Dossenheim

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Dossenheim (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dossenheim
Dossenheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dossenheim hervorgehoben
49.4491666666678.6722222222222153Koordinaten: 49° 27′ N, 8° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Rhein-Neckar-Kreis
Höhe: 153 m ü. NHN
Fläche: 14,14 km²
Einwohner: 12.049 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 852 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 69215–69221
Vorwahl: 06221
Kfz-Kennzeichen: HD
Gemeindeschlüssel: 08 2 26 012
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
69221 Dossenheim
Webpräsenz: www.dossenheim.de
Bürgermeister: Hans Lorenz (CDU)
Lage der Gemeinde Dossenheim im Rhein-Neckar-Kreis
Bayern Hessen Rheinland-Pfalz Heidelberg Heilbronn Landkreis Heilbronn Landkreis Karlsruhe Mannheim Neckar-Odenwald-Kreis Eberbach Altlußheim Angelbachtal Bammental Brühl (Baden) Dielheim Dossenheim Eberbach Eberbach Eberbach Edingen-Neckarhausen Edingen-Neckarhausen Epfenbach Eppelheim Eschelbronn Gaiberg Heddesbach Heddesheim Heiligkreuzsteinach Helmstadt-Bargen Hemsbach Hirschberg an der Bergstraße Hockenheim Ilvesheim Ketsch Ladenburg Laudenbach (Bergstraße) Leimen (Baden) Leimen (Baden) Lobbach Malsch (bei Wiesloch) Mauer (Baden) Meckesheim Mühlhausen (Kraichgau) Neckarbischofsheim Neckargemünd Neidenstein Neulußheim Nußloch Oftersheim Plankstadt Rauenberg Reichartshausen Reilingen Sandhausen St. Leon-Rot Schönau (Odenwald) Schönbrunn (Baden) Schriesheim Schwetzingen Schwetzingen Sinsheim Spechbach Waibstadt Walldorf (Baden) Weinheim Weinheim Wiesenbach (Baden) Wiesloch Wilhelmsfeld ZuzenhausenKarte
Über dieses Bild
Dossenheim von Westen

Dossenheim ist eine Gemeinde mit rund 12.500 Einwohnern im Rhein-Neckar-Kreis im nordwestlichen Baden-Württemberg.

Geographie[Bearbeiten]

Lage und Naturraum[Bearbeiten]

Dossenheim liegt an der Badischen Bergstraße am Fuß des Odenwaldes in der Metropolregion Rhein-Neckar. Im Westen der Gemarkung beginnt die Oberrheinische Tiefebene. Der zum Ort gehörende Weiler Schwabenheim liegt außerdem am Neckar.

Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 1416 Hektar. Davon sind 17,4 Prozent Siedlungs- und Verkehrsfläche, 32,1 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt und 44,2 Prozent sind bewaldet.[2] Beim Weiler Schwabenheim überwindet eine Neckarschleuse eine Höhendifferenz von 8,7 Metern. Vom Odenwald her kommen Mühl-, Brenken- und Mantelbach, diese sind allerdings zum Großteil innerhalb Siedlungsgebiets verdolt. Sie fließen im Westen alle zusammen und münden bei Ladenburg in den Neckar.

Der Ölberg ist geprägt von durch Gesteinsabbau entstandenen Terrassen, Felswänden und Schutthalden. Die vielfältige Biotopstruktur bietet Lebensraum für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten und steht daher seit 1998 unter Naturschutz. Das Waldgebiet auf dem Ölberg ist als Schonwald eingestuft. Die Gemarkung östlich der B 3 ist Teil des Naturparks Neckartal-Odenwald. Fast alle unbebauten Flächen des Naturparks gehören zum Landschaftsschutzgebiet Bergstraße-Mitte.[3]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören außer Dossenheim selbst der Weiler Schwabenheim und der Wohnplatz Zum Weißen Stein. In Dossenheim aufgegangen sind die Wohnplätze OEG Bahngebäude und Bärenstein.[4] Im Gemeindegebiet lag die 801 erwähnte abgegangene Ortschaft Bernhardteshusen, die möglicherweise mit dem 1298 erwähnten Wilre identisch ist.[5]

Geologie[Bearbeiten]

Eine oft genannte Gesteinsart in Dossenheim ist zweifellos Quarzporphyr, der in den Steinbrüchen des Ortes über Jahrzehnte abgebaut wurde. Entstanden ist er vor etwa 290 Millionen Jahren, als es in der Region noch regen Vulkanismus gab.[6] Daraus resultieren auch größere Granitvorkommen, die allerdings kaum abgebaut wurden. An den Hängen des Odenwaldes findet man zudem Löss, sowie in ganz Dossenheim den in der Region weit verbreiteten Sandstein.

