Knopp-Labach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Knopp-Labach
Knopp-Labach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Knopp-Labach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 20′ N, 7° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südwestpfalz
Verbandsgemeinde: Thaleischweiler-Wallhalben
Höhe: 385 m ü. NHN
Fläche: 5,95 km²
Einwohner: 428 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66917
Vorwahl: 06375
Kfz-Kennzeichen: PS, ZW
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 215
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 52
66987 Thaleischweiler-Fröschen
Webpräsenz: www.vgtw.de
Ortsbürgermeister: Ralph Schneider
Lage der Ortsgemeinde Knopp-Labach im Landkreis Südwestpfalz
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Über dieses Bild
Ortsteil Knopp

Knopp-Labach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knopp-Labach liegt auf der Sickinger Höhe. Er besteht aus den Ortsteilen Knopp und Labach (etwa 180 Einwohner). Knopp ist ein Höhenort und Labach liegt idyllisch im Tal. Die Ortsteile liegen drei Kilometer auseinander. Der Höhenunterschied beträgt etwa 120 m.

Zu Knopp-Labach gehören auch die Wohnplätze Knoppermühle, Kreuzhof, Labachermühle und Wieselbornerhof sowie das Ferienheim Labach.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chronik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname Labach wurde im Jahr 1264 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort Knopp entstand erst später. Der Ort gehörte ehemals zur Herrschaft Landstuhl.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Knopp-Labach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 294
1835 371
1871 356
1905 388
1939 440
1950 474
Jahr Einwohner
1961 446
1970 473
1987 477
1997 492
2005 472
2014 428

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende 2014 waren 79,5 Prozent der Einwohner katholisch und 12,0 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Knopp-Labach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Silber auf schwarzem Dreiberg, darin fünf silberne Bollen 2:1:2, rechts eine grüne Sense und eine grüne Schäferschippe, gekreuzt, links ein bewurzelter grüner Baum“.

Es wurde 1973 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt. Die fünf Bollen erinnern an die ehemaligen Ortsherren, die Herren von Sickingen.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Labach ist überregional bekannt durch seine sehenswerte katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts und den Friedhof mit gotischem Torhaus aus derselben Zeit.[7]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Knopp-Labach

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knopp ist geprägt von der Landwirtschaft. Es existieren noch zwei Vollerwerbsbetriebe und mehrere Nebenerwerbsbetriebe. Auf dem Knopper Hübel, aber auch auf der Krähenberger Gemarkung, stehen seit einigen Jahren sechs Windkraftanlagen. Die Labacher Bevölkerung geht überwiegend als Pendler ihrem Erwerb nach. Es gibt noch vier Nebenerwerbslandwirte, die der Schaf- und Damwild- und Geflügelzucht nachgehen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Knopp-Labach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 109 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Gemeindestatistik KommWis, Stand: 31. Dezember 2014
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
  7. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Rheinland-Pfalz. Saarland, herausgegeben von Dr. Ludwig Petry, Kröner, Stuttgart 1988, S. 190