Salingen

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Salingen
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 28′ 16″ N, 7° 23′ 45″ O
Höhe: ca. 110 m
Fläche: 1,65 km²
Einwohner: 149 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1920
Eingemeindet nach: Barop
Postleitzahl: 44227
Vorwahl: 0231
Unterbezirk: 643
Siedlung Salingen
Ortsteil Salingen, Blick von der L660 in westliche Richtung nach Stockum
Blick von der A44-Abfahrt Richtung Salingen
Windrad auf Wittener Stadtgebiet

Salingen ist ein Stadtteil von Dortmund am südwestlichen Rand des Stadtgebietes und gehört zum Stadtbezirk Hombruch. Es ist mit nur 149 Einwohnern (Stand: Ende 2013[1]) der kleinste Stadtteil Dortmunds.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtteil besteht aus folgenden zwei Teilen:

  • Die Bauerschaft Salingen, eine Streusiedlung inmitten des Salinger Feldes, liegt auf östlicher Seite entlang der Landstraße zwischen Eichlinghofen und Annen. Sie wird nach Nordosten durch die A 45 Dortmund – Frankfurt am Main und nach Süden durch die A 44 BochumWitten – Dortmund begrenzt. Auf westlicher Seite der Landstraße schließt sich die Wittener Bauerschaft Tiefendorf an.
  • Die Siedlung Salingen, eine kleine geschlossene Ortschaft, liegt am nördlichen Ende dieses Gebietes, direkt an der A 45, und ist nur durch diese Autobahn von Eichlinghofen getrennt.

Das Salinger Feld ist nach Süden abschüssig und bietet somit von Norden aus ein Panorama mit Salingen und Tiefendorf im Vordergrund sowie Witten und dem Ardeygebirge im Hintergrund.

Salingen liegt maximal 1 km von der Anschlussstelle Witten-Annen (45) der Autobahn A 44 entfernt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Salinger Feld ist mittlerweile bekannt für seine drei weithin sichtbaren Windkraftanlagen.[2]
  • In Reiterkreisen ist außerdem das Gestüt Salingen am südlichen Ende der Siedlung Salingen bekannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Hofansiedlungen sind bereits für das Jahr 801 belegt.[3] In der Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in Salingen etwa 10 Höfe und Kotten und rund 80 Einwohner. Durch Zuzug von Bergarbeitern stieg die Bevölkerung rasant an und lag 1905 schon bei 249. Der Landrat des Landkreises Hörde, Wilhelm Hansmann, trieb zahlreiche Siedlungsbauprojekte voran, was zur Errichtung u. a. der Siedlung Salingen 1924/25 führte.[4]

Salingen wurde etwa im Jahr 1920 nach Barop eingemeindet und kam mit diesem am 1. August 1929 zu Dortmund.[5]

Salingen gehörte historisch zum Kirchspiel Eichlinghofen und ist seitdem bis heute fest mit der Geschichte jenes Ortes verbunden. Der Stadtteil Salingen bildet heute einen eigenen statistischen Unterbezirk innerhalb des statistischen Bezirks Eichlinghofen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einw.
2003 132
2005 144
2008 142
2013 149

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dortmund-Salingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikatlas 2015. Stadt Dortmund – Stabsstelle Dortmunder Statistik, Juli 2015, S. 15, abgerufen am 29. Juni 2016 (PDF; 24,2 MB).
  2. Siehe auch: http://www.eichlinghofen-online.de/html/windkraft_1.html
  3. Wikipedia, Annen
  4. Eichlinghofen-online
  5. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 212 und 277.