Stadtallendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Stadtallendorf
Stadtallendorf
Deutschlandkarte, Position der Stadt Stadtallendorf hervorgehoben
Koordinaten: 50° 50′ N, 9° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Marburg-Biedenkopf
Höhe: 256 m ü. NHN
Fläche: 78,29 km²
Einwohner: 20.807 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 266 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35260
Vorwahlen: 06425 (Wolferode), 06428 (Erksdorf, Hatzbach), 06429 (Niederklein, Schweinsberg)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MR, BID
Gemeindeschlüssel: 06 5 34 018
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Bahnhofstraße 2
35260 Stadtallendorf
Webpräsenz: www.stadtallendorf.de
Bürgermeister: Christian Somogyi (SPD)
Lage der Stadt Stadtallendorf im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Münchhausen (am Christenberg) Biedenkopf Breidenbach Steffenberg Angelburg Bad Endbach Dautphetal Gladenbach Lohra Fronhausen Wetter (Hessen) Lahntal Rauschenberg Wohratal Cölbe Weimar (Lahn) Marburg Ebsdorfergrund Neustadt (Hessen) Kirchhain Amöneburg Stadtallendorf Nordrhein-Westfalen Landkreis Waldeck-Frankenberg Schwalm-Eder-Kreis Lahn-Dill-Kreis Landkreis Gießen VogelsbergkreisKarte
Über dieses Bild

Stadtallendorf ist eine hessische Mittelstadt im Landkreis Marburg-Biedenkopf 18 Kilometer östlich von Marburg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtallendorf trägt wegen der Lage im Herrenwald den Beinamen „Junge Stadt im Grünen“.

Stadtallendorf liegt gemäß der naturräumlichen Gliederung in der westhessischen Senkenzone, die sich in Becken und Schwellen gliedert. Die Stadt liegt diesbezüglich auf der Oberhessischen Schwelle, die das Amöneburger Becken im Westen vom Schwalmbecken im Osten trennt. Auf dieser Schwelle befindet sich auch der Neustädter Sattel, an den der nordöstliche Ortsrand der Stadt stößt; dieser Höhenzug ist ein Teil der Rhein-Weser-Wasserscheide.

Auf einer Fläche von 78,3 Quadratkilometern leben rund 21.600 Einwohner. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 17,5 km, die größte Ost-West-Ausdehnung 10,38 km. Der höchste Punkt ist der Kohlkopf im Wald bei Wolferode (371 m), der niedrigste Punkt ist an der Ohm bei Schweinsberg mit 200 m. Die Kernstadt liegt auf etwa 250 m.

Durch Stadtallendorf und seine Ortsteile fließen einige Bäche, die fast alle über die Ohm entwässern, die selber nur durch Randgebiete der Stadt (Schweinsberg) fließt. Zu erwähnen als einer der wichtigsten Ohm-Nebenflüsse wäre die Klein, die durch Niederklein fließt. Auf der Gemarkung Stadtallendorf findet sich darüber hinaus noch die Quelle der Wiera, die in die Schwalm fließt und somit zum Stromgebiet der Weser gehört. Die Rhein-Weser-Wasserscheide liegt nahe der Stadtgrenze zu Neustadt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtallendorf grenzt im Norden an die Stadt Rauschenberg (Landkreis Marburg-Biedenkopf) und die Gemeinde Gilserberg (Schwalm-Eder-Kreis), im Osten an die Stadt Neustadt, im Südosten an die Stadt Kirtorf, im Süden an die Stadt Homberg (Ohm) (beide im Vogelsbergkreis), sowie im Westen an die Städte Amöneburg und Kirchhain (beide im Landkreis Marburg-Biedenkopf).

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadtallendorf Kernstadt (etwa 16.900 Einwohner)
  • Niederklein (etwa 1.700 Einwohner)
  • Schweinsberg (an der Ohm) (etwa 1.100 Einwohner)
  • Erksdorf, Herkunft des Namens rührt vom Ursiedler „Eric von Erkersdorp“ (etwa 950 Einwohner)
  • Hatzbach (etwa 550 Einwohner)
  • Wolferode (etwa 450 Einwohner)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über die Stadt
Stadthalle und Rathaus

Keimzelle der heutigen Stadt ist das im Jahr 782 als „in villa, quae vocatur Berinscozo“ erstmals urkundlich erwähnte Dorf Allendorf (auch Allendorf im Bärenschießen genannt).[2] Bis 1802 gehörte Allendorf zu Kurmainz und fiel dann infolge der Säkularisation an das Kurfürstentum Hessen. Nach der preußischen Annexion Kurhessens nach dem Deutschen Krieg von 1866 gehörte es zum Königreich Preußen.

