Hacheney

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hacheney
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 28′ 37″ N, 7° 29′ 7″ O
Höhe: ca. 110 m
Fläche: 1,29 km²
Einwohner: 1580 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.221 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1922
Eingemeindet nach: Wellinghofen
Postleitzahl: 44265
Vorwahl: 0231
Statistischer Bezirk: 52
Stadtbezirk AplerbeckStadtbezirk BrackelStadtbezirk EvingStadtbezirk HombruchStadtbezirk HördeStadtbezirk HuckardeStadtbezirk Innenstadt-NordStadtbezirk Innenstadt-OstStadtbezirk Innenstadt-WestStadtbezirk LütgendortmundStadtbezirk MengedeStadtbezirk ScharnhorstKarte
Über dieses Bild
Lage von Hacheney in Dortmund

Hacheney ist der Statistische Bezirk 52 und zugleich ein südlicher Stadtteil der kreisfreien Großstadt Dortmund. Er liegt im Stadtbezirk Hörde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hoesch-Gasometer auf Phoenix-West

Hacheney hat eine Bergbauvergangenheit. Auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils gab es schon früh Stollenbergbau. Später entwickelten sich hieraus die Tiefbauzechen:

In Norden des Stadtteils befand sich das Stahlwerk Phoenix-West der Hoesch AG. Noch immer überstrahlt der ehemalige Gasometer mit den großen HOESCH-Lettern den Stadtteil.

Am 1. Mai 1922 wurde Hacheney nach Wellinghofen eingemeindet.[2][3]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 2017 lebten in Hacheney 1.580 Einwohner.

Struktur der Hacheneyer Bevölkerung:

  • Minderjährigenquote: 16,3 % (Dortmunder Durchschnitt: 19,4 %) [4]
  • Altenquote: 37,5 % (Dortmunder Durchschnitt: 30,0 %) [5]
  • Ausländeranteil: 12,1 % (Dortmunder Durchschnitt: 17,7 %) [6]
  • Arbeitslosenquote: 9,0 % (Dortmunder Durchschnitt: 11,0 %) [7]

Das durchschnittliche Einkommen in Hacheney liegt ca. 20 % oberhalb des Dortmunder Durchschnittes.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einw.
1987 2090
2003 1543
2008 1690
2010 1602
2013 1595
2016 1591
2017 1580

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Westen des Stadtteils in unmittelbarer Nähe des Rombergparks und des Dortmunder Zoos findet sich ein Schulzentrum mit den folgenden Einrichtungen:

  • Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg
  • Paul-Ehrlich-Berufskolleg
  • Berufsförderungswerk Dortmund

An der Grenze zu Hörde und Wellinghofen liegt ein Hallenbad, welches seit 2003 durch den Verein SSC Hörde betrieben wird.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An die Dortmunder Innenstadt ist Hacheney über die Stadtbahnlinie U 49 der DSW21 angebunden. An dieser Endhaltestelle beginnen dann die Buslinien 438, 443 und 447.

Durch den Stadtteil führt die Bundesstraße 54 mit einer eigenen Ausfahrt Dortmund-Hacheney.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen in den statistischen Bezirken am 31.12.2017 (PDF-Datei)
  2. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 239.
  3. Eingliederung von vier Gemeinden in die Gemeinde Wellinghofen
  4. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (PDF-Datei)
  5. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (PDF-Datei)
  6. Staatsangehörigkeiten in den statistischen Bezirken am 31.12.2017 (PDF-Datei)
  7. Arbeitslosenquoten nach statistischen Bezirken am 30.06.2017 (PDF-Datei)