Olympische Winterspiele 1984/Teilnehmer (Österreich)

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Olympische Ringe

AUT

AUT
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen
1

Österreich nahm bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo mit 65 Athleten (58 Männer und 7 Frauen) in neun Sportarten teil. Das österreichische Team gewann eine einzige Bronzemedaille durch Anton Steiner in der Abfahrt und belegte damit im Medaillenspiegel nur den 17. Platz.

Für die Wintersportnation Österreich, welche vier Jahre zuvor in Lake Placid mit sieben Medaillen den sechsten Platz im Medaillenspiegel belegte, war das Ergebnis von Sarajevo blamabel. Sarajevo 1984 waren die erfolglosesten Winterspiele in der olympischen Geschichte Österreichs.

Teilnehmer nach Sportarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biathlon pictogram.svg Biathlon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer

  • Alfred Eder
    4 × 7,5 km-Staffel → 8. (1:43:28,1 h – 11 Nachlader, 1 Strafrunde)
    10 km Sprint → 22. (33:17,9 min – 2 Fehlschüsse)
    20 km Einzel → 34. (1:22:52,6 min – 6 Fehlschüsse)
  • Walter Hörl
    4 × 7,5 km-Staffel → 8. (1:43:28,1 h – 11 Nachlader, 1 Strafrunde)
    10 km Sprint → 39. (35:02,6 min – 5 Fehlschüsse)
  • Rudolf Horn
    4 × 7,5 km-Staffel → 8. (1:43:28,1 h – 11 Nachlader, 1 Strafrunde)
    10 km Sprint → 36. (34:46,0 min – 4 Fehlschüsse)
    20 km Einzel → 36. (1-23:10,8 min – 8 Fehlschüsse)
  • Franz Schuler
    4 × 7,5 km-Staffel → 8. (1:43:28,1 h – 11 Nachlader, 1 Strafrunde)
    20 km Einzel → 30. (1:21:23,0 min – 5 Fehlschüsse)

Bobsleigh pictogram.svg Bob[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweierbob

Viererbob

Ice hockey pictogram.svg Eishockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die österreichische Mannschaft spielte in der Vorrunde gegen Finnland, Kanada, Norwegen, die Tschechoslowakei und die Vereinigten Staaten. Nach fünf Niederlagen gelang ihr ein knapper 6:5-Sieg gegen Norwegen. Damit belegte Österreich Platz fünf in Gruppe B und gesamt den geteilten neunten Rang.

Spieler:

Speed skating pictogram.svg Eisschnelllauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer

  • Michael Hadschieff
    500 m → 32. (40,52 s)
    1000 m → 22. (1:19,05 min)
    1500 m → 20. (2:02,06 min)
    5000 m → 13. (7:25,07 min)
    10.000 m → 5. (14:53,78 min)
  • Werner Jäger
    1500 m → 15. (2:01,03 min)
    5000 m → 8. (7:18,61 min)
    10.000 m → 12. (15:07,59 min)

Luge pictogram.svg Rodeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alpine skiing pictogram.svg Ski Alpin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anton Steiner, der einzige österreichische Medaillengewinner, kam erst durch zwei Podestplätze bei den Weltcupabfahrten in Wengen und Kitzbühel kurz vor den Winterspielen in die Olympiamannschaft. Im Abschlusstraining für die Olympiaabfahrt musste er sich zudem erst gegen den amtierenden Abfahrtsweltmeister Harti Weirather durchsetzen.[1]

  • Franz Gruber
    Riesenslalom → 4. (+ 0,90 s)
    Slalom → disqualifiziert
  • Anton Steiner
    Abfahrt → Olympia-Bronze (+ 0,36 s)
    Riesenslalom → DNF
    Slalom → disqualifiziert

Frauen

  • Sylvia Eder
    Abfahrt → 13. (+ 1,61 s)
    Riesenslalom → 34. (+ 8,05 s)

Ski Nordisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cross country skiing pictogram.svg Langlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer

  • Franz Gattermann
    30 km → 31. (1:36:03,9 h)
    50 km → 29. (2:26:40,8 h)
    Staffel → 11. (2:04:39,0 h)
  • Peter Juric
    30 km → 35. (1:37:06,6 h)
    50 km → 33. (2:28:38,8 h)
    Staffel → 11. (2:04:39,0 h)
  • Alois Stadlober
    15 km → 25. (43:51,6 min)
    50 km → 24. (2:25:26,3 h)
    Staffel → 11. (2:04:39,0 h)

Nordic combined pictogram.svg Nordische Kombination[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ski jumping pictogram.svg Skispringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas Felder
    Normalschanze → 6. (205,6 Punkte)
    Großschanze → 28. (170,3 Punkte)
  • Armin Kogler
    Normalschanze → 52. (153,1 Punkte)
    Großschanze → 6. (195,6 Punkte)
  • Hans Wallner
    Normalschanze → 24. (186,7 Punkte)
    Großschanze → 24. (173,5 Punkte)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Als eine Bronzene ständig im Wert stieg. derStandard.at. Abgerufen am 24. Februar 2012.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]