Zum Inhalt springen

Großer Preis von Italien 1963

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
 Großer Preis von Italien 1963
Renndaten
7. von 10 Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1963
Streckenprofil
Name: XXXIV Gran Premio d’Italia
Datum: 8. September 1963
Ort: Monza, Italien
Kurs: Autodromo Nazionale Monza
Länge: 494,5 km in 86 Runden à 5,75 km
Wetter: warm, trocken, sonnig
Pole-Position
Fahrer: Vereinigtes Konigreich John Surtees Italien Ferrari
Zeit: 1:37,3 min
Schnellste Runde
Fahrer: Vereinigtes Konigreich Jim Clark Vereinigtes Konigreich Lotus-Climax
Zeit: 1:38,9 min (Runde 60)
Podium
Erster: Vereinigtes Konigreich Jim Clark Vereinigtes Konigreich Lotus-Climax
Zweiter: Vereinigte Staaten Richie Ginther Vereinigtes Konigreich B.R.M.
Dritter: Neuseeland Bruce McLaren Vereinigtes Konigreich Cooper-Climax

Der Große Preis von Italien 1963 (offiziell XXXIV Gran Premio d’Italia) fand am 8. September auf dem Autodromo Nazionale di Monza in Monza statt und war das siebte Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1963.

Die eigentlich vorgesehene Streckenführung, die im ersten Training noch verwendet wurde

Ursprünglich war von den Veranstaltern geplant, die gesamte Veranstaltung auf der zehn km langen Streckenvariante auszutragen. Die Streckenvariante mit den zwei Steilkurven wurde zuletzt 1961 von der Formel 1 genutzt. Im ersten Training wurden die Risse im Asphalt und der schlechte Gesamtzustand des Ovalteils bereits bemängelt. Die Risse führten zu mehreren Unfällen und Aufhängungsschäden und das zweite Training wurde aus denselben Gründen abgebrochen. Daraufhin legten die Organisatoren die 5,75 km lange Straßenkursvariante ohne die Steilkurven als Streckenführung für das restliche Rennwochenende fest.

Nachdem Ferrari einen Großteil der Saison den Ferrari 156/63 eingesetzt hatte, ging die nächste Ausbaustufe des Wagens an den Start, der Ferrari 156 Aero. Die für den Wagen charakteristische Haifischnase wurde entfernt und durch eine konventionelle Öffnung ersetzt, wie sie in ähnlicher Form auch die Fahrzeuge anderer Teams hatten. Außerdem wurde die Front des Wagens verlängert. Den Ferrari 156 Aero fuhr John Surtees, Teamkollege Lorenzo Bandini, der von Scuderia Centro Sud zu Ferrari gewechselt war, den alten Wagen.

Bei Lotus fiel Trevor Taylor wegen einer Verletzung, die er sich bei einem Unfall beim Gran Premio del Mediterraneo zugezogen hatte, für ein Rennen aus. Er wurde durch Mike Spence ersetzt. Spence debütierte in der Automobilweltmeisterschaft und fuhr ab dem Großen Preis von Großbritannien 1964 dauerhaft für Lotus als neuer Teamkollege von Jim Clark. Nach mehreren Rennen Pause kehrte A.T.S. zurück und meldete Phil Hill sowie Giancarlo Baghetti für den Grand Prix. Scirocco beendete nach dem Großen Preis von Italien die Saison, für ihren Fahrer Tony Settember war es die letzte Meldung bei einem Rennen der Automobilweltmeisterschaft.

Weitere Änderungen im Fahrerfeld gab es bei den Teams mit privaten Wagen und Kundenfahrzeugen. Für British Racing Partnership waren Jim Hall und Innes Ireland gemeldet. Ireland beendete anschließend die Saison. Bei Reg Parnell Racing fuhren Chris Amon und Mike Hailwood das letzte Mal einen Lola Mk4A. Der Wagen wurde nur noch ein weiteres Mal in der Automobilweltmeisterschaft gefahren. Die Scuderia Centro Sud setzte drei verschiedene Wagen für Maurice Trintignant, Mário de Araújo Cabral und Ernesto Brambilla ein. Trintignant und Cabral waren das letzte Mal für dieses Team gemeldet und beendeten anschließend die Saison. Für Brambilla war es die erste Meldung; erst 1969 folgte eine weitere. In beiden Fällen qualifizierte er sich jedoch nicht. Masten Gregory und Bob Anderson fuhren das letzte Mal in ihren Karrieren einen Lotus und beendeten die Saison. Auch Ian Raby und André Pilette bestritten 1963 keine weiteren Grands Prix. Für Roberto Lippi war es der letzte Grand Prix im Rahmen der Automobilweltmeisterschaft.

Vor dem Großen Preis von Italien fanden drei nicht zur Weltmeisterschaft zählende Rennen statt. Clark gewann das Kanonloppet, Surtees den Gran Premio del Mediterraneo und Jack Brabham den erstmals stattfindenden Großen Preis von Österreich. Mit Phil Hill und Graham Hill nahmen zwei ehemalige Sieger am Rennen teil, bei den Konstrukteuren waren zuvor Lotus und Cooper jeweils einmal erfolgreich, Ferrari fünfmal.

In der Fahrerwertung führte Clark überlegen mit 20 Punkten Vorsprung auf Surtees. Alle Fahrer mit mindestens sechs Zählern hatten noch theoretische Chancen auf die Fahrerweltmeisterschaft, allerdings reichte Clark ein weiterer Sieg für den vorzeitigen Titelgewinn. Die Situation in der Konstrukteursweltmeisterschaft war vor dem Rennen ähnlich. Lotus hatte einen großen Vorsprung auf die Konkurrenz und ein weiterer Sieg hätte für das Team den Gewinn des Titels bedeutet.

Surtees dominierte das Training und erreichte seine erste Pole-Position der Saison. Mehr als eine Sekunde war er mit dem neuen Wagen schneller als der Zweitplatzierte Graham Hill, dessen Teamkollege Richie Ginther Vierter wurde. Clark, dessen Serie von vier Pole-Positions in Folge brach, qualifizierte sich zwischen den beiden B.R.M.-Fahrern auf Rang drei. Auf Platz fünf und sieben fuhren die Brabham-Fahrer Dan Gurney und Brabham; zwischen ihnen lag Bandini. Die ersten Zehn wurden von Bruce McLaren, Spence und Ireland komplettiert. Bester A.T.S. im Feld war der von Phil Hill auf Startplatz 14, die beiden Lola qualifizierten sich im hinteren Feld. Chris Amon verunfallte und verletzte sich dabei schwer. Er nahm daraufhin nicht am Rennen teil.

Das Starterfeld war auf 20 Fahrzeuge begrenzt. Aus diesem Grund schieden sieben Fahrer nach dem Training aus. Diese waren Cabral, Raby, Settember, Carel Godin de Beaufort, Brambilla, Pilette und Lippi. Baghetti, der vom letzten Platz ins Rennen ging, hätte die Qualifikation zugunsten von Cabral verpasst, da seine Zeit schlechter war. Allerdings erhielt er dennoch eine Starterlaubnis und Cabral qualifizierte sich nicht. Ein Rennbericht aus dieser Zeit vermutete, dass die Rennleitung Baghetti absichtlich starten ließ, um einen weiteren italienischen Fahrer im Rennen zu haben, allerdings wurde dies nie endgültig aufgeklärt.[1]

Weltmeister 1963: Jim Clark

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke in Monza war erneut von Windschattenduellen und einer Vielzahl von Führungswechseln sowie Überholmanövern geprägt. Clark und Graham Hill setzten sich am Start gegen Surtees durch, Graham Hill führte nach der ersten Rennrunde. Daraufhin überholte Surtees Clark und attackierte Graham Hill. Nach vier Runden gelang ihm ein Überholmanöver gegen Graham Hill und Clark profitierte in dieser Situation mit einer Verbesserung auf Rang zwei. Surtees und Clark duellierten sich daraufhin um die Führung, während der Abstand zu Graham Hill kontinuierlich anwuchs. In Runde 16 schied Surtees mit Motorschaden aus und Clark übernahm erstmals im Rennen den ersten Rang, die Position, die er benötigte, um vorzeitig Weltmeister zu werden.