Bis zum Ende der 1930er Jahre war Allendorf eine kleinbäuerlich geprägte Landgemeinde mit etwa 1.500 Einwohnern. Zur Unterscheidung von anderen Ortschaften gleichen Namens und wegen des überwiegend katholischen Glaubens seiner Einwohner wurde es auch Katholisch-Allendorf genannt.

Blick über den alten Ortskern „Altes Dorf“

Den Beginn der Entwicklung zur heutigen Stadt markierte der Baubeginn zweier Sprengstofffabriken im Jahr 1938. Von den beiden Rüstungsfirmen WASAG und DAG wurde hier unter großer Geheimhaltung Sprengstoff produziert und vor Ort in Bomben und Granaten verfüllt. Die beiden Werke stellten während des Zweiten Weltkrieges die größte Produktionsstätte für Munition in Europa überhaupt dar. Noch heute werden einige Wohnviertel in Stadtallendorf nach den Rüstungsunternehmen benannt. Die beiden Sprengstoffwerke umfassten eine Gesamtfläche von rund 1.000 ha und lagen aus Gründen der Tarnung gegen Luftaufklärung ausschließlich im Wald. Mehr als 15.000 Zwangsarbeiter mussten in den Rüstungsbetrieben arbeiten. Sie waren unter anderem im KZ-Außenlager Münchmühle, das zum KZ Buchenwald gehörte, untergebracht. Während des Zweiten Weltkrieges blieb der Standort von Luftangriffen der Alliierten weitgehend verschont.

Das rund 600 Hektar große Gelände der ehemaligen Rüstungsbetriebe galt als eine der größten Rüstungsaltlasten in Deutschland, zum Teil mit hohen Chemikalienbelastungen auf Wohngrundstücken. Ab 1991 wurde das Gelände flächendeckend saniert. Im März 2006 wurde die Sanierung offiziell für beendet erklärt. Die Sanierung kostete nach Angaben des hessischen Umweltministeriums 167 Millionen Euro. 154 Tonnen Schadstoffe aus dem Boden, 697 Tonnen von einer Halde sowie drei Tonnen noch sprengfähiges TNT wurden entsorgt.

Von 1945 bis 1949 wurden die Einrichtungen der Rüstungsbetriebe demontiert. Die rund 400 leerstehenden Betriebsgebäude blieben erhalten. Ab 1948 siedelten sich hier Industrie- und Gewerbebetriebe an. Allendorf entwickelte sich in der Folgezeit zu einer typischen Vertriebenengemeinde. 1960 erhielt die mittlerweile auf rund 10.000 Einwohner angewachsene Gemeinde die Stadtrechte und den offiziellen Namen Stadt Allendorf. Im Jahr 1977 erfolgte die Umbenennung in Stadtallendorf.

Im Stadtteil Schweinsberg befindet sich die Burg Schweinsberg aus dem 13. Jahrhundert, heute eine Wohneigentumsanlage. Bei dem Stadtteil Niederklein befinden sich die Reste der Burg Waffensand, und westlich der Kernstadt befand sich die im 15. Jahrhundert wüst gefallene Siedlung Münchhausen, bei der wohl ein kleinerer Wehrhof, aber keine eigentliche Burg bestand.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Erksdorf und Hatzbach sowie die Stadt Schweinsberg eingegliedert. Niederklein und Wolferode kamen am 1. Juli 1974 hinzu.[3]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtallendorf: Alter Ortskern
Evangelische Stadtkirche
Evangelisches Gemeindehaus mit der „Notkirche“ von 1952

Ursprung von Stadtallendorf ist das katholische Dorf Allendorf. Bis kurz vor dem Zweiten Weltkrieg wird Allendorf im Volksmund zur Unterscheidung von zahlreichen anderen Orten gleichen Namens „Katholisch Allendorf“ genannt und hat 1500 Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg verändern sich die Religionsverhältnisse durch den Zuzug vieler Arbeiter und Vertriebener. Heute gibt es auch eine große evangelische Gemeinde. In Stadtallendorf ist migrationsbedingt der Ausländeranteil bei ungefähr 21 %, dort leben Menschen aus über 70 Nationen.[4]