In der Umgebung Dossenheims gab es auch einige Silberfunde, beispielsweise in Schriesheim und Hirschberg.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Dossenheim liegt direkt nördlich der Großstadt Heidelberg, mit der es direkt durch die Bundesstraße 3, sowie per Schiene durch die Oberrheinische Eisenbahn verbunden ist. Das Zentrum Heidelbergs (Altstadt) ist etwa fünf Kilometer weit entfernt. Die größte Stadt der Region, Mannheim, liegt etwa 20 Kilometer entfernt. Außer an Heidelberg grenzt Dossenheim an folgende Orte: Im Südwesten an Edingen-Neckarhausen (liegt gegenüber Schwabenheim, auf der anderen Neckarseite), im Westen an Ladenburg und im Norden an Schriesheim.

Klima[Bearbeiten]

Dossenheim gehört, ähnlich wie Heidelberg, zum wärmsten Gebiet Deutschlands, das ganze Jahr über gibt es allerdings deutliche Niederschläge.[7] Eine Klimastation in Heidelberg maß zwischen den Jahren 1971 und 2000 eine Niederschlagsmenge von etwa 745 mm pro Jahr, sowie eine Durchschnittstemperatur von 11,1 °C. Der wärmste Monat ist der Juli (20,1 °C), der kälteste der Januar (2,5 °C).[8]

Geschichte[Bearbeiten]

Dossenheim und Umgebung 1907

Frühe Besiedlung[Bearbeiten]

Die Bergstraße ist sehr altes Siedlungsgebiet. Auf der Gemarkung von Dossenheim weisen Funde auf die Anwesenheit von Menschen bereits zur Altsteinzeit hin. Menschliche Besiedlung ist durch Ackergerät und Bestattungen spätestens für die Jungsteinzeit nachgewiesen. Jüngere Funde aus Bronze- und Hallstattzeit sowie aus der Zeit der Kelten und der Germanen belegen eine gewisse Siedlungskontinuität auf Dossenheimer Gebiet. Spätestens zur Zeit der Römer entwickelte sich die von Norden nach Süden am Gebirgsfuß verlaufende platea montium, die heutige Bergstraße. Am Weg zum Schwabenheimer Hof wurden die Fundamente einer Villa rustica gefunden, die sich dort im Hinterland des Limes und im Schutz des Neuenheimer Kastells befand. Das nahe Ladenburg war als Lopodunum ein wichtiger römischer Verwaltungssitz. Nach dem Rückzug der Römer nahmen die Alamannen ab dem 3. Jahrhundert die vormals römischen Gebiete am Rhein ein. Von ihnen gibt es nur wenige Siedlungsspuren. [9]

Germanische Siedlungsgründung[Bearbeiten]

Mit den Germanen ab dem Ende des 5. Jahrhunderts beginnt dann die sich bis in die Gegenwart fortsetzende Geschichte des heutigen Dossenheim. Zu den frühen germanischen Funden zählt der Dossenheimer Schädel einer um 520 bestatteten Frau, der künstliche Missbildungen aufweist.[10] Der älteste Siedlungskern von Dossenheim liegt am Ausgang des Mühltals, auf dem angehäuften Schuttkegel von Brenkenbach und Mühlbach, wo die Siedlung geschützt und am Wasser lag. Von hier aus konnte man auch bei Gefahrensituationen schnell in den Wald fliehen, der natürlich zusätzlich als wichtige Nahrungsquelle diente. Die umliegenden Hänge boten sich außerdem gut für den Weinanbau an.[11] Den topographischen Gegebenheiten bildete sich die Siedlung als Haufendorf aus.[12]

Zugehörigkeit zum Kloster Lorsch[Bearbeiten]

Die erste Nennung der Siedlung findet sich zum Jahr 766 im Lorscher Codex, als der Verkauf eines Weinbergs in Dossenheim durch den Mönch Segwin an das Kloster Lorsch beurkundet wurde. Der Name des Ortes variierte in Urkunden bis in die frühe Neuzeit. Schreibweisen sind Tossenheim (786), Dohssenheim (1033), Dussinheim (1206), Tussenheim (1273), Dosanaw (1504) usw. Die Forschung ist uneins, ob sich der Ortsname auf einen Personennamen mit -heim („Heim des Dosso“) oder auf eine alte Bezeichnung für Kiefern („Dossen“) bezieht.[13] Zwischen 766 und 877 wurden insgesamt 41 Besitzübergänge in Dossenheim an Lorsch beurkundet, darunter 23 Weinberge. Die umliegenden Orte Schwabenheim, Handschuhsheim, Ladenburg und Schriesheim wurden ebenfalls um 760 erstmals urkundlich erwähnt.[14] Das 763 erstmals erwähnte Schwabenheim umfasste im Hochmittelalter nur noch eine einzelne Hofsiedlung.

794 wurde auch erstmals eine "Basilica" (Kirche) erwähnt. Sie befand sich wahrscheinlich am Standort der heutigen evangelischen Kirche.[15]

Herrschaft Schauenburg[Bearbeiten]

Das 764 gegründete Kloster Lorsch entwickelte sich bis zum hohen Mittelalter zu einer bedeutenden Territorialherrschaft am Neckar. Innerhalb des Klosterbesitzes zählte Dossenheim zur Herrschaft Schauenburg, deren Herrensitz sich auf der oberhalb des Ortes am Südwesthang des Ölbergs liegenden Schauenburg befand. Es ist außerdem gut möglich, dass die Kronenburg ein früherer Herrschaftssitz war; die genaue Situation zu dieser Zeit ist allerdings größtenteils ungeklärt, wahrscheinlich existierten beide Burgen eine zeitlang parallel.[16] Eine weitere Burg auf Dossenheimer Gemarkung ist die Burg Schwabeck. Die Burg lag am Neckar, etwa bei der heutigen Schleuse Schwabenheim. Überreste findet man kaum, sie wurde im 16. Jahrhundert durch Hochwasser und Eisgang zerstört. Bei möglichen Bewohnern taucht mehrfach der Name "von Schwabenheim" auf, die mit den Herren von Handschuhsheim verwandt waren. In welchem Verhältnis die Burg, und deren Bewohner, zur Schauenburg standen weiß man nicht, das genaue Herrschaftsgebiet ist ebenfalls unbekannt. Später wurde sie allerdings mehrfach an bekanntere Adelsgeschlechter verkauft.[17]

Die Herrschaft Schauenburg dagegen umfasste die Orte Dossenheim und Handschuhsheim sowie zeitweise Seckenheim und Neuenheim. Die Burg Schauenberg und das dortige Adelsgeschlecht wurden um 1100 erstmals urkundlich erwähnt. Wenig später, um 1130, gelangte die Oberlehenshoheit von Lorsch an das Bistum Speyer, welches zu diesem Zeitpunkt eine starke Auseinandersetzung mit Lorsch hatte.[18] Die Schauenburg musste gegen Geleitgeld dafür sorgen, dass Reisende und Kaufleute das Schauenburger Gebiet sicher durchqueren konnten; die Schauenburger waren somit keine Raubritter.[19] Die Familie von Schauenberg stellte mit Siegfried von Speyer einen Speyrer Bischof und konnte durch Heirat mit einer Erbtochter der Grafen von Lauffen ihren Besitz bedeutend erweitern. Sie besaß nicht nur Besitz am Oberrhein, sondern auch in anderen Regionen, wie zum Beispiel im heutigen Bayern. Die Familie starb jedoch schon im späten 13. Jahrhundert aus.[20]

Im Spannungsfeld von Kurmainz und Kurpfalz[Bearbeiten]