Nach 23 Runden entwickelte sich an der Spitze ein Dreikampf zwischen Clark, Graham Hill und Dan Gurney. Graham Hill führte für drei Runden das Rennen an, anschließend überholte Gurney beide Kontrahenten. Clark wurde bereits in der nächsten Runde wieder Erster, fiel dann aber erneut hinter Graham Hill und Gurney zurück. Viermal wechselte die Führung anschließend zwischen diesen beiden Fahrern innerhalb von nur fünf Runden, bevor Clark wieder an der Spitze war. Der Dreikampf dauerte weiter an und alle drei Fahrer wechselten in jeder weiteren Rennrunde die Positionen, bis Graham Hill mit einem Schaden an der Kupplung zurückfiel. Zuvor waren bereits Gregory, Bandini und Jo Siffert mit technischen Problemen ausgeschieden. Noch weitere fünf Führungswechsel fanden zwischen Clark und Gurney statt, bevor Gurney mit einem fehlerhaften Kraftstoffsystem ausschied. Er wurde noch auf Platz 14 gewertet. Der Ausfall seiner beiden Konkurrenten erlaubte Clark das Tempo zu verringern, wodurch Ginther ihn überholte, der allerdings zu diesem Zeitpunkt bereits eine Runde Rückstand auf Clark hatte.

Mit über zwei Minuten Rückstand siegte Clark und gewann drei Rennen vor Saisonende vorzeitig seine erste Fahrerweltmeisterschaft. Zum vierten Mal in der Saison fuhr Clark die schnellste Rennrunde. Clark gewann in den folgenden Jahren keinen Großen Preis von Italien mehr, Lotus erst wieder 1972. Dies waren die ersten Titelgewinne für Lotus, da das Team auch die Konstrukteursweltmeisterschaft mit diesem Sieg sicherte. Auf der Ehrenrunde saß Teambesitzer Colin Chapman auf dem Heck des Wagens und hatte den Siegerpokal in den Händen, während er von Clark um die Strecke gefahren wurde. Der Lotus 25 war das erste Fahrzeug mit Monocoque in der Automobilweltmeisterschaft, mit dem ein Titel gewonnen wurde. In den folgenden Jahren übernahm auch die Konkurrenz diese erfolgreiche Bauweise. Zweiter des Rennens war Ginther vor McLaren, Ireland, Brabham und Maggs.

In der Fahrerwertung baute Clark seinen Vorsprung uneinholbar auf 27 Punkte aus. Ginther verbesserte sich auf Rang zwei vor Surtees. In der Konstrukteurswertung betrug der Vorsprung von Lotus auf die Konkurrenz 23 Punkte, BRM war neuer Zweite vor Ferrari.

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
 Scuderia Ferrari SpA SEFAC 2  Lorenzo Bandini Ferrari 156/63 Ferrari 1.5 V6 D
4  John Surtees Ferrari 156 Aero
 Team Lotus 6  Mike Spence Lotus 25 Climax 1.5 V8 D
8  Jim Clark
 Owen Racing Organisation 10  Richie Ginther BRM P57 BRM 1.5 V8 D
12  Graham Hill BRM P61[# 1]
BRM P57[# 1]
 A.T.S. 14  Giancarlo Baghetti A.T.S. 100 A.T.S. 1.5 V8 D
16  Phil Hill
 Cooper Car Company 18  Bruce McLaren Cooper T66 Climax 1.5 V8 D
20  Tony Maggs
 Brabham Racing Organisation 22  Jack Brabham Brabham BT3 Climax 1.5 V8 D
24  Dan Gurney Brabham BT7
 Ecurie Maarsbergen 28  Carel Godin de Beaufort Porsche 718 Porsche 1.5 B4 D
 British Racing Partnership 30  Jim Hall Lotus 24 BRM 1.5 V8 D
32  Innes Ireland BRP Mk1
 Scirocco-Powell 34  Tony Settember Scirocco 01 BRM 1.5 V8 D
 Reg Parnell Racing 38  Chris Amon Lola Mk4A Climax 1.5 V8 D
40  Mike Hailwood Lola Mk4
 Tim Parnell 42  Masten Gregory Lotus 24 BRM 1.5 V8 D
 Scuderia Settecolli 44  Roberto Lippi De Tomaso F1-002 Ferrari 1.5 V6 D
 André Pilette 46  André Pilette Lotus 18/21 Ferrari 1.5 V6 D
 DW Racing Enterprises 48  Bob Anderson Lola Mk4 Climax 1.5 V8 D
 Ian Raby Racing 50  Ian Raby Gilby 62 BRM 1.5 V8 D
 Siffert Racing Team 54  Joseph Siffert Lotus 24 BRM 1.5 V8 D
 Rob Walker Racing Team 58  Joakim Bonnier Cooper T66[# 2] Climax 1.5 V8 D
Cooper T60[# 2]
 Scuderia Centro Sud 62  Ernesto Brambilla Cooper T53 Maserati 1.5 L4 D
64  Mário de Araújo Cabral Cooper T60 Climax 1.5 V8
66  Maurice Trintignant BRM P57 BRM 1.5 V8
Anmerkungen
  1. 1 2 Graham Hill fuhr den BRM P61 mit der Nummer 12 in den Trainingssitzungen und im Rennen.
  2. 1 2 Bonnier fuhr den Cooper T66 mit der Nummer 58 in den Trainingssitzungen und im Rennen.

Klassifikationen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Startaufstellung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Pos. Fahrer Konstrukteur Zeit Ø-Geschwindigkeit Start
1  John Surtees  Ferrari 1:37,3 212,74 km/h 1
2  Graham Hill  B.R.M. 1:38,5 210,15 km/h 2
3  Jim Clark  Lotus-Climax 1:39,0 209,09 km/h 3
4  Richie Ginther  B.R.M. 1:39,2 208,67 km/h 4
5  Dan Gurney  Brabham-Climax 1:39,2 208,67 km/h 5
6  Lorenzo Bandini  Ferrari 1:40,1 206,79 km/h 6
7  Jack Brabham  Brabham-Climax 1:40,4 206,18 km/h 7
8  Bruce McLaren  Cooper-Climax 1:40,5 205,97 km/h 8
9  Mike Spence  Lotus-Climax 1:40,9 205,15 km/h 9
10  Innes Ireland  BRP-B.R.M. 1:41,6 203,74 km/h 10
11  Joakim Bonnier  Cooper-Climax 1:41,9 203,14 km/h 11
12  Masten Gregory  Lotus-B.R.M. 1:42,1 202,74 km/h 12
13  Tony Maggs  Cooper-Climax 1:42,2 202,54 km/h 13
14  Phil Hill  A.T.S. 1:42,7 201,56 km/h 14
15  Chris Amon  Lola-Climax 1:42,9 201,17 km/h DNS
16  Joseph Siffert  Lotus-B.R.M. 1:43,3 200,39 km/h 15
17  Jim Hall  Lotus-B.R.M. 1:43,8 199,42 km/h 16
18  Mike Hailwood  Lola-Climax 1:43,9 199,23 km/h 17
19  Bob Anderson  Lola-Climax 1:44,2 198,66 km/h 18
20  Maurice Trintignant  B.R.M. 1:44,4 198,28 km/h 19
21  Giancarlo Baghetti  A.T.S. 1:46,8 193,82 km/h 20
DNQ  Mário de Araújo Cabral  Cooper-Climax 1:44,8 197,52 km/h
DNQ  Ian Raby  Gilby-B.R.M. 1:45,1 196,96 km/h
DNQ  Tony Settember  Scirocco-B.R.M. 1:45,9 195,47 km/h
DNQ  Carel Godin de Beaufort  Porsche 1:46,4 194,55 km/h
DNQ  Ernesto Brambilla  Cooper-Maserati 1:50,3 187,67 km/h
DNQ  André Pilette  Lotus-Climax 1:53,7 182,06 km/h
DNQ  Roberto Lippi  De Tomaso-Ferrari 2:03,9 167,07 km/h
Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
1  Jim Clark  Lotus-Climax 86 0 2:24:19,6 3 1:38,9 (60.)
2  Richie Ginther  B.R.M. 86 0 + 1:35,0 4 1:39,9 (37.)
3  Bruce McLaren  Cooper-Climax 85 0 + 1 Runde 8 1:40,9 (53.)
4  Innes Ireland  BRP-B.R.M. 84 0 + 2 Runden 10 1:40,4 (56.)
5  Jack Brabham  Brabham-Climax 84 0 + 2 Runden 7 1:40,8 (38.)
6  Tony Maggs  Cooper-Climax 84 0 + 2 Runden 13 1:42,0 (65.)
7  Joakim Bonnier  Cooper-Climax 84 0 + 2 Runden 11 1:41,0 (37.)
8  Jim Hall  Lotus-B.R.M. 84 0 + 2 Runden 16 1:41,3 (71.)
9  Maurice Trintignant  B.R.M. 83 0 + 3 Runden 19 1:41,1 (35.)
10  Mike Hailwood  Lola-Climax 82 0 + 4 Runden 17 1:41,8 (46.)
11  Phil Hill  A.T.S. 79 0 + 7 Runden 14 1:42,9 (52.)
12  Bob Anderson  Lola-Climax 79 0 + 7 Runden 18 1:41,8 (78.)
13  Mike Spence  Lotus-Climax 73 0 + 13 Runden 9 1:41,3 (72.)
14  Dan Gurney  Brabham-Climax 64 0 + 22 Runden 5 1:39,2 (16.)
15  Giancarlo Baghetti  A.T.S. 63 0 + 23 Runden 20 1:44,7 (24.)
 Graham Hill  B.R.M. 59 0 DNF 2 1:39,3 (15.)
 Joseph Siffert  Lotus-B.R.M. 41 0 DNF 15 1:43,3 (30.)
 Lorenzo Bandini  Ferrari 37 0 DNF 6 1:39,9 (37.)
 Masten Gregory  Lotus-B.R.M. 26 0 DNF 12 1:42,5 (16.)
 John Surtees  Ferrari 16 0 DNF 1 1:39,6 (16.)
DNS  Chris Amon[a 1]  Lola-Climax