Katholische Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtallendorf gehört zum Bistum Fulda. Die katholische Kirchengemeinde in der Kernstadt Stadtallendorf verfügt über drei Kirchen (St. Katharina, Christkönig und St. Michael), die früher eigene Pfarrgemeinden bildeten. Eine weitere eigenständige katholische Kirchengemeinde bestand im Ortsteil Niederklein (St. Blasius und St. Elisabeth). Seit dem 1. Januar 2016 sind infolge von sinkenden Zahlen von Katholiken und des Priestermangels alle vier genannten Kirchengemeinden unter dem Dach der neuen Pfarrei Heilig Geist vereint.[5] Mit einigen anderen katholischen Kirchengemeinden in der Umgebung (Emdsdorf, Momberg und Neustadt) bildet die katholische Kirchengemeinde von Stadtallendorf den Pastoralverbund Mariabild Stadtallendorf-Neustadt. Dieser ist nach der im Herrenwald zwischen Stadtallendorf und Neustadt gelegenen Forstkapelle Mariabild benannt.[6]

Evangelische Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Kirchengemeinde Stadtallendorf ist mit rund 4800 Mitgliedern die größte im Kirchenkreis Kirchhain. Gleichzeitig ist sie Trägerin der einzigen evangelischen Sing- und Musikschule in Deutschland, die dem „Verband deutscher Musikschulen“ angehört. 40 Mitarbeiter sind vor allem in der Kindertagesstätte, dem integrativen Hort und der Sing- und Musikschule tätig. Der Haushalt der Gemeinde liegt bei mehr als einer Million Euro im Jahr. Die evangelische Kirchengemeinde hat zwei Kirchen – die Herrenwald- und die evangelische Stadtkirche.[7] Eine im Dezember 1952 unter dem Namen „Notkirche“ eingeweihte „Diasporakapelle“ des Architekten Otto Bartning wird heute als Gemeindehaus genutzt. Durch An- und Umbauten zwar leicht verändert, ist sie jedoch gut erhalten. 2013 wurde die 1965 erbaute Herrenwaldkirche entwidmet.[8] In den Ortsteilen Erksdorf, Hatzbach (Kirche Hatzbach), Schweinsberg (Stephanskirche) und Wolferode gibt es weitere evangelische Kirchen.

Islam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fatih-Moschee

In Stadtallendorf leben über 5.000 Muslime. Die überwiegende Mehrheit der Muslime ist türkischer Herkunft. Im Wupperweg existiert die Fatih-Moschee (türkisch Fatih Camii), die zum DITIB-Verband gehört[9] und auf die 2009 ein Brandanschlag verübt wurde.[4] Die Gründung der Fatih-Moschee geht auf eine Initiative türkischer Gastarbeiter der Eisengießerei Fritz Winter zurück. Das Unternehmen ließ 1970 mit Spenden der Gastarbeiter und mit finanzieller Unterstützung der Betriebsleitung auf einem Firmengelände in der Weichselstraße eine Baracke bauen, die jahrelang als Moschee genutzt wurde.[10][11][12] In den 1990er Jahren erfolgte dann der Umzug zum heutigen Standort, wo ein Gebäude samt Grundstück durch den Moschee-Verein erworben wurde. Der Fertigstellung des Neubaus der Moschee mit Kuppel und Minarett erfolgte 2004.[13]

Neben der Fatih-Moschee existieren noch eine Moschee des VIKZ[14] sowie des IGMG.[15] Des Weiteren existiert auch eine Gemeinde der Aleviten.

Judentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Stadtallendorf existierte bis zur Nazi-Zeit noch eine kleine Jüdische Gemeinde, deren Mitglieder während der Nazi-Herrschaft emigrierten oder deportiert und ermordet wurden. Von dieser Gemeinde zeugt heute noch der Jüdische Friedhof am „Läuser Weg“, der erhalten geblieben ist.[16][17]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998: 21.587
  • 1999: 21.643
  • 2000: 21.656
  • 2001: 21.671
  • 2002: 21.704
  • 2003: 21.708
  • 2004: 21.528
  • 2012: 20.764

Auf 78,3 km² Fläche leben rund 20.700 Einwohner, davon 16.900 in der Kernstadt. Der Ausländeranteil in der Kernstadt beträgt 25 Prozent.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[18] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[19][20]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
     
Von 37 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 38,2 14 45,1 17 47,4 18 50,0 19
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 32,1 12 32,9 12 32,4 12 29,7 11
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 6,7 2 10,2 4
FDP Freie Demokratische Partei 9,8 4 6,3 2
BUS Bürger Union Stadtallendorf[21] 13,3 5
REP Die Republikaner 5,6 2 7,1 3 9,1 3
AGS Arbeitsgemeinschaft für Kommunalpolitik e.V. 6,7 2 6,9 2
BB-F.D.P. Bürgerblock - F.D.P. 6,4 2 4,3 2
Gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 39,8 41,6 41,9 52,5

