Geiselberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Geiselberg
Geiselberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Geiselberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 20′ N, 7° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südwestpfalz
Verbandsgemeinde: Waldfischbach-Burgalben
Höhe: 420 m ü. NHN
Fläche: 6,33 km2
Einwohner: 820 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67715
Vorwahl: 06307
Kfz-Kennzeichen: PS, ZW
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 012
Adresse der Verbandsverwaltung: Friedhofstraße 3
67714 Waldfischbach-Burgalben
Webpräsenz: www.geiselberg.de
Ortsbürgermeister: Georg Spieß
Lage der Ortsgemeinde Geiselberg im Landkreis Südwestpfalz
DarsteinDimbach (Pfalz)Hauenstein (Pfalz)HinterweidenthalLug (Pfalz)Schwanheim (Pfalz)SpirkelbachSpirkelbachWilgartswiesenWilgartswiesenClausenDonsiedersLeimen (Pfalz)MerzalbenMünchweiler an der RodalbRodalbenBottenbachEppenbrunnHilstKröppenKröppenLemberg (Pfalz)ObersimtenRuppertsweilerSchweixTrulbenVinningenBobenthalBruchweiler-BärenbachBundenthalBusenbergDahnErfweilerErlenbach bei DahnFischbach bei DahnHirschthal (Pfalz)LudwigswinkelNiederschlettenbachNothweilerRumbachSchindhardSchönau (Pfalz)BiedershausenHerschbergHettenhausen (Pfalz)Knopp-LabachKrähenbergObernheim-KirchenarnbachSaalstadtSchauerbergSchmitshausenWallhalbenWeselbergWinterbach (Pfalz)GeiselbergHeltersbergHermersbergHöheinödHorbach (Pfalz)SchmalenbergSteinalbenWaldfischbach-BurgalbenAlthornbachBattweilerBechhofen (Pfalz)ContwigDellfeldDietrichingenGroßbundenbachGroßsteinhausenHornbachKäshofenKleinbundenbachKleinsteinhausenMauschbachRiedelbergRosenkopfWalshausenWiesbach (Pfalz)HöheischweilerHöhfröschenMaßweilerNünschweilerPetersberg (Pfalz)ReifenbergRieschweiler-MühlbachThaleischweiler-FröschenPirmasensZweibrückenSaarlandSaarlandFrankreichLandkreis Südliche WeinstraßeKaiserslauternLandkreis KaiserslauternLandkreis KaiserslauternLandkreis KuselLandau in der PfalzLandkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild

Geiselberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geiselberg liegt im Holzland, im Westen des Naturparks Pfälzerwald. Zu Geiselberg gehören auch die Wohnplätze Neuhof und Tiefenthalerhof.[2]

Nachbargemeinden sind Schmalenberg, Heltersberg, Waldfischbach-Burgalben, Steinalben, Horbach, und Schopp.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort unterstand dem Kloster Hornbach. Mit der Säkularisation des Klosters kam Geiselberg an das Kurfürstentum Pfalz, deren weiteres Schicksal es teilte. Bei Geiselberg lag das Dorf Tiefenthal, welches den Herren von Flersheim auf der nahen Burg Wilenstein zinsbar war und im 17. Jahrhundert unterging.[3] Ende des 18. Jahrhunderts gelangte Geiselberg zum französischen Département Donnersberg und gehörte zum Kanton Waldfischbach. Ab 1816 gehörte die Gemeinde, wie die gesamte Pfalz, zum Königreich Bayern und war im Rheinkreis dem Landkommissariat Pirmasens (seit 1862 Bezirksamt, seit 1938 Landkreis) zugeordnet. 1828 hatte das Dorf mit der Hirschalber Mühle 352 protestantische und 72 katholische Einwohner.[3] Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Ort zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz.

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Geiselberg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 350
1835 460
1871 503
1905 533
1939 555
1950 597
1961 627
1970 713
1987 712
1997 840
2005 907
2016 820

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Geiselberg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD WGR Gesamt
2014 4 8 12 Sitze
2009 4 8 12 Sitze
2004 4 8 12 Sitze

Bürgermeister von Geiselberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1890–1900: Peter Schaaf II.
  • 1900–1904: Johann Rutz
  • 1904–1920: Daniel Hauck
  • 1920–1921: Gustav Jochum
  • 1921–1924: Jakob Rutz
  • 1925–1945: Wilhelm Stichler
  • 1945–1945: Edmund Utzinger
  • 1946–1948: August Weißmann
  • 1949–1974: Kurt Utzinger
  • 1974–1989: Heinz Hauck
  • seit 1989: Georg Spieß

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde 1982 von der Bezirksregierung Rheinhessen–Pfalz verliehen. Die Farben Gold und Schwarz verweisen auf die Kurpfalz, der Geiselberg früher angehörte. Buche und Ähren symbolisieren die früher landwirtschaftlich geprägte Struktur, der Grünberg die Höhenlage des Ortes. Der Buchstabe „T“ steht für Tiefenthal, einer nahegelegenen Wüstung. Es wird vermutet, dass sich aus ihr Geiselberg entwickelt hat.

Die Flagge ist Grün-Gelb.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort führt die K 31. Am westlichen Rande des Gemeindegebietes verläuft die Bundesstraße 270. Über die nahegelegene Auffahrt Weselberg der A 62 besteht Anschluss an den Fernverkehr.

Geiselberg liegt im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar. Der nächste Bahnhof ist Steinalben an der Biebermühlbahn (auch Moosalbbahn genannt, welche Pirmasens und Kaiserslautern miteinander verbindet), etwa vier Kilometer westlich von Geiselberg. Mit den Buslinien 246/170 und der Ruftaxilinie 2581 (Mo–Fr Omnibusverkehr, Wochenende/Feiertags Ruftaxiverkehr) besteht außerdem eine Verbindung zum Bahnhof Waldfischbach an dieselbe Strecke (Regionalbahnlinie 64/ Biebermühlbahn). Die Linie 170 fährt ebenfalls von Geiselberg aus einige Fahrten nach Trippstadt/Schmalenberg, Waldfischbach und Kaiserslautern sowie einzelne Fahrten nach Horbach, Linden (Pfalz) und Schopp. Der nächstgelegene Personenflughafen ist seit der Schließung des Flughafens Zweibrücken der Flughafen Saarbrücken in einer Entfernung von ca. 60 Kilometern. Der nächstgelegene Flughafen (nur für Militär und Angehörige der Air Base Ramstein) der Flughafen Ramstein.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Geiselberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2018 liegt vor.], S. 109 (PDF; 1,9 MB).
  3. a b Geographisch-statistisches Handbuch von Rheinbaiern, Zweibrücken, 1828, S. 139 (Google Books)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen