognisch Jigun) ist eine französische Gemeinde mit 1.137 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Gers in der Region Okzitanien. Sie gehört zum Arrondissement Auch und zum Kanton Gascogne-Auscitaine. Jegun ist zudem Mitglied des 2001 gegründeten Gemeindeverbands Grand Auch Cœur de Gascogne. Die Einwohner werden Jegunois(es) genannt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jegun liegt auf einer Anhöhe westlich der Loustère. Zur Gemeinde gehören das Dorf, mehrere Weiler und zahlreiche Kleinsiedlungen und Einzelgehöfte. Der Ort liegt rund 16 Kilometer nordwestlich der Kleinstadt Auch im Zentrum des Départements Gers. Die Stadt Tarbes ist rund 66 Kilometer in südwestlicher Richtung entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bastide entstand vermutlich bereits im 11. Jahrhundert. Die Burg entstand um 1180. Im Jahr 1577 belagerte Heinrich von Navarra den Ort. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum Distrikt Auch. Seit 1801 ist sie Teil des Arrondissements Auch. Von 1793 bis 2015 war die Gemeinde Hauptort des Kantons Jegun (zeitweise Jégun genannt).

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1800 1831 1881 1911 1921 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016
Einwohner 2.143 1.863 2.131 1.871 1.319 1.109 1.086 1.084 971 949 976 968 1.086 1.137
Quellen: Cassini und INSEE; heutiges Gemeindegebiet

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Château de Lescout
  • Taubenschlag Pigeonnier-porche de Puntis, seit 1973 ein Monument historique[2]
  • Dorfkirche Sainte-Candide, erbaut im 11/12. Jahrhundert - Umbauten im 15. und 19. Jahrhundert
  • Kirche Saint-Jean-Baptiste in Lézian
  • Kirche Saint-Michel in Tremblade, seit 1979 ein Monument historique[3]
  • ehemalige Kapelle von Lapeyrette (Privatbesitz)
  • ehemaliges Kloster Les Récollets und Notre Dame des Roses
  • Überreste der vier Stadttore
  • alte Häuser im Dorfzentrum
  • Rathaushalle
  • zahlreiche Kreuze und Wegkreuze
  • mehrere Lavoirs (Waschhäuser; z. B. in Vassevin)
  • Denkmal für die Gefallenen[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jegun – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bilder der Sehenswürdigkeiten
  2. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  3. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  4. Denkmal für die Gefallenen