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtierender Bürgermeister seit Anfang der 1980er-Jahre war der Christdemokrat Manfred Vollmer. Er war der dienstälteste Bürgermeister im Landkreis Marburg-Biedenkopf und der erste Bürgermeister der Stadt, der nicht vom Stadtparlament, sondern direkt von den Bürgern gewählt wurde. Seine letzte Amtszeit endete im März 2012. Er schied aus Altersgründen aus dem Amt. Zum Nachfolger wurde am 2. Oktober 2011 der SPD-Stadtverordnete Christian Somogyi gewählt. Er setzte sich in der Stichwahl mit 52,56 Prozent der Stimmen gegen Pierre Brandenstein (CDU) durch. Seine Amtszeit als Bürgermeister begann am 15. März 2012. Somogyi hatte sein Amt als Stadtverordneter am 31. Dezember 2011 niedergelegt. Der Sozialdemokrat war schon bei der Wahl 2005 angetreten, hatte damals aber noch gegen Amtsinhaber Vollmer verloren.[22]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Blau vorne ein nach links (heraldisch) gewendeter goldener (gelber), rot bewehrter Bär, hinten ein neunmal von silber (weiß) und rot geteilter, golden bewehrter Löwe, im Schildhaupt gemeinsam ein silbernes Rad zwischen sich haltend.

Hessischer Löwe und Mainzer Rad kennzeichnen die Zugehörigkeit der Gemeinde: bis zur Säkularisation zum Erzbistum Mainz, danach zu Hessen. Der Bär spielt auf den Namen „Allendorf im Bärenschießen“ an, den die Gemeinde zur Unterscheidung von anderen Orten mit gleichem Namen führte. Das Wappen wurde auch nach der Eingliederung von umliegenden Gemeinden in die Stadt, im Rahmen der Hessischen Gebietsreform, beibehalten.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtallendorf unterhält Partnerschaften mit der englischen Stadt St Ives (Cambridgeshire) seit 1989 und mit der Stadt Coswig in Sachsen-Anhalt seit 1993.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parks, Grünanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brunnen im Kreisverkehr Schillerstraße
Blick über den Heinz-Lang-Park
Skateranlage, Heinz-Lang-Park, Stadtallendorf
Spielplatz „Piratennest“

Stadtallendorf selbst nennt sich „Die junge Stadt im Grünen“. Jung, weil die Stadt erst seit 1960 Stadtrechte besitzt. Grün, weil die Stadt im Herrenwald, einem großen Waldgebiet liegt und auch in der Stadt viele Grünflächen existieren. Die Stadt hat nur in der Altstadt gewachsene Strukturen, die übrigen Stadtteile sind im Laufe der Jahre angelegt worden und werden von Wald- und großzügigen Grünflächen durchzogen. Zwischen der Waldstraße und der Main-Weser-Bahn befindet sich mit dem Heinz-Lang-Park (ehemals Volkspark) die größte innerstädtische Grünfläche.[23] Zwei besondere Attraktionen im Heinz-Lang-Park sind der Spielplatz „Piratennest“ für Kinder und die Skateranlage für Jugendliche.

Der sogenannte Rathauspark ist eine weitere größere Parkanlage in der Kernstadt. Dort befindet sich neben dem Rathausteich auch das Denkmal für die Opfer der Weltkriege.

Museen und Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Aufbauplatz befindet sich das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Stadtallendorf. Das DIZ steht seit Herbst 1994 als Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus der Öffentlichkeit und besonders Schulen zur Verfügung. Träger ist der Magistrat. Das DIZ befindet sich im Seitenflügel des restaurierten, denkmalgeschützten Aufbaugebäudes – ehemals Verwaltungssitz der Dynamit-Nobel AG. In einer Dauerausstellung wird die wechselvolle und außergewöhnliche Geschichte des Ortes Allendorf von der Weimarer Republik bis in die 50er Jahre thematisiert, vom kleinbäuerlichen Dorf zur späteren Industriestadt. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf der Zeit zwischen 1933 und 1945, als Allendorf zu einem zentralen Ort der Rüstungsproduktion für den Zweiten Weltkrieg wurde. Besondere Aufgabe des DIZ ist die Aufarbeitung und Dokumentation der Situation der Zwangsarbeiter in den Lagern und Sprengstoffwerken rund um Allendorf in dieser Zeit.[24]

In der Nähe des Stadtallendorfer Wasserwerks befindet sich die Gedenkstätte Münchmühle. Sie erinnert an das Lager Münchmühle, ein Außenlager des KZ Buchenwald (bei Weimar). Im Lager Münchmühle waren von August 1944 bis Ende März 1945 1000 weibliche Häftlinge, hauptsächlich aus Ungarn, untergebracht. Sie mussten Zwangsarbeit für die Sprengstoffwerke Allendorf und Herrenwald leisten.[25]