Die Erben der Schauenburg, die Herren von Magenheim, verkauften die Burg 1303 an die Pfalzgrafen von Heidelberg. Bischof Siboto von Speyer vergab das Lehen jedoch 1320 an Kurmainz, was eine lange Zeit der Rivalität zwischen Kurmainz und der Kurpfalz zur Folge hatte. Kurmainz rückte deutlich näher an die Kurpfalz heran, so lag zwischen der Residenzstadt Heidelberg und dem Mainzer Gebiet nur noch das Dörfchen Neuenheim, weshalb sich die Kurpfalz später stark bedroht sah. Sie akzeptierte die Zugehörigkeit zu Mainz nicht und gliederte das Gebiet in ihre eigene Verwaltung ein. Dossenheim sollte somit vom Oberamt Heidelberg aus verwaltet werden,[21] und gerichtlich von Schriesheim aus, denn es lag dem Beschluss nach im Zent Schriesheim.[22] Auf die wirkliche Verwaltung zu dieser Zeit hatte diese Einordnung keinen Einfluss, Kurmainz hatte eine eigene Verwaltung. Dossenheim wurde zum Amt Schauenburg gezählt, welches von der Schauenburg mit ihrem Zubehör gebildet wurde. Friedrich der Siegreiche drang 1460 gewaltsam in die Mainzer Exklave ein und eroberte die Herrschaft Schauenburg einige Tage später. Die Schauenburg wurde zerstört, der halbe Ort Dossenheim niedergebrannt, Handschuhsheim geplündert.[23] Das Amt Schauenburg wurde damit aufgelöst und Dossenheim wurde wirklich von den genannten Stellen aus verwaltet. Zunächst blieb Dossenheim auch bei der Kurpfalz.

Im Landshuter Erbfolgekrieg verwüstete der hessische Landgraf 1504 Dossenheim. Während des Dreißigjährigen Kriegs plünderten und zerstörten vor allem 1622 Tillys Truppen den Ort, auch viele weitere Orte um Heidelberg fielen starken Plünderungen zum Opfer.[24] Nach der Einnahme der Residenzstadt Heidelberg wurde Dossenheim für kurze Zeit wieder kurmainzisch, gelangte aber im Bergsträßer Rezess 1650 zurück zur Pfalz. Mainz erklärte erst 1714 seinen endgültigen Verzicht auf Dossenheim. Im Holländischen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg zündeten französische Truppen 1674, 1689 und 1693 zahlreiche Gebäude an. Die nach dem Dreißigjährigen Krieg begonnene leichte wirtschaftliche Verbesserung wurde durch diesen Krieg wieder zerstört.[25] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es abermals Wendungen zum Schlechteren, vor allem durch die zahlreichen Einquartierungen von Truppen.[26] Außerdem wurde der Ort in dieser Zeit mehrmals geplündert, der Bevölkerung blieb oft nur die Flucht.

Auch in der darauffolgenden Zeit gab es keine wirtschaftliche Verbesserung, die Missernten 1816/17 waren ein weiteres starkes Problem. In den nächsten Jahren gab es daher mehrere Auswanderungswellen.[27] Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts gab es wieder einen ersten kleinen Aufschwung, zu dieser Zeit gab es auch viele Veränderungen, wie die aufstrebende Steinbruchindustrie und der Tabakanbau.

1803 wurde die Kurpfalz aufgelöst und Dossenheim wurde badisch.

Aufschwung des Ortes durch die Steinhauerei[Bearbeiten]

Hauptartikel: Steinbrüche von Dossenheim
Eine alte Brecheranlage im Steinbruch Leferenz

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begann die bis heute den Ort prägende landschaftliche Gestaltung der östlich des Ortes liegenden Berge durch den massiven Abbau von Porphyr zu Straßenbauzwecken längs der Bergstraße. Die Gemeinde Dossenheim hatte ab 1813 Einnahmen durch Wegegeld zu den Steinbrüchen und begann 1834, weiteres aufgeschlossenes Gelände in kommunaler Verwaltung zum Gesteinsabbau zu verpachten. Die Steinhauerei sowie die anhängigen Fuhrbetriebe erlebten in den Folgejahren einen starken Aufschwung, selbst Wanderarbeiter aus Österreich, Italien und der Schweiz zog es nach Dossenheim. Obwohl die Steinhauerei florierte, war die Selbstverwaltung des Gesamtbetriebs durch die Stadt eher unglücklich. Innovationen wurden lange Zeit erschwert, die soziale Betreuung der Arbeiter vernachlässigt. Vielfach wurden Wirtshausexzesse und sonstiger ungehemmter Alkoholkonsum gerügt.

