Montégut (Gers)

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Montégut
Montagut
Montégut (Frankreich)
Montégut
Region Okzitanien
Département Gers
Arrondissement Auch
Kanton Auch-2
Gemeindeverband Grand Auch Cœur de Gascogne
Koordinaten 43° 39′ N, 0° 39′ OKoordinaten: 43° 39′ N, 0° 39′ O
Höhe 135–257 m
Fläche 11,42 km2
Einwohner 655 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 57 Einw./km2
Postleitzahl 32550
INSEE-Code

Blick auf Montégut

Montégut (gaskognisch Montagut) ist eine französische Gemeinde mit 655 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Gers in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Auch und zum Gemeindeverband Grand Auch Cœur de Gascogne. Seine Bewohner nennen sich Montégutois/Montégutoises.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montégut liegt auf einer Anhöhe rund 5 Kilometer östlich der Stadt Auch im Zentrum des Départements Gers. Der Bach Arçon durchquert den Westen der Gemeinde und bildet streckenweise die westliche Gemeindegrenze. Ein weiterer Bach, der Ruisseau de Larroussagnet, markiert streckenweise die Nordgrenze der Gemeinde. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Montégut sowie zahlreichen Weilern und Einzelgehöften. Verkehrstechnisch liegt die Gemeinde weniger als 1 Kilometer südlich der N124.

Östlich des Dorfes liegt Le Monastère (das Kloster) mit dem Dorffriedhof und der ehemaligen Klosterkapelle. Im Château de Roquetaillade im Südosten der Gemeinde ist ein Zentrum für Pädiatrie des Malteserordens untergebracht. Der Ort liegt an der Via Tolosana, einem der Pilgerwege nach Santiago de Compostela.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ursprüngliche Name Monte Accuto weist auf eine gallo-römische oder römische Besiedlung hin. Im 13. Jahrhundert entstand eine erste Festung. In seiner Nähe lag der befestigte Ort Montégut. Im Mittelalter lag der Ort innerhalb der Grafschaft Haut-Armagnac, die ein Teil der Provinz Gascogne war. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Auch. Zudem war Montégut von 1793 bis 1801 ein Teil des Kantons Barran. Von 1801 bis 1973 lag sie im Kanton Auch-Nord. Danach von 1973 bis 2015 innerhalb des Kantons Auch-Nord-Est. Die Gemeinde ist seit 1801 dem Arrondissement Auch zugeteilt. Im Jahr 1821 kam die bisherige Gemeinde Roquetaillade (1821: 117 Einwohner) zu Montégut.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1800 1806 1821 1921 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 357 376 348 383 186 182 191 234 311 317 397 462 647
Quellen: Cassini und INSEE; heutiges Gemeindegebiet

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Château de Montégut im Westen des Dorfs
  • Schloss Château de Roquetaillade im Südosten der Gemeinde
  • Dorfkirche Notre-Dame-de-l’Assomption in Montégut
  • Kapelle Saint-Jacques in Roquetaillade
  • Friedhofskapelle (ehemalige Klosterkapelle)
  • Denkmal für die Gefallenen[2]
  • Ruine Tour des Fées (Turm der Feen) im Wald Bois des Fées östlich des Dorfs
  • Wegkreuze in L’Arramont und La Ramon
  • Taubenschlag

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Montégut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde
  2. Denkmal für die Gefallenen