Auf dem Gelände der Herrenwald-Kaserne kann die Militärgeschichtliche Sammlung besucht werden. Seit 2008 befindet sie sich in Stadtallendorf. Davor war sie in der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne in Neustadt (Hessen) zu sehen. Aus Platzgründen musste sie sich die Sammlung in den letzten Jahren stark verkleinern. Heutzutage zeigt sie nur noch Exponate zur Geschichte der Bundeswehr. Exponate aus den beiden Weltkriegen können ebenso nicht mehr ausgestellt werden wie Ausstellungsstücke aus Zeiten der Nationalen Volksarmee der DDR.[26]

In Wolferode gibt es das Trachtenmuseum Sengelaub, das nicht nur Trachten, sondern auch viele andere Exponate, wie zum Beispiel Fotos und Geschirr, aus der Geschichte des Ortsteils zeigt.[27]

Historische Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pilger an der Forstkapelle Mariabild

Im Alten Dorf in der Kernstadt sowie in den Ortsteilen gibt es eine Menge Fachwerkhäuser zu sehen, die von der Vergangenheit Stadtallendorfs zeugen. Das älteste erhaltene (Fachwerk)gebäude in der Kernstadt ist die „Alte Mainzer Kellerei“.[28] Kunsthistorisch von besonders großer Bedeutung ist die Barockkirche St. Katharina. Das im Alten Dorf gelegene Gotteshaus gilt als eine der schönsten Barockkirchen Oberhessens.[29] Ebenfalls sehenswert sind die Kirchen in den Ortsteilen, wie zum Beispiel die Stephanskirche in Schweinsberg.[30] Darüber hinaus gibt es im Feld bei der Allendorfer Höhe gelegen eine Mariengrotte. Sie wurde zum Dank daran erbaut, dass Stadtallendorf im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde.[31] In der Kernstadt, besonders im Stadtviertel DAG, gibt es heutzutage auch noch viele Zeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus, die an die Sprengstoffwerke Allendorf und Herrenwald erinnern. Ein weiteres historisch bedeutendes Bauwerk ist die Burganlage der Schenken zu Schweinsberg in Schweinsberg. Sie ist heutzutage noch bewohnt und kann daher nicht von innen besichtigt werden. In der Nähe von Niederklein befinden sich Reste der Burg Forst sowie der Burg Waffensand. Das Schloss Plausdorf befindet sich am äußersten Nordostrand der Gemarkung Amöneburg und liegt nur 600 Meter von der Stadtgrenze zu Stadtallendorf entfernt. Von innen kann es ebenfalls, wie die Burg Schweinsberg, nicht besichtig werden, da es ebenfalls bewohnt ist. Zwischen Neustadt (Hessen) und Stadtallendorf liegt die kleine, in historischem Stil erbaute Kapelle "Mariabild".[32] Sie ist ein beliebtes Pilgerziel. Der Wanderweg „Forster Weg“ wurde als Rundweg durch Stadtallendorf und den Herrenwald angelegt. Er führt von der Kirche St. Katharina hin zur Forstkapelle „Mariabild“ und wieder zurück. Dabei passiert er zahlreiche historische und religiöse Zeugnisse aus der Geschichte des Ortes; dadurch bedingt ist er sowohl bei Pilgern als auch bei Geschichtsinteressen ein beliebtes Ausflugsziel.

Stadthalle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadthalle befindet sich direkt neben dem Rathaus, mit dem sie durch einen verglasten Gang verbunden ist. Sie bietet Platz für bis zu 1200 Menschen.[33]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtallendorf verfügt über ein Hallen- und ein Freibad. Größte Sporthalle der Stadt ist die Herrenwaldhalle, die vom Landkreis Marburg-Biedenkopf betrieben wird, und in der 1986 und 2005 die Nationalen Deutschen Tischtennis-Meisterschaften stattfanden. Die Herrenwaldhalle war die erste Leichtathletikhalle in Hessen – allerdings mit einer unüblichen Laufbahnlänge von nur knapp 190 m. Für den Sportbetrieb eignen sich außerdem die Bärenbachhalle, die Mehrzweckhalle und die Sporthalle der Südschule. Fußballspiele und Leichtathletikveranstaltungen finden im Herrenwaldstadion statt. Im Nordwesten der Stadt befindet sich ein Trimm-Dich-Pfad.

Ein überregional erfolgreicher Sportverein ist der TSV Eintracht Stadtallendorf, der in der Oberliga Hessen spielt.

