Blue (Band)

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Blue
Blue während eines Auftritts beim Manchester Pride im August 2011
Blue während eines Auftritts beim Manchester Pride im August 2011
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop, R&B
Gründung 2001
Auflösung 2005
Neugründung 2009
Website http://www.officialblue.de/
Gründungsmitglieder
Duncan James
Gesang
Antony Costa
Gesang
Simon Webbe
Gesang
Lee Ryan

Blue ist eine aus London stammende britische Pop-Boygroup.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

2001 bis 2005[Bearbeiten]

Blue bei einem Konzert in Salerno (2005)

2001 lernten sich Duncan „Dunc“ Matthew James Inglis und Antony „Ant“ Daniel Costa bei der britischen Castingshow Pop Idol kennen und beschlossen, gemeinsam eine Band zu gründen. Sie schlossen sich mit Lee Ryan und Simon „Sy“ Solomon Webbe zu einem Quartett zusammen.

Mit dem ersten Lied All Rise erreichte die Band im Mai 2001 auf Anhieb Platz vier der britischen Singlecharts. Das Video zu der Single wurde am 29. März 2001 gedreht. Den ersten Fernsehauftritt hatte Blue am 16. April 2001 in der Big Breakfast Show, ihren ersten Liveauftritt am 28. April 2001 bei dem Sender SMTV. Bereits mit der nächsten Single, einer Coverversion des Next-Klassikers Too Close, gelang dem Quartett der erste Nummer-eins-Hit ihrer Karriere. Ein weiterer folgte mit der Auskopplung If You Come Back im November 2001.

2002 landeten sie nach den weiteren Liedern Fly By und One Love mit Sorry Seems to Be the Hardest Word ihren bislang größten Hit. Der Titel ist eine Coverversion des Titels von Elton John, der bei der Neuauflage durch Blue selbst mitsang. Mehrere Wochen blieb der Titel in den Top Ten und erreichte in Großbritannien Platz eins.

2003 erschien die Auskopplung Guilty. 2004 spielten sie mit Stevie Wonder und Angie Stone den alten Wonder-Hit Signed, Sealed, Delivered I'm Yours ein. Curtain Falls sollte schon 2004 ihre letzte Single werden, doch 2005 folgten noch Get Down on It, eine Coverversion von Kool & The Gang, bei der sie von Lil’ Kim unterstützt wurden, und Only Words I Know, das möglicherweise ihr erfolglosestes Lied war, da es nur bis in die Top 50 kam.

Soloprojekte und Neugründung[Bearbeiten]

Blue beim Finale des Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf, Deutschland am 14. Mai 2011.

Von 2005 bis 2009 legten Blue eine Pause ein, um sich um Soloprojekte zu kümmern.

Lee Ryan gab mit Army of Lovers sein Solodebüt. Im Oktober 2005 wurde das erste Soloalbum auch in Deutschland veröffentlicht, nachdem es in Großbritannien bereits seit August erhältlich gewesen war. Turn Your Car Around erreichte in Deutschland Platz 41 und in den USA Platz 20.

Simon Webbe verfolgte ebenfalls Solopfade: Nach seiner ersten Single Lay Your Hands brachte er das Album Sanctuary heraus. Auch sein zweites Album Grace ist in Deutschland erhältlich.

Auch Antony Costa hat seine Solokarriere vorangetrieben. Er veröffentlichte im Februar 2006 seine erste Auskopplung Do You Ever Think of Me.

Duncan James brachte im Dezember 2004 – noch zu Zeiten von Blue – seine erste eigene Veröffentlichung mit der Sängerin Keedie raus: I Believe My Heart zum Musical The Woman in White. Seine erste Single zu seinem Soloalbum heißt Sooner or Later und ist am 2. Juni 2006 erschienen. Am 30. Juni 2006 veröffentlichte er sein Album Future Past. Im August desselben Jahres veröffentlichte Duncan Can't Stop a River. Seit Januar 2008 steht er bereits zum zweiten Mal im Londoner West End als Rechtsanwalt Billy Flynn in dem Musical Chicago auf der Bühne.

