Montiron

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Montiron
Wappen von Montiron
Montiron (Frankreich)
Montiron
Region Okzitanien
Département Gers
Arrondissement Auch
Kanton Auch-2
Gemeindeverband Coteaux Arrats Gimone
Koordinaten 43° 35′ N, 0° 51′ OKoordinaten: 43° 35′ N, 0° 51′ O
Höhe 146–253 m
Fläche 10,54 km2
Einwohner 139 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 13 Einw./km2
Postleitzahl 32200
INSEE-Code

Montiron (gaskognisch gleicher Name) ist eine französische Gemeinde mit 139 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Gers in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Auch und zum Gemeindeverband Coteaux Arrats Gimone. Seine Bewohner nennen sich Montironais/Montironaises.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montiron liegt rund 22 Kilometer ostsüdöstlich der Stadt Auch im Südosten des Départements Gers. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Montiron, wenigen Häusergruppen sowie Einzelgehöften. Die Gimone bildet die westliche, die Marcaoue teilweise die östliche Gemeindegrenze. Verkehrstechnisch liegt die Gemeinde wenige Kilometer südlich der N124.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelalter lag der Ort innerhalb der Herrschaft Gimois, die ein Teil der Provinz Gascogne war. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District L’Isle-Jourdain. Zudem lag Montiron von 1793 bis 1801 im Kanton Montferran. Danach von 1801 bis 1951 im Kanton Samatan und von 1951 bis 2015 innerhalb des Kantons Gimont. Die Gemeinde war von 1801 bis 1926 dem Arrondissement Lombès (Lombez) zugeteilt. Dieses wurde aufgelöst und die Gemeinde ist nun seit 1926 Teil des Arrondissements Auch.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1831 1896 1901 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 390 489 402 321 215 154 122 110 116 131 128 128
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Jean
  • Denkmal für die Gefallenen[2]
  • mehrere Wegkreuze und eine Madonnenstatue

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Montiron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde
  2. Denkmal für die Gefallenen