Der Hessentag 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtallendorf, Hessentag 2010
Hauptartikel: Hessentag 2010

Vom 28. Mai bis 6. Juni 2010 fand in Stadtallendorf der 50. Hessentag statt. Mit knapp 1,1 Mio. Besuchern gehörte er zu den drei bestbesuchten Hessentagen. Eigentlich sollte der Jubiläums-Hessentag im benachbarten Alsfeld stattfinden, die Stadt gab die Ausrichtung aber aus finanziellen Gründen zurück.[34] Das Hessentagsgelände zog sich in Stadtallendorf beiderseits des Bahnhofs durch die Innenstadt, auf der einen Seite durch die Waldstraße bis zum großen Festzelt im Herrenwaldstadion, auf der anderen Seite durch die Stadtmitte über Rathaus und Stadthalle zum Großparkplatz im Gewerbegebiet Nordost. Open-Air-Konzerte mit bis zu 40000 Zuschauern mit Auftritten der Sängerin Pink am 3. Juni 2010,[35] der Band a-ha am 6. Juni[36] sowie weiterer musikalischer Größen fanden ebenfalls im Gewerbegebiet statt. Die umfangreiche Landesausstellung stand auf dem neuen Festplatz an der Herrenwaldstraße sowie in Teilen des Herrenwaldstadions. Der Heinz-Lang-Park beherbergte „Natur auf der Spur“. Als „Hessen-Palace“ für große Saalveranstaltungen wurde die Herrenwaldhalle genutzt, in der mit Zusatztribünen 3.200 Zuschauer Platz fanden.[37]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autobahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der wichtigste Anschluss an die Autobahn ist die 20 Kilometer entfernte Anschlussstelle Homberg (Ohm) an der Autobahn 5. Die Autobahn 49 endet derzeit etwa 25 Kilometer entfernt bei Neuental-Bischhausen. Sie soll an Stadtallendorf vorbei bis nach Gemünden (Felda) (Anschluss an die A5) weitergebaut werden. Das Planfeststellungsverfahren für den ersten Abschnitt bis Schwalmstadt mit Anschluss an die B 454 ist beendet, die Finanzierung ist genehmigt und der Bau ist bereits im Gange. Der Zeitpunkt der Verkehrsfreigabe steht noch nicht fest. Für Stadtallendorf sind bei einem Weiterbau die beiden Anschlussstellen Stadtallendorf-Nord/B 454 und Stadtallendorf-Süd vorgesehen.

Bundesstraßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B 62 und B 454. Letztere wird seit 2000 abschnittsweise höher bzw. tiefer gelegt, um alle höhengleichen Kreuzungen zu entfernen.

Bahnhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Bahnhof Stadtallendorf

Busverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtbus, Linie 85

Unterstützt von Stadt und Verkehrsverein besteht ein Bus-Stadtverkehr mit vier Linien. Die Stadt Stadtallendorf ist neben Marburg die einzige Stadt mit Stadtbuslinien im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die im Stundentakt verkehrenden Linien halten am Busbahnhof und stellen die Anbindung des Bahnhofes mit den abgelegeneren Stadtbezirken sicher. Die Linie 91 und 92 sind dabei rein innerstädtisch verkehrende Buslinien. Die Linien 85 und 90 fahren ebenfalls in weiten Teilen durch die Innenstadt binden aber auch die südlichen (Linie 85) und nördlichen (Linie 90) Stadtteile an die Innenstadt an. Südwestlich des Bahnhofes gibt es außerdem P+R und B+R Plätze, die im Zuge des Hessentages ausgebaut wurden. Beim Empfangsgebäude wurden weitere Parkplätze und Fahrradabstellplätze errichtet, die jedoch erst nach dem Hessentag Ende 2010 eröffnet wurden. Des Weiteren gibt es vor dem Empfangsgebäude eine Taxihaltestelle. Der heutige Busbahnhof ist 2009 eröffnet worden, da der alte, Anfang der 1980er Jahre gebaute, einem neuen Einkaufscenter weichen musste.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ferrero-Werk

In Stadtallendorf sind mehrere große Fabriken wie Ferrero oHG mbH (Süßwaren), Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG und die Hoppe AG (Fenster- und Türgriff-Herstellung) ansässig. Kühne+Nagel verfügt in Stadtallendorf über eine Niederlassung. Seinen Unternehmenssitz in Stadtallendorf hat das bundesweit tätige Familienunternehmen Gies Dienstleistungen. Die Stadt ist das wirtschaftliche Zentrum des östlichen Landkreises Marburg-Biedenkopf und sein industrielles Zentrum. Sie bietet über 12.000 Arbeitsplätze. Die von den Firmen abgeführten Gewerbesteuern machen durchschnittlich rund 70 Prozent der städtischen Steuereinnahmen aus.

