Eppelheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Eppelheim
Eppelheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Eppelheim hervorgehoben
49.4011111111118.6297222222222110Koordinaten: 49° 24′ N, 8° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Rhein-Neckar-Kreis
Höhe: 110 m ü. NHN
Fläche: 5,64 km²
Einwohner: 14.829 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 2629 Einwohner je km²
Postleitzahl: 69214
Vorwahl: 06221
Kfz-Kennzeichen: HD
Gemeindeschlüssel: 08 2 26 018
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schulstraße 2
69214 Eppelheim
Webpräsenz: www.eppelheim.de
Bürgermeister: Dieter Mörlein (parteilos)
Lage der Stadt Eppelheim im Rhein-Neckar-Kreis
Bayern Hessen Rheinland-Pfalz Heidelberg Heilbronn Landkreis Heilbronn Landkreis Karlsruhe Mannheim Neckar-Odenwald-Kreis Eberbach Altlußheim Angelbachtal Bammental Brühl (Baden) Dielheim Dossenheim Eberbach Eberbach Eberbach Edingen-Neckarhausen Edingen-Neckarhausen Epfenbach Eppelheim Eschelbronn Gaiberg Heddesbach Heddesheim Heiligkreuzsteinach Helmstadt-Bargen Hemsbach Hirschberg an der Bergstraße Hockenheim Ilvesheim Ketsch Ladenburg Laudenbach (Bergstraße) Leimen (Baden) Leimen (Baden) Lobbach Malsch (bei Wiesloch) Mauer (Baden) Meckesheim Mühlhausen (Kraichgau) Neckarbischofsheim Neckargemünd Neidenstein Neulußheim Nußloch Oftersheim Plankstadt Rauenberg Reichartshausen Reilingen Sandhausen St. Leon-Rot Schönau (Odenwald) Schönbrunn (Baden) Schriesheim Schwetzingen Schwetzingen Sinsheim Spechbach Waibstadt Walldorf (Baden) Weinheim Weinheim Wiesenbach (Baden) Wiesloch Wilhelmsfeld ZuzenhausenKarte
Über dieses Bild

Eppelheim ist eine Stadt im Rhein-Neckar-Kreis. Sie liegt im Nordwesten Baden-Württembergs und im Einflussbereich des direkt benachbarten Oberzentrums Heidelberg.

Geographie[Bearbeiten]

Lage und Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar und liegt auf dem Neckarschwemmkegel in der Oberrheinischen Tiefebene, nur wenige Kilometer südwestlich der Erhebungen des Odenwaldes und direkt an der Bundesautobahn 5, welche Eppelheim vom Heidelberger Stadtteil Pfaffengrund trennt.

Das Stadtgebiet ist beinahe vollständig vom Stadtkreis Heidelberg umgeben, so grenzt Eppelheim an die Stadtteile Wieblingen im Norden, Pfaffengrund im Osten und Kirchheim im Süden. Im Westen liegt die ebenfalls zum Rhein-Neckar-Kreis gehörende Gemeinde Plankstadt.

Mit Mannheim liegt etwa 20 Kilometer nordwestlich ein weiteres Oberzentrum der Metropolregion Rhein-Neckar.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Eppelheim gehört das Gehöft Birkighöfe.[2]

Aus Orientierungsgründen werden verschiedene Stadtgebiete oftmals nach ihrer Lage, in Bezug zu der die Stadt von Ost nach West durchquerenden Landesstraße 543 (Hauptstraße und Schwetzinger Straße), mit den entsprechenden Himmelsrichtungen bezeichnet (so zum Beispiel Nordost-Eppelheim), eine genaue Abgrenzung existiert jedoch nicht.

Geschichte[Bearbeiten]

Archäologische Funde aus der Jungsteinzeit, der Bronzezeit, der Eisenzeit, der Römerzeit und des frühen Mittelalters legen nahe, dass das heutige Stadtgebiet schon früh von Menschen bewohnt wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Eppelheim im Jahre 770 im Zusammenhang mit einer Schenkung im Lorscher Kodex unter dem Namen Ebbelenheim.