Im April 2009 bestätigte die Band offiziell ihre Wiedervereinigung. Im Mai 2011 vertrat sie ihr Heimatland beim Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf mit dem Titel I Can und belegten dort mit 100 Punkten den elften Platz. Die Band steuert 2012 Hurt Lovers als Titelsong zum Film Schlussmacher bei.[1]

Diskografie[Bearbeiten]

Hauptartikel: Blue/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen [2] Anmerkung
DE AT CH UK
2001 All Rise 68
(1 Wo.)
1
(63 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. November 2001
Verkäufe: + 1.200.000
2002 One Love 15
(35 Wo.)
19
(32 Wo.)
31
(33 Wo.)
1
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. November 2002
Verkäufe: + 1.370.000
2003 Guilty 8
(38 Wo.)
13
(17 Wo.)
12
(43 Wo.)
1
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. November 2003
Verkäufe: + 720.000
2013 Roulette 14
(5 Wo.)
30
(1 Wo.)
31
(3 Wo.)
13
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Januar 2013

Single-Chartplatzierungen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen [2] Anmerkung
DE AT CH UK
2001 All Rise
All Rise
19
(16 Wo.)
15
(14 Wo.)
22
(21 Wo.)
4
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2001
Verkäufe: + 200.000
Too Close
All Rise
66
(3 Wo.)
72
(2 Wo.)
1
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. August 2001
Verkäufe: + 200.000
If You Come Back
All Rise
48
(9 Wo.)
49
(7 Wo.)
71
(4 Wo.)
1
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. November 2001
Verkäufe: + 200.000
2002 Fly By II
All Rise
45
(9 Wo.)
65
(4 Wo.)
65
(10 Wo.)
6
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. März 2002
One Love
One Love
54
(6 Wo.)
53
(6 Wo.)
44
(11 Wo.)
3
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2002
Verkäufe: + 200.000
Sorry Seems to Be the Hardest Word
One Love
3
(18 Wo.)
4
(21 Wo.)
3
(24 Wo.)
1
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Dezember 2002
Verkäufe: + 20.000; (feat. Elton John)
2003 U Make Me Wanna
One Love
6
(13 Wo.)
10
(16 Wo.)
9
(17 Wo.)
4
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. März 2003
Guilty
Guilty
19
(9 Wo.)
20
(13 Wo.)
22
(13 Wo.)
2
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Oktober 2003
Signed, Sealed, Delivered, I’m Yours
Guilty
29
(7 Wo.)
35
(8 Wo.)
53
(8 Wo.)
11
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Dezember 2003
(feat. Stevie Wonder & Angie Stone)
2004 Breathe Easy / A chi mi dice (ital. Version)
Guilty
7
(20 Wo.)
7
(29 Wo.)
8
(31 Wo.)
4
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. März 2004
Bubblin’
Guilty
11
(17 Wo.)
27
(14 Wo.)
8
(21 Wo.)
9
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2004
Curtain Falls
Best of Blue
8
(16 Wo.)
16
(15 Wo.)
13
(16 Wo.)
4
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 2004
Get Down on It
Best of Blue
29
(9 Wo.)
41
(5 Wo.)
35
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 2004
(feat. Kool & the Gang & Lil’ Kim)
2005 Only Words I Know
Best of Blue
55
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2005
2011 I Can
Roulette
7
(9 Wo.)
8
(6 Wo.)
8
(4 Wo.)
16
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2011
ESC 2011 11/25 (für UK)
2012 Hurt Lovers
Schlussmacher (Soundtrack)/Roulette
7
(12 Wo.)
27
(5 Wo.)
22
(3 Wo.)
70
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Januar 2013
2013 Without You
Roulette
44
(2 Wo.)
43
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Mai 2013

Quellen[Bearbeiten]

  1. Hurt Lovers auf universal-music.de
  2. a b Chartquellen: DE AT CH UK: British Hit Singles & Albums, 18th Edition, Guinness World Records Limited 2005, ISBN 978-1-904994-00-8

Weblinks[Bearbeiten]