Garnison[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1959 gibt es in Stadtallendorf zwei Kasernen der Bundeswehr, die Herrenwaldkaserne und die Hessenkaserne, die zuletzt weitgehend leer stand.[38] Letztere soll voraussichtlich 2018 geschlossen werden, weil sie noch als Ausweichquartier für die von den Umbaumaßnahmen in der Herrenwaldkaserne betroffenen Soldaten dient.[39][40] Stationiert sind in ersterer unter anderem der Stab und das Luftlandefernmeldebataillon der Division Schnelle Kräfte. Seit 1966 war Stadtallendorf zudem Heimat der beobachtenden/aufklärenden Artillerie. Das Beobachtungsbataillon 23 wurde 1993 bis auf eine Batterie aufgelöst und diese als selbständige Batterie in das Artillerieregiment 70 in Mühlhausen eingegliedert. Zuletzt firmierte sie als 7./Beobachtungspanzerartilleriebataillon 131 und wurde zum Jahresende 2009 endgültig aufgelöst.[41]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Stadtallendorf unterhält die in Marburg ansässige Tageszeitung Oberhessische Presse eine Lokalredaktion. Sitz der Redaktion in Stadtallendorf ist in der Straße Am Hallenbad. Darüber hinaus werden die Mittelhessische Anzeigen Zeitung (MAZ) und das Sonntagmorgenmagazin kostenlos verteilt. Beide Blätter sind anzeigenfinanzierte Gratiszeitungen. Die Stadt gibt den Bärenboten heraus, in dem Nachrichten aus den Vereinen und Bekanntmachungen der Verwaltung erscheinen. Der Bärenbote wird mittwochs an alle Haushalte in der Kernstadt und den Stadtteilen verteilt.

Bis zum 1. Oktober 2010 erschien zudem eine Lokalausgabe der Marburger Neuen Zeitung. Diese wurde jedoch aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.[42]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Große Industriebetriebe prägen das Bild der Stadt

Größte Schule der Stadt ist die Georg-Büchner-Schule in der Nähe des Rathauses mit etwa 900 Schülern. Sie ist eine kooperative Gesamtschule. Darüber hinaus gibt es Grundschulen in der Kernstadt (Bärenbach-, Nord-, Süd- und Waldschule) und allen Stadtteilen außer Wolferode. In der Kernstadt befinden sich mit der Astrid-Lindgren- und der Landgräfin-Elisabeth-Schule zwei selbstständige Sonderschulen mit 50 bzw. 100 Schülern[43] sowie eine Bücherei.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Stadtallendorf geboren Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Georg Estor (1699–1773), Jurist und Genealoge, geboren in Stadtallendorf-Schweinsberg
  • Rudolph Schenck zu Schweinsberg (1855–1911), deutscher Verwaltungs- und Hofbeamter und Parlamentarier, geboren in Stadtallendorf-Schweinsberg, begraben auf dem Familienfriedhof der Schenken zu Schweinsberg in Stadtallendorf-Schweinsberg
  • Heinrich Hohl (1900–1968), Landwirt, Bundestagsabgeordneter, Politiker (CNBL, später CDU) und Bürgermeister der ehemals eigenständigen Gemeinde Erksdorf, geboren in Stadtallendorf-Erksdorf
  • Karlheinz Spielmann (1908–1980), Jurist, Leutnant der Luftwaffe, Wirtschaftsführer und ehrenamtlicher Vertreter von Bürgerinteressen, geboren in Stadtallendorf-Schweinsberg
  • Theo Gutberlet (1913–1994), Unternehmer und Gründer des Lebensmitteleinzelhändlers Tegut, geboren in Stadtallendorf-Schweinsberg
  • Wigbert Wicker (* 1935), Regisseur und Drehbuchautor u. a. von Car-napping: Bestellt – geklaut – geliefert, Didi auf vollen Touren, Derrick und Der Bulle von Tölz[44]
  • Frauke Nahrgang (* 1951), Kinderbuchautorin u. a. von der Teufelskicker-Reihe
  • Peter Bellendir (1955–2013), Schlagzeuger u. a. von Xmal Deutschland
  • Eike Immel (1960), ehemaliger Fußballnationaltorhüter