Ab dem 11. Jahrhundert war Eppelheim ein typisches kleines Dorf in der Kurpfalz. Die Macht des Pfalzgrafen beinhaltete die Blutgerichtsbarkeit, die Wehrhoheit und das Steuerrecht (die sogenannten Zeichen der hohen Obrigkeit). Zuständig war das pfälzische Zentgericht zu Kirchheim. Die niedrige Obrigkeit war das Dorf selbst: hierzu gehörte das Ortsgericht, welches ein Siegel führte, aus dem 1895 das Gemeindewappen entwickelt wurde.

Die Einwohnerzahl blieb bis ins 18. Jahrhundert hinein stets unter 150. Ein Grund hierfür war, dass Eppelheim am 28. Januar 1689 während des Pfälzischen Erbfolgekrieges von französischen Truppen niedergebrannt wurde.

Bevölkerungsentwicklung Eppelheims

In der Folge wurde Eppelheim wieder aufgebaut und erlebte einen stetigen Bevölkerungszuwachs, im 20. Jahrhundert gar eine Bevölkerungsexplosion. So stieg die Bevölkerung von 2.644 Einwohnern im Jahre 1905 auf 13.904 Einwohner im Jahre 1997.

1803 wurde Eppelheim badisch.

Im Rahmen einer Kreis- und Gemeindegebietsreform löste am 1. Januar 1973 der Rhein-Neckar-Kreis den Landkreis Heidelberg ab. Eppelheim sollte als Folge ebenso wie die selbständige Gemeinde Ziegelhausen ein Stadtteil von Heidelberg werden, wogegen sich die Einwohner vehement und letztlich erfolgreich wehrten. Zur Verhinderung der Eingemeindung haben auch die gute Infrastruktur und die gute wirtschaftliche Lage der Gemeinde beigetragen.

1998 wurde Eppelheim vom Land Baden-Württemberg zur Stadt erhoben.

2007 fand der Vorschlag von Bürgermeister Mörlein überregionale Beachtung, die neu erhobenen Studiengebühren von den Studierenden zu übernehmen, wenn sie eine gemeinnützige Arbeit im Umfang von 60 Stunden pro Semester annehmen.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1439 1577 1692 1727 1785 1802 1905 1933 1939 1960 1995 2000 2005 2010 2011
Einwohner 55 100 63 127 434 502 2.644 4.062 4.141 7.330 13.360 13.927 14.461 15.014 15.069

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Rot ein blauer Reichsapfel mit goldenem Beschlag und goldenem Kleeblattkreuz.

Es wurde 1900 angenommen und geht zurück auf ein Gerichtssiegel von 1699, auf dem das Fleckenzeichen von Eppelheim dargestellt wurde. Möglicherweise verweist es auf die volksetymologische Deutung des Ortsnamens von „Eppel“ bzw „Äpfel“. Unwahrscheinlich ist ein Zusammenhang mit dem Herzschild der Kurpfalz, in dem der Reichsapfel auf die Kurwürde der Pfalzgrafen bei Rhein verwies. Die Flagge ist Gelb-Rot und wurde 1959 vom Innenministerium verliehen.[4]

Religionen[Bearbeiten]

Pauluskirche
Josephskirche
siehe auch: Pauluskirche (Eppelheim)

Wie in der ganzen Kurpfalz wurde auch in Eppelheim von Kurfürst Ottheinrich die Reformation eingeführt und Eppelheim somit protestantisch. Die am 22. März 1812 eingeweihte Eppelheimer Pauluskirche in der Hauptstraße gehört heute zum Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz der Evangelischen Landeskirche in Baden. Der älteste Teil der heutigen Kirche, das Portal des Turms stammt aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. In der Kirche befindet sich das von Harry MacLean 1953 geschaffene Michaelsfenster sowie „Jesus, der gute Hirte“ und „Ausgießung des Heiligen Geistes“. Die beiden Bilder „Die Schöpfung“ und „Speisung in der Wüste“ für das neue Gemeindehaus wurden im September 1993, nur wenige Monate vor seinem Tod übergeben. Die Originalentwürfe dieser Arbeiten erhielt die evangelische Kirchengemeinde als Dauerleihgabe.

1876 bekamen aber auch die Katholiken wieder ein Gotteshaus, die Josephskirche. Diese wird heute aber nur noch gelegentlich genutzt, da die Hauptkirche der katholischen Gemeinde St. Joseph die Christkönigkirche in der Rudolf-Wild-Straße ist. Seit 2006 bildet die zum Erzbistum Freiburg gehörende Gemeinde mit den Gemeinden St. Marien im Pfaffengrund und St. Bartholomäus in Wieblingen die Seelsorgeeinheit Christophorus (ehemals Heidelberg-West) im Dekanat Heidelberg-Weinheim.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war für den Ort und die beiden Kirchengemeinden ein Meilenstein die Glockenweihe im Jahr 1948 durch die Pfarrer Gottlob Hees und Josef Ott. Hinsichtlich des Klangs der Glocken hatten sich die beiden Kirchengemeinden abgestimmt.

In der Gesamtbevölkerung bilden heute die Protestanten mit 5.187 Bürgern weiter die Mehrheit, während 4.537 katholisch sind und 4.412 sonstigen Religionen angehören oder konfessionslos sind.

Politik[Bearbeiten]

Rathaus, erbaut 1959
Hinweisschild am nördlichen Ortseingang

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1919–1933 Andreas Jäger
  • 1933–1934 Philipp Martin
  • 1934–1941 Oskar Max Paul Hübner
  • 1941–1945 Philipp Jakob Stephan
  • 1945–1954 Andreas Jäger
  • 1954–1978 Peter Böhm
  • 1978–1994 Hugo Giese
  • 1994– Dieter Mörlein

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat der Stadt Eppelheim besteht aus dem Bürgermeister als Vorsitzendem und 22 Mitgliedern. Sie gehören folgenden Parteien an:

Gemeinderatswahl 2009
Partei Stimmenanteil Sitze[5]
CDU 33,0 % 6
SPD 26,4 % 6
GRÜNE 24,0 % 5
Eppelheimer Liste 8,5 % 4
FDP/DVP 8,1 % 1
Wahlbeteiligung: 51,9 %

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Eppelheim unterhält seit 1989 eine Städtepartnerschaft mit Wilthen in der Lausitz (Sachsen) und seit 3. Oktober 1996 mit Dammarie-les-Lys in Frankreich.

Freundschaftliche Kontakte bestehen zu Vértesacsa in Ungarn und Montebelluna in Italien.

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten]

Wasserturm
Rhein-Neckar-Halle
Rudolf-Wild-Halle

Wasserturm[Bearbeiten]

Der Eppelheimer Wasserturm wurde 1907 fertiggestellt und ist mit seiner Höhe von 47,6 Metern (einschließlich der Spitze) und dem 220 Kubikmeter fassenden Sammelbehälter auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts das Wahrzeichen der Stadt. Von 1902 bis 1905 wurde zudem die Kanalisation aus- und das Wasserwerk mit Pumpstation (heute: Jugendtreff Altes Wasserwerk) gebaut und damit die Brunnenwasserversorgung abgelöst.

Der Wasserturm wurde am 27. April 1983 stillgelegt und vom 31. August 1993 bis 31. März 1994 rechtzeitig vor dem 100. Jubiläum renoviert.[6] Seit 2009 befindet sich im Turm das von Josef Walch gestiftete Deutsche Hasenmuseum.

Im Mai 2014 schlug der amtierende Bürgermeister Dieter Mörlein der bayrischen Staatskanzlei in einem Schreiben vor, den wegen Steuerbetrug verurteilten Uli Hoeneß (ehemaliger Präsident FC Bayern München) von seiner Gefängnisstrafe zu entbinden und stattdessen für die Haftdauer im Eppelheimer Wasserturm unterzubringen.[7]

Rhein-Neckar-Halle[Bearbeiten]

Die Rhein-Neckar-Halle wurde 1970 als Großsporthalle erbaut. Sie ist aufteilbar in drei Hallen, mit zusätzlich vier Kegelbahnen und einem Body-Building-Raum im Untergeschoss und Räumen für eine Gaststätte.

Eppelheimer Feldkreuz[Bearbeiten]

Auf dem Allmendgartenbuckel wurde 1984 das Eppelheimer Feldkreuz in Form eines Knospenkreuzes errichtet, gestiftet von Günther und Kurt Fath sowie Linus Wiegand. Seit 1984 werden an dieser Stelle ökumenische Pfingstgottesdienste abgehalten.

