Heidmoor

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heidmoor
Heidmoor
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heidmoor hervorgehoben
Koordinaten: 53° 52′ N, 9° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Segeberg
Amt: Bad Bramstedt-Land
Höhe: 30 m ü. NHN
Fläche: 18,25 km2
Einwohner: 302 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24632
Vorwahl: 04192
Kfz-Kennzeichen: SE
Gemeindeschlüssel: 01 0 60 037
Adresse der Amtsverwaltung: König-Christian-Straße 6
24576 Bad Bramstedt
Webpräsenz: www.amt-bad-bramstedt-land.de
Bürgermeister: Karl Menken (CDU)
Lage der Gemeinde Heidmoor im Kreis Segeberg
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Über dieses Bild

Heidmoor ist eine Gemeinde im äußersten Südwesten des Kreises Segeberg in Schleswig-Holstein. Das heutige Gemeindegebiet besteht seit 1951.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heidmoor liegt etwa acht Kilometer südwestlich von Bad Bramstedt in waldreicher Umgebung. Nördlich verläuft die Bundesstraße 206 von Bad Bramstedt nach Itzehoe, östlich verlaufen die Bundesstraße 4 und die Bundesautobahn 7 von Hamburg nach Bad Bramstedt.

Im Westen grenzt Heidmoor an den Kreis Pinneberg und an den Kreis Steinburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ganze Gebiet war Teil des Hasselbuscher Forsts bis es 1911 durch einen gewaltigen Brand vernichtet wurde. Die dabei entstandene Freifläche sollte in Ackerland umgewandelt werden und wurde im Ersten Weltkrieg zunächst für die Anlage von Kriegsgefangenenlagern genutzt. Die ersten Siedler kamen 1920 in das Gebiet, 1921 war die erste Siedlung fertiggestellt.

Nach dem Brand des Hasselbuscher Forsts wurde auch ein Versuchsgut gegründet, das sich heute im Eigentum des Landes befindet. Gegenwärtig werden dort jedoch nur noch Versuche zum Futtermittelanbau durchgeführt.

Bis 1936 gehörte das Gebiet zum Gutsbezirk Rantzau. Dann wurden die mittlerweile entstandenen drei Siedlungen auf die Gemeinden Lentföhrden, Nützen und Weddelbrook aufgeteilt. 1951 wurde die Gemeinde Heidmoor gebildet.

Ende der 1950er Jahre wurde der Flughafen Kaltenkirchen geplant, für dessen Bau im Gemeindegebiet große Flächen aufgekauft und viele Gebäude abgerissen wurden. Der Bau des Flughafens ist jedoch heute nicht mehr vorgesehen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2008 hat die CDU acht Sitze in der Gemeindevertretung. Der neunte Sitz ist nicht besetzt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Unter rotem Flammenschildhaupt in Silber ein grünes Heidekraut mit roten Blüten, darunter ein abgeflachter blauer Hügel, darin zwei gekreuzte silberne Torfspaten.“[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helmut Trede: Vom Gefangenenlager zum Weltflughafen – eine Chronologie des Scheiterns, Selbstverlag 2013, ISBN 978-3-00-044299-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heidmoor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein