Frankenwinheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Frankenwinheim
Frankenwinheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Frankenwinheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 53′ N, 10° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Schweinfurt
Verwaltungs­gemeinschaft: Gerolzhofen
Höhe: 237 m ü. NHN
Fläche: 14,73 km2
Einwohner: 975 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97447
Vorwahl: 09382
Kfz-Kennzeichen: SW, GEO
Gemeindeschlüssel: 09 6 78 130
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Brunnengasse 5
97447 Gerolzhofen
Webpräsenz: frankenwinheim.de
Bürgermeister: Herbert Fröhlich (CSU / Freie Wähler)
Lage der Gemeinde Frankenwinheim im Landkreis Schweinfurt
Schweinfurt Würzburg Landkreis Main-Spessart Landkreis Bad Kissingen Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Haßberge Landkreis Kitzingen Landkreis Würzburg Landkreis Bamberg Nonnenkloster (Unterfranken) Stollbergerforst Bürgerwald Vollburg Wustvieler Forst Hundelshausen (Bayern) Geiersberg (Gemeindefreies Gebiet) Bergrheinfeld Dingolshausen Dittelbrunn Donnersdorf Euerbach Frankenwinheim Geldersheim Gerolzhofen Gochsheim Grafenrheinfeld Grettstadt Kolitzheim Lülsfeld Michelau im Steigerwald Niederwerrn Oberschwarzach Poppenhausen (Unterfranken) Röthlein Schonungen Schwanfeld Schwebheim Sennfeld Stadtlauringen Sulzheim (Unterfranken) Üchtelhausen Waigolshausen Wasserlosen Werneck WipfeldKarte
Über dieses Bild

Frankenwinheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frankenwinheim liegt in der Region Main-Rhön, ca. 20 Kilometer südlich von Schweinfurt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus drei Ortsteilen:[2]

Es gibt die Gemarkungen Brünnstadt und Frankenwinheim.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Sulzheim, Gerolzhofen, Lülsfeld, Volkach und Kolitzheim.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frankenwinheim wurde erstmals im Jahr 779 urkundlich erwähnt. Das ehemals zur Herrschaft Wiesentheid der Grafen Schönborn zählende Dorf lag ab 1500 im Fränkischen Reichskreis. Es wurde 1806 durch Bayern mediatisiert und im Zuge von Grenzpurifikationen 1810 dem Großherzogtum Würzburg des Erzherzogs Ferdinand von Toskana überlassen, mit dem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.

Panoramablick von Westen auf Frankenwinheim im Juli 2007
Links der Altort, rechts die Siedlung

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 0973 Einwohner
  • 1987: 0890 Einwohner
  • 1991: 0914 Einwohner
  • 1995: 0960 Einwohner
  • 2005: 1016 Einwohner
  • 2010: 1006 Einwohner
  • 2015: 0975 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[3][4]
 %
50
40
30
20
10
0
36,0 %
42,4 %
21,6 %
Freie Wähler
Bürgerblock
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+1,5 %p
-3,7 %p
+2,2 %p
Freie Wähler
Bürgerblock

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 1. Mai 2014 Herbert Fröhlich (CSU).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 2002 und 2008 führten zu den folgenden Sitzverteilungen:

2002 2008 2014
CSU 2 3 3
Freie Wähler 4 4 3
Christlicher Bürgerblock 2 1 2
Gesamt 8 8 8

Steuern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 350.000 Euro, davon waren umgerechnet 57.000 Euro (netto) Gewerbesteuereinnahmen. Im Jahr 2014 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 863.000 Euro, wovon 285.000 Euro (netto) auf die Gewerbesteuer entfielen [5].

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche von Frankenwinheim

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sportverein SV-Frankenwinheim
  • Tennisverein
  • Gartenbauverein Frankenwinheim
  • Freiwillige Feuerwehr Frankenwinheim
  • Angler-Club
  • Gesangverein
  • Karnevalsverein

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Weinfest (meist letztes Juliwochenende)
  • Backofenfest rund um das historische Backofengebäude und Ochs am Spieß in Brünnstadt

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt einen Kindergarten mit 50 Plätzen (Stand: 2006).

Die Pfarrei Frankenwinheim gehört zur Pfarreiengemeinschaft „St. Franziskus am Steigerwald“.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frankenwinheim liegt an der sehr selten befahrenen Bahnstrecke Kitzingen–Schweinfurt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frankenwinheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111114/204840&attr=OBJ&val=1756
  3. http://www.wahlen.bayern.de/kw2014/gderaete-ufr-678.htm
  4. http://www.wahlen.bayern.de/biz/kowa_g2008.php?g=h&schluessel=678&suchbegriff=6
  5. Statistik kommunal - Gemeinde Frankenwinheim. Bayerisches Landesamt für Statistik, S. 28, abgerufen am 16. Mai 2017 (PDF).