Ein weiteres Problem kam für die Gemeinde noch hinzu: Die in der Region tätigen Gebrüder Leferenz erwarben 1882 Grundstücke unterhalb des Hohen Nistlers. Dort eröffneten sie ein Jahr später ihren eigenen Betrieb mit Verladewerk an der Bergstraße, wodurch Dossenheim noch stärker von der Steinbrucharbeit bestimmt wurde.[28] Der Gemeinde allerdings verursachte die Konkurrenz starken Druck, weiter zu investieren und dadurch viele Mehrkosten. Anderseits wurde der Betrieb hierdurch modernisiert, zum Beispiel wurde 1899 eine neue Verladeanlage an der Bergstraße gebaut und gleichzeitig ein Gleisanschluss zur dort verlaufenden Eisenbahn-Nebenbahn hergestellt. Das Leferenz'sche Werk besaß diese Anbindung schon seit der Eröffnung der Bahn im Jahr 1890.[29]

1907 wurden die Gemeindesteinbrüche in staatliche Verwaltung überführt, nachdem die Gemeinde mehrmals dazu gedrängt worden war, und die Verhältnisse besserten sich. 1913 war Dossenheim mit einer Jahresproduktion von 184.000 Kubikmeter das größte Porphyrwerk in Baden.[30]

Nach 20 Jahren gab es von staatlicher Seite allerdings kein Interesse mehr an der Fortführung des Betriebs. Der badische Staat verpachtete die staatlichen Steinbrüche daraufhin 1927 an Hans Vatter.[30] Vatter und Leferenz haben die Steinbruchbetriebe bis zum Ende 1985 (Leferenz) bzw. 2002 (Vatter) über mehrere Generationen fortgeführt, gegen Ende war allerdings auch der Gewinn durch die Steinbruchindustrie deutlich zurückgegangen.[31]

Der ehemalige Steinbruch Leferenz ist seit Mai 2009 teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Er ist jetzt auch Teil vieler Wanderrouten, sowie des Naturparks Neckartal-Odenwald. Die Anlagen des Vatter-Bruchs werden derzeit abgebaut.

Mit dem Aufschwung der Steinhauerei ab dem frühen 19. Jahrhundert vermehrte sich die Zahl der Häuser in Schwabenheim wieder und der Ort entwickelte sich zu einem Straßendorf. 1925 wurde Schwabenheim eingemeindet.

Strukturwandel ab den 1920er Jahren[Bearbeiten]

Außer den traditionellen dörflichen Berufen wie Bäcker, Metzger, Schuhmacher, Schreiner, Flaschner, Gemischtwarenhändler, Gastwirt usw. gab es bis zum Ersten Weltkrieg in Dossenheim lediglich die Steinhauerei als Erwerbsmöglichkeit. Nach 1920 kamen zu den Steinbrüchen weitere Industriebetriebe in den Ort. Die Zahl der ortsansässigen Betriebe verdoppelte sich von 50 im Jahr 1904 auf etwa 100 im Jahr 1939. Von besonderer Bedeutung waren mehrere Füllhalterbetriebe, u. a. ein Zweigwerk von Faber-Castell, sowie eine anhängige Degussa-Goldfedernschleifabteilung. Nach dem Zweiten Weltkrieg, den der Ort nahezu unbeschadet überstand, nahm auch die Konservenfabrik Ingelfinger einen raschen Aufstieg. In den 1950er Jahren kamen größere Elektro- und Verfahrenstechnikbetriebe hinzu,[32] darunter 1959 die Firma Technochemie im Südwesten Dossenheims,[33] die heute Teil der Evonik Industries AG ist.