Plätze und Gärten[Bearbeiten]

Größere Grün- oder am Ende parkähnliche Anlagen sucht man in Eppelheim vergeblich. Allerdings gibt es neben der Kunstmeile im Konrad-Adenauer-Ring einige kleinere Plätze und Gärten:

  • Hugo-Giese-Platz
  • Gottlob-Hees-Platz
  • Jakob-Neu-Garten
  • Günther-Rühle-Platz
  • Leonie-Wild-Platz

Vereine[Bearbeiten]

Der älteste Eppelheimer Verein ist der Gesangverein Eintracht mit seinem Gründungsdatum 1844. Ebenfalls auf eine lange Tradition können neben der Freiwilligen Feuerwehr mit Spielmannszug der Konzertverein sowie der Zitherverein von 1924 zurückblicken.

Der Obst- und Gartenbauverein wurde 1884 auf Initiative des Eppelheimer Lehrers und späterem Ehrenbürger Jakob Neu gegründet. Zu seinem Gedenken wurde anlässlich des hundertjährigen Vereinsbestehens 1984 der Jakob-Neu-Garten angelegt (Ecke Grenzhöfer Straße / Bürgermeister-Jäger-Straße).

Sport[Bearbeiten]

Der Turnverein 1888 Eppelheim wurde vom späteren Ehrenbürger Jakob Neu gegründet, 1908 wurde die Fahne, welche seit 1945 verschwunden ist, geweiht. Später erfolgte die Spaltung in den noch heute bestehenden Turnverein Eppelheim 1927 (TVE) und den Arbeitersportverein (ASV). 1910 wurde der Schützenverein gegründet. Der DSKC Eppelheim bei den Damen und der VKC Eppelheim bei den Herren waren mehrfach deutscher Mannschaftsmeister im Kegeln. Dieter Zieher, Theo Holzmann und Richard Pelikan wurden Europapokalsieger und Weltmeister im Kegeln und erhielten die höchste deutsche Sportauszeichnung, das Silberne Lorbeerblatt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

siehe auch: Heuwagenrennen
  • März: Mineralienbörse der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e. V. (VFMG)
  • April: Sommertagszug
  • 2. Wochenende im Juli: Stadtfest mit Heuwagenrennen
  • 1. Wochenende im Oktober: Kerwe mit Straßenfest und Hobbymalerausstellung
  • 11. November: Martinsumzug
  • 1. Wochenende im Dezember: Eppelheimer Weihnachtsdorf

Kindergärten und Schulen[Bearbeiten]

Neben der Kinderkrippe Teddybär gibt es in Eppelheim Kindergärten in kommunaler und kirchlicher Trägerschaft, im Einzelnen:

  • städtische Kindergärten Villa Kunterbunt und Kinderhaus Regenbogen
  • evangelische Kindergärten Sonnenblume, Scheffelstraße und Friedrich-Fröbel
  • katholische Kindergärten St. Elisabeth und St. Luitgard

In der Schulstadt Eppelheim können folgende Schulen besucht werden:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen und Wirtschaft[Bearbeiten]

Rudolf-Wild-Werke in Eppelheim

In der Region ist Eppelheim noch heute als Maurerdorf bekannt, da überdurchschnittlich viele Eppelheimer seit Ende des 19. Jahrhunderts dem Beruf des Maurers nachgingen. So gab es 1903 etwa 500 Maurer, nicht zuletzt auf Grund des seit 1870 im benachbarten Heidelberg einsetzenden Baubooms.

Wie im ganzen nordbadischen Raum wurde auch in Eppelheim über Jahrhunderte Tabak angepflanzt.

Größter Arbeitgeber der Stadt sind die Rudolf-Wild-Werke im Süden mit circa 1.400 Arbeitsplätzen. Außerdem gilt die Firma durch ihre Gewerbesteuerzahlungen als wichtiger Faktor für den städtischen Haushalt.

Energieversorgung[Bearbeiten]

Seit 1908 wurde Eppelheim von der Stadt Heidelberg mit Gas, seit 1922 mit elektrischem Licht beliefert.

Seit 1989 lieferten die Stadtwerke Heidelberg als Ergänzung zum eigenen Wasserwerk Trinkwasser nach Eppelheim. Ab 2002 wurde die gesamte Betriebsführung der Eppelheimer Trinkwasserversorgung von dort übernommen, zunächst für drei Jahre.[8]

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenbahn in Eppelheim

Eppelheim liegt direkt an der Bundesautobahn 5 und wird mit dieser sowohl über die Anschlussstelle Heidelberg/Schwetzingen als auch die Anschlussstelle Heidelberg-Wieblingen der Bundesautobahn 656 verbunden.