Anmerkungen

  1. Amon verunfallte im Training schwer und konnte daher nicht am Rennen teilnehmen.

WM-Stände nach dem Rennen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2, 1 Punkt(e). Es zählten nur die sechs besten Ergebnisse aus zehn Rennen. In der Konstrukteurswertung zählten dabei nur die Punkte des bestplatzierten Fahrers eines Teams.

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
1  Jim Clark Lotus-Climax 51
2  Richie Ginther B.R.M. 24
3  John Surtees Ferrari 22
4  Bruce McLaren Cooper-Climax 14
5  Graham Hill B.R.M. 13
6  Dan Gurney Brabham-Climax 12
7  Tony Maggs Cooper-Climax 9
8  Innes Ireland BRP-B.R.M / Lotus-B.R.M. 6
9  Jack Brabham Brabham-Climax / Lotus-Climax 5
10  Joakim Bonnier Cooper-Climax 3
11  Jim Hall Lotus-B.R.M. 3
12  Gerhard Mitter Porsche 3
13  Lorenzo Bandini B.R.M. 2
14  Carel Godin de Beaufort Porsche 1
15  Trevor Taylor Lotus-Climax 1
16  Joseph Siffert Lotus-B.R.M. 1
17  Ludovico Scarfiotti Ferrari 1
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
18  Chris Amon Lola-Climax 0
19  Maurice Trintignant Lotus-Climax / Lola-Climax 0
20  Tony Settember Scirocco-B.R.M. 0
21  Mike Hailwood Lotus-Climax 0
22  Bernard Collomb Lotus-Climax 0
23  Masten Gregory Lotus-B.R.M. 0
24  Phil Hill Lotus-B.R.M / A.T.S. 0
25  Bob Anderson Lola-Climax 0
26  John Campbell-Jones Lola-Climax 0
27  Mike Spence Lotus-Climax 0
28  Giancarlo Baghetti A.T.S. 0
 Willy Mairesse Ferrari 0
 Ian Burgess Scirocco-B.R.M. 0
 Lucien Bianchi Lola-Climax 0
 Ian Raby Gilby-B.R.M 0
 Mário de Araújo Cabral Cooper-Climax 0

Konstrukteurswertung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Pos. Konstrukteur Punkte
1  Lotus-Climax 51 (52)
2  B.R.M. 28
3  Ferrari 22
4  Cooper-Climax 21
5  Brabham-Climax 15
6  BRP-B.R.M. 6
Pos. Konstrukteur Punkte
7  Lotus-B.R.M. 4
8  Porsche 4
9  Scirocco-B.R.M. 0
10  Lola-Climax 0
11  A.T.S. 0
 Gilby-B.R.M. 0

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Denis Jenkinson: 1963 Italian Grand Prix race report: Clark and Lotus rule supreme. In: Motor Sport Magazine. 7. Juli 2014, abgerufen am 30. Dezember 2025 (britisches Englisch).