Der Zustrom von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg stellte die Gemeinde vor große Herausforderungen, da der Wohnraum bereits zu Friedenszeiten äußerst knapp gewesen war. Bis 1950 zählte die Gemeinde neben den 4.600 Altbürgern 855 Neubürger und 392 Evakuierte. Die landwirtschaftlichen und industriellen Betriebe des Ortes konnten den Bedarf an Arbeitsplätzen nicht mehr decken, so dass sich Dossenheim in den 1950er Jahren zunehmend zu einer Wohngemeinde für Pendler in die umliegenden Städte und Gemeinden entwickelte.[34]

Am 21. Mai 1955 konnte die Gemeinde endlich das neue Rathaus am Rathausplatz einweihen[35] und das alte Rathaus (heutiges Heimatmuseum) verlassen. Zu dieser Zeit besaß die Gemeinde etwa 6.000 Einwohner, in den folgenden Jahren expandierte sie allerdings stark, so wurde vor allem der Süden Dossenheims erschlossen und bebaut. Darauf folgte der Bau zahlreicher Einrichtungen im südwestlichen Teil des Ortes, da es von hier aus zum Beispiel ein weiter Weg zur bis dahin einzigen Schule Dossenheims (Neubergschule) war. So konnte 1973 ein großes Schul- und Sportzentrum eröffnet werden. Das insgesamt 13,4 Millionen DM teure Projekt beinhaltete unter anderem das Hallenbad mit Sauna, die Kurpfalzschule und eine große Turnhalle.[36]

Durch die Gebietsreform in Baden-Württemberg (1968-1975) verlangte auch Heidelberg, dass die Umlandgemeinden Dossenheim, Eppelheim und Ziegelhausen in die Stadt eingegliedert werden sollten. Daraufhin brach in Dossenheim eine große Protestwelle los, die es schließlich schaffte den Fortbestand Dossenheims als eigenständige Gemeinde zu sichern.[37]

1988 hatte Dossenheim erstmals mehr als 10.000 Einwohner.

Dossenheim in der Gegenwart[Bearbeiten]

2002 wurde der Steinbruch des Unternehmens H. Vatter als letzter Dossenheimer Steinbruch geschlossen, in der Folgezeit die Bahnanlagen zum Werk demontiert und die Fabrikanlagen an der B 3 abgerissen. An Stelle des Fabrikgeländes entstand 2008 das Wohngebiet Am Rebgarten.[38]

Am 20. August 2013 ereignete sich der sogenannte Amoklauf von Dossenheim, bei dem drei Menschen starben und fünf weitere teilweise schwer verletzt wurden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1577 1727 1800 1818 1852 1905 1925 1950 1965 2000 2005 2010
Dossenheim 560 788 1106 1517 2921
Schwabenheim 91 126 102
Gesamt 757 1197 1643 3023 3839 5847 7826 11640 11663 12507

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Dossenheim hat neben dem vorsitzenden Bürgermeister 22 Mitglieder und wird in direkter Wahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die Sitzverteilung stellt sich nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 wie folgt dar:

Rathaus
Gemeinderat 2014
Partei Stimmenanteil Sitze
CDU 26,3 % (-2,3) 6 (-1)
GRÜNE 24,4 % (+1,0) 5 (0)
FW Dossenheim 22,3 % (+0,9) 5 (0)
SPD 16,7 % (+0,9) 4 (+1)
FDP 10,3 % (-0,5) 2 (0)
Wahlbeteiligung: 60,85 %

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der Bürgermeister wird in direkter Wahl für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Gegenwärtiger Amtsinhaber ist Hans Lorenz (CDU).

Bürgermeister seit 1946:

  • 1946–1948 Hermann Böhler (1946 bis 1948 kommissarisch)
  • 1950–1951 Georg Riedling (Bürgermeister-Stellvertreter)
  • 1951–1963 Karl Miltner
  • 1963–1979 Heinrich Schumacher
  • 1979–1995 Peter Denger
  • seit 1995 Hans Lorenz (CDU)

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Silber drei blaue Trauben (1:2) an einer grünen Ranke mit vier grünen Blättern.

Das Wappen geht zurück auf Gerichtssiegel aus dem Jahr 1495, auf dem bereits eine Weinranke zu sehen war. Es wurde 1901 vom Generallandesarchiv offiziell verliehen.