Personen, die in Stadtallendorf gelebt oder gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Urkundenbuch der Reichsabtei Hersfeld, Marburg 1936, S. 30
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 402–404.
  4. a b Frankfurter Rundschau vom 27. Mai 2010: Stadtallendorf. Vielvölkerstadt im Grünen
  5. Bistum Fulda (Memento vom 3. September 2015 im Webarchiv archive.is)
  6. Pastoralverbund MariaBild Stadtallendorf-Neustadt
  7. Ev. Kirche Stadtallendorf (Memento vom 13. Dezember 2014 im Internet Archive)
  8. my Heimat: Stadtallendorf, Herrenwaldkirche
  9. DITIB - Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V./ Landesverbände
  10. Der Spiegel vom 23. November 1975: Ein Stahlrohr-Turm als Minarett
  11. Der Spiegel vom 30. Juli 1973: Die Türken kommen - rette sich, wer kann
  12. Panoramio: Ruine der ersten Moschee in Stadtallendorf
  13. HNA vom 31. Mai 2010: Im noch jungen Stadtallendorf hat jeder Vierte einen ausländischen Pass. Multikulti mit Moschee
  14. Verband der Islamischen Kulturzentren
  15. Moscheeliste 2015
  16. Dokumentations- und Informationszentrum Stadtallendorf
  17. Alemannia Judaica: Stadt Allendorf
  18. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  19. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  20. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  21. Oberhessische Presse vom 21. Januar 2016: Zur Kommunalwahl tritt erstmals die "Bürger Union Stadtallendorf" (BUS) um den ehemaligen Republikaner Manfred Thierau an.
  22. Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen 2005 und 2011, Stadt Stadtallendorf. Abgerufen am 2. März 2012.
  23. Internetseiten der Stadt
  24. Dokumentations- und Informationszentrum Stadtallendorf
  25. „Münchmühle, KZ-Außenlager“. Topografie des Nationalsozialismus in Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  26. Oberhessische Presse vom 22. Oktober 2014: Bundeswehr-Standort. Neubau soll mehrere Probleme lösen
  27. Trachtenmuseum Sengelaub
  28. Hessischer Denkmalschutzpreis 2013 (pdf)
  29. Sankt Katharina (Memento vom 3. Mai 2015 im Webarchiv archive.is)
  30. Evangelische Kirchengemeinde Schweinsberg
  31. Mariengrotte (Memento vom 3. Mai 2015 im Webarchiv archive.is)
  32. Forstkapelle (Memento vom 3. Mai 2015 im Webarchiv archive.is)
  33. Stadthalle Stadtallendorf
  34. Fest der Hessen: Vellmar will die Veranstaltung 2013 nicht mehr ausrichten – Hessentags-Turbulenzen stören Bensheim nicht, hr-online.de
  35. Pink kommt nach Stadtallendorf, Oberhessische Presse
  36. Offizielle Website des Hessentag 2010 (Memento vom 30. April 2011 im Internet Archive)
  37. OP-Special: Jubiläumshessentag (Memento vom 29. Dezember 2010 im Internet Archive), Oberhessische Presse
  38. Oberhessische Presse vom 1. Juni 2012: Standort Stadtallendorf. Division bekommt einen starken Stab
  39. bundeswehr.de vom 18. September 2015: Schließungen in Hessen
  40. Oberhessische Presse vom 14. Juni 2012: Bundeswehr-Kasernen. „Gnadenfrist“ hilft Truppe und Städten
  41. Beobachtungsbataillon 23
  42. Die letzte Lokalausgabe – Marburger Neue Zeitung wird eingestellt“, in: MZeitungssterben – Vom Ende der gedruckten Zeitungen, 29. September 2010
  43. Schulen im Landkreis Marburg-Biedenkopf (Memento vom 4. August 2012 im Webarchiv archive.is)
  44. Derrick Fanclub
  45. Mr. Italia (Memento vom 13. Februar 2014 im Webarchiv archive.is)
  46. MSC Stadtallendorf
  47. Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 11. Juni 1999, Nr. 24/1999 (Memento vom 16. Juli 2002 im Internet Archive)
  48. Transfermarkt: Jürgen Losekam
  49. weltfussball.de: Jürgen Losekam
  50. Frankfurter Allgemeine vom 14. April 2012: Drehbuchautorin Anika Decker. Die Zwölf-Millionen-Frau
  51. mittelhessen.de am 23. Mai 2009: Kind des Wassers paukt Trockenes
  52. Über zwei Stunden Spaß – Christin Deuker bringt mit Familie Malente das Publikum zum Lachen (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)
  53. Homepage Christin Deuker
  54. Oberhessische Presse vom 4. September 2012: Paralympics 2012. Stadtallendorfer Schütze ist bester Deutscher

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Magistrat der Stadt Stadtallendorf (Hrsg.): 1200 Jahre Stadtallendorf 782–1982, Stadtallendorf 1982

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stadtallendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Stadtallendorf – Reiseführer