Hostedde

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Hostedde (Begriffsklärung) aufgeführt.

51.5667.53780Koordinaten: 51° 33′ 58″ N, 7° 32′ 13″ O

Hostedde
Stadt Dortmund
Höhe: ca. 80 m
Fläche: 4,32 km²
Einwohner: 2179 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 505 Einwohner/km²
Eingemeindung: 22. November 1922
Eingemeindet nach: Altenderne-Oberbecker
Postleitzahl: 44329
Vorwahl: 0231
Östlicher Ortseingang von Hostedde mit Hostedder Straße

Hostedde ist ein Dortmunder Stadtteil im Stadtbezirk Scharnhorst. Der Stadtteil grenzt im Osten an Grevel, im Süden an Alt-Scharnhorst und im Westen an Derne. Hostedde ist ein reines Wohngebiet. Es gibt keine Industrien und nur einige wenige kleinere Dienstleistungsunternehmen und Gastwirtschaften sowie eine Neuapostolische Kirche. Die quer durch Hostedde führende Hostedder Straße ist eine wichtige Verbindungsstraße zwischen Lanstrop und der Dortmunder Innenstadt.

Am 22. November 1922 wurde Hostedde in die Gemeinde Altenderne-Overbecker eingemeindet, die bereits am 27. Oktober 1923 in Derne umbenannt wurde. Am 1. April 1928 wurde der Ort zusammen mit Derne in die Stadt Dortmund eingegliedert.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Zum 31. Dezember 2008 lebten 2214 Einwohner in Hostedde.

Struktur der Hostedder Bevölkerung:

  • Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner pro ha Siedlungsfläche.
  • Minderjährigenquote: 15,0 %, liegt deutlich unter dem Dortmunder Durchschnitt von 20,1 %.
  • Altenquote: 34,5, liegt über dem Dortmunder Durchschnitt von 31,3 %.
  • Ausländeranteil: 3,7 %, liegt deutlich unter dem Dortmunder Durchschnitt von 12,8 %.
  • Arbeitslosenquote: 11,5 %, liegt etwas unter dem Dortmunder Durchschnitt von 13,4 %.

Das durchschnittliche Einkommen in Hostedde liegt etwa 10 % unter dem Dortmunder Durchschnitt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einw.
1987 2279
2003 2330
2008 2214
2013 2179

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jahresbericht Dortmunder Statistik 2014 – Bevölkerung (PDF-Datei)
  2.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 226, 250.