Die Flagge ist Grün-Weiß. Seit wann sie geführt wird, ist nicht bekannt.[39]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Dossenheim unterhält seit 1982 partnerschaftliche Beziehungen zu Le Grau du Roi in Frankreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aussichtsturm Weißer Stein
Steinbrecher-Denkmal von Robert Heckl

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Mit den Ruinen der Schauenburg und der Kronenburg sowie mit dem so genannten Mauersechseck befinden sich mehr oder weniger bedeutende Reste von drei mittelalterlichen Wehranlagen auf der Gemarkung Dossenheims.

Der 552 Meter hohe Weiße Stein ist der Hausberg von Dossenheim. Er dient als Treffpunkt von Radfahrern und Wanderern. Markantestes Merkmal des Weißen Steins sind sein aus Sandstein erbauter Aussichtsturm und sein an ein Ufo erinnernder Fernsehturm.

Die Evangelische Kirche wurde im 15. Jahrhundert erbaut, später erweitert. Vorgängerbauten gab es schon um einiges früher. Die neobarocke St.-Pankratius-Kirche der Katholiken stammt aus dem Jahr 1926.[40]

Nordöstlich von Dossenheim befindet sich im Odenwald die Dossenheimer Klause, in der einst ein Einsiedler lebte. In die kleine Höhle kann man selbst hineinklettern.

Die Steinbrüche in Dossenheim stellen ein weiteres lohnendes Ausflugsziel dar, besonders der Steinbruch Leferenz, der seit einigen Jahren durch einen Wanderweg begehbar ist. Teile der alten Förderanlage zeugen von dem einstigen Abbau des Porphyrsteines. Mehrere Male im Sommer ist das Steinbruchinnere mit alten Bauwerken direkt begehbar, die äußeren Anlage das ganze Jahr über. Neuerdings werden im Steinbruch auch Theater- und Konzertaufführungen gegeben.

Museen[Bearbeiten]

Das Heimatmuseum wurde 1978 eingerichtet und 2002 neu konzipiert. Es befindet sich im 1890 errichteten alten Rathaus, das als solches bis 1955 genutzt wurde.[41] Das Museum zeigt Funde der Frühgeschichte, das Leben im Steinbrecherdorf Dossenheim, die Beziehungen zu Schauenburg, Fliehburg und Kronenburg und beinhaltet eine museumspädagogische Werkstatt. Es ist jeden dritten Sonntag im Monat geöffnet.[42]

Sport und Freizeit[Bearbeiten]

In Dossenheim gibt es zahlreiche Sportvereine, denen vier Sporthallen mit insgesamt acht Feldern und Außenanlagen sowie ein ganzjährig geöffnetes Hallenbad mit 25-m-Bahn zur Verfügung stehen. Es gibt auch zahlreiche Tennisfelder und ganz in der Nähe einen kleinen Bikepark. Für Skater gibt es seit einigen Jahren ein Gelände mit Halfpipe, Funbox etc. Das Sportangebot wurde 2009 um einen Bogensportverein mit Gelände im alten Steinbruch Leferenz erweitert.[43] In Dossenheim gibt es außerdem ein 1933 eröffnetes Schützenhaus des Schützenverein Dossenheim 1927 e.V.[44]

Natur[Bearbeiten]