Die Stadt wird durch die stark frequentierte Heidelberger Straßenbahnlinie 22 der Rhein-Neckar-Verkehr an die benachbarte Universitätsstadt Heidelberg und den weiteren Öffentlichen Nahverkehr angebunden. Der abgebaute weiterführende Teil dieser Straßenbahnstrecke nach Plankstadt und Schwetzingen wird heute als Buslinie 713 von der Busverkehr Rhein-Neckar betrieben. Ausschließlich innerhalb Eppelheims verkehrt die ebenfalls von der BRN betriebene Buslinie 732 als sogenannter City-Bus. Eppelheim gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar.

Am südlichen Stadtrand führte die 1967 stillgelegte Bahnstrecke Heidelberg–Speyer vorbei, an der Eppelheim seit 1870 über einen Bahnhof verfügte.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • 1906: Jakob Neu (1836–1921), Oberlehrer von 1878 bis 1907
  • Andreas Jäger, Bürgermeister 1919 bis 1933 sowie ab 1945 bis 1954
  • 1979: Rudolf Wild (1904–1995), Unternehmer, Gründer der Wild Werke
  • Alois Berberich (1913-2000), Zweiter Bürgermeister
  • 1997: Leonie Wild, Mitgründerin der Wild Werke
  • 2001: Inge Burck
  • 2003: Hans Stephan, Rektor a.D.
  • 2006: Hans-Peter Wild, Unternehmer

Persönlichkeiten, die in Eppelheim gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Wolfgang Ketterle (* 1957), aufgewachsen in Eppelheim, Träger des Nobelpreises für Physik
  • Ernst Knoll (1940−1997), achtmaliger deutscher Meister und zweimaliger Olympiateilnehmer im Ringen

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Die Einwohner von Eppelheim heißen im Volksmund scherzhaft „Stallhasen[9].

Literatur[Bearbeiten]

  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966
    • Bd 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968
  • Hildegard Nobel: Eppelheim – Geschichte eines kurpfälzischen Dorfes, Milte-Verlag Heidelberg, 1969
  • Hildegard Schaab:Eppelheim – Vom kurpfälzische Dorf zur modernen Großgemeinde. Milte-Verlag Heidelberg 1971
  • Diverse Autoren: Geschichte entdecken – Eppelheim. Eppelheim 1993
  • Hans Stephan: Die Schulgemeinde Eppelheim – Den Schülern und Lehrern meiner Heimatgemeinde gewidmet. Herausgeber Gemeinde Eppelheim, 1984
  • Franz Sobkowiak, Lothar Wesch: Eppelheim bei Heidelberg: Eppelheimer Familien von 1650–1900. (Band 139 der Reihe B der deutschen Ortssippenbücher und Band 79 der Badischen Ortssippenbücher), Eppelheim 1996
  • Dieter Mörlein, Hans Stephan: Unter Eppelheimer Dächern. Geiger-Verlag 1997, ISBN 3-89570-354-0
  • Hans Stephan: Eppelheim in Bildern 1900–2000. Heidelberg 2000, Herausgeber: Stadt Eppelheim
  • Elisabeth Dalhaus, Winfried Wiegang: Christkönigkirche Eppelheim. Heidelberger Reprographie Andreas Grosch GmbH, 2000

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eppelheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Eppelheim – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 363–364
  3. „Studiengebühren. Eppelheim lockt Jungakademiker“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Februar 2007, Nr. 50, S. 5
  4. Herwig John, Gabriele Wüst: Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis. Ubstadt-Weiher 1996, ISBN 3-929366-27-4, S. 55
  5. berücksichtigt den Übertritt zweier CDU-Stadträte zur EBV
  6. http://www.eppele.de/wasserturm/wasserturm.html
  7. http://www.rnz.de/regionheidelberg/00_20140517060000_110677427-Wasserturm_statt_Gefaengnis_Dieter_Moerlein_wi.html#ad-image-0
  8. [1] (Version vom 19. Februar 2007 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  9. „Warum die Eppelheimer „Stallhasen“ heißen - Eine Geschichte von Ehrenbürger und Heimatforscher Hans Stephan“, Homepage der Stadt Eppelheim, letzter Zugriff 7. Januar 2012. Hinweis: Andere Quellen sprechen davon, dass der Name von den seinerzeit oft gehaltenen Kaninchen herrührt.