Hacheney

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Hacheney (Begriffsklärung) aufgeführt.
Hacheney
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 28′ 37″ N, 7° 29′ 7″ O
Höhe: ca. 110 m
Fläche: 1,29 km²
Einwohner: 1593 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.231 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1922
Eingemeindet nach: Wellinghofen
Postleitzahl: 44265
Vorwahl: 0231
Statistischer Bezirk: 52
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Über dieses Bild
Lage von Hacheney in Dortmund

Hacheney ist der Statistische Bezirk 52 und zugleich ein südlicher Stadtteil der kreisfreien Großstadt Dortmund. Er liegt im Stadtbezirk Hörde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hoesch-Gasometer auf Phoenix-West

Hacheney hat eine Bergbauvergangenheit. Auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils gab es schon früh Stollenbergbau. Später entwickelten sich hieraus die Tiefbauzechen:

In Norden des Stadtteils befand sich das Stahlwerk Phoenix-West der Hoesch AG. Noch immer überstrahlt der ehemalige Gasometer mit den großen HOESCH-Lettern den Stadtteil.

Am 1. Mai 1922 wurde Hacheney nach Wellinghofen eingemeindet.[2][3]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 2015 lebten in Hacheney 1.593 Einwohner.

Struktur der Hacheneyer Bevölkerung:

  • Minderjährigenquote: 16,3 %, liegt leicht unterhalb des Dortmunder Durchschnittes von 19,4 %.
  • Altenquote: 37,5 %, liegt oberhalb des Dortmunder Durchschnittes von 30,0 %.
  • Ausländeranteil: 13,2 %, liegt unterhalb des Dortmunder Durchschnittes von 16,3 %.
  • Arbeitslosenquote: 9,2 %, liegt unterhalb des Dortmunder Durchschnittes von 12,3 %.

Das durchschnittliche Einkommen in Hacheney liegt ca. 20 % oberhalb des Dortmunder Durchschnittes.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einw.
1987 2090
2003 1543
2008 1690
2010 1602
2013 1595

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Westen des Stadtteils in unmittelbarer Nähe des Rombergparks und des Dortmunder Zoos findet sich ein Schulzentrum mit den folgenden Einrichtungen:

  • Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg
  • Paul-Ehrlich-Berufskolleg
  • Berufsförderungswerk Dortmund

An der Grenze zu Hörde und Wellinghofen liegt ein Hallenbad, welches seit 2003 durch den Verein SSC Hörde betrieben wird.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An die Dortmunder Innenstadt ist Hacheney über die U-Bahn U 49 der DSW21 angebunden. An dieser Endhaltestelle beginnen dann die Buslinien 438, 443 und 447.

Durch den Stadtteil führt die Bundesstraße 54 mit einer eigenen Ausfahrt Dortmund-Hacheney.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jahresbericht Dortmunder Statistik 2016 – Bevölkerung (PDF-Datei)
  2. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 239.
  3. Eingliederung von vier Gemeinden in die Gemeinde Wellinghofen