Dossenheim hat durch seine topographische Lage in der Rheinebene und am Fuße des Odenwaldes einen hohen Naherholungswert. Sowohl die ebenen gärtnerisch genutzten Kulturflächen der Rheinebene als auch die steil ansteigenden Wälder des Odenwaldes bieten eine abwechslungsreiche Flora und Fauna. Insbesondere das Waldgebiet, das von 110 m.ü.NN bis auf 558 m.ü.NN beim Weißen Stein ansteigt, verfügt über ein gut ausgezeichnetes Wanderwegenetz. Dieses Wanderwegenetz führt auch an der nördlich gelegenen Ruine Schauenburg vorbei. Bei guter Sicht eröffnet sich der Blick über die Türme des Speyerer Doms bis hin zum Hambacher Schloss im Pfälzer Wald, über die Städte Mannheim und Ludwigshafen bis hin im Süden nach Karlsruhe. Typisch und Wahrzeichen sind die weit sichtbaren, rot-gelb leuchtenden ehemaligen Porphyrsteinbrüche, die wie Wunden in das bewaldete Gebiet eingeschnitten sind. Als schönste Jahreszeit gilt in Dossenheim das Frühjahr mit der Obstbaumblüte. Weiß und rosa ist in dieser Zeit der Fuß des Odenwaldes um den Ort herum durch die Blüten der zahlreichen Obstbäume farbenprächtig gezeichnet.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Jeweils am Wochenende des dritten Sonntags im September findet die traditionelle Dossenheimer Kerwe (Kirchweih) statt.[45] Dossenheimer Brauchtum, Straßenfest und Rummelplatz sind dabei vereint. Die Dossenheimer Brauchtumskerwe ist für ihren Holzäpfeltanz und das Bannweidgericht bekannt.

Jährlich im Mai findet der traditionelle Dossenheimer Sommertagszug statt.

Jährlich im Dezember findet der Weihnachtsmarkt auf dem Kronenburger Hof am 3. Advent (Samstag und Sonntag) statt. In der Scheuer und im Haus des Anwesens Staiger präsentieren Dossenheimer Kunsthandwerker und Künstler aus der Umgebung ihre handgefertigten Unikate.

Seit 1984 veranstaltet die TSG Germania 1899 Dossenheim jeweils am zweiten Samstag im November einen anspruchsvollen Berglauf vom "Waldfrieden" hinauf zum Weißen Stein. Auf einer Strecke von ca. 5,4 Kilometer sind dabei 350 Höhenmeter zu überwinden.

Ferienstraßen[Bearbeiten]

Dossenheim liegt an zwei bedeutenden touristischen Straßen:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Blick von der A 5 auf den Steinbruch am Sporenberg

Wirtschaft[Bearbeiten]

Dossenheim ist im Wesentlichen eine Wohngemeinde. Sie ist aufgrund der Nähe zu Heidelberg insbesondere für dort beschäftigte Personen attraktiv. 2006 waren 89 Prozent der Dossenheimer Auspendler.[46] Da es in Dossenheim zahlreiche selbstständige Betriebe gibt, existiert der Bund der Selbständigen,[47] es gibt aber zum Beispiel auch einen Standort der Evonik Industries AG und einen Edeka Großmarkt. Insgesamt gibt es Industrie und Gewerbe allerdings nur in geringem Umfang.

Dossenheim ist als Steinbrecherdorf bekannt. In Dossenheim gab es ehemals zwei große Steinbruchbetriebe und mehrere Bruchstellen. Die Steine wurden vor allem als Wasserbausteine und als Straßenunterbau verwendet. Alle Steinbrüche sind inzwischen stillgelegt. Die größten Abbruchstellen sind aber bis weit in die Rheinebene hinein zu sehen.

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Tabakscheune im alten Ortskern Dossenheims; die Steine wurden versetzt gebaut, um den Tabak schneller trocknen zu lassen

Nennenswert ist auf jeden Fall der Weinanbau. Viele frühe Erwähnungen Dossenheims bezogen sich auf den Weinanbau, dies zeigt die große Bedeutung des Weins in Dossenheim im Mittelalter. Heute finden sich nur noch wenige Reben auf der Dossenheimer Gemarkung und der Wein spielt fast keine Rolle mehr. Im Mittelalter war er dagegen (auch in der Ebene) weit verbreitet und stellte einen wichtigen Wirtschaftszweig dar. Die einstige herausgehobenen Stellung des Weinbaus spiegelt sich noch heute im Wappen Dossenheims wider.[48][49]

In der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts wurde erstmals Tabak angebaut, der eine zeitlang zu einem der wichtigsten Waren wurde, in der Ebene wurden zahlreiche Felder angelegt.[50] Seit etwa 1960 wird zwar kein Tabak mehr angepflanzt, noch heute gibt es allerdings einige alte Tabakscheunen im Ortskern.

Nach dem 2. Weltkrieg gab es starke Veränderungen in der Landwirtschaft: Die Zahl der Bauern begann abzusinken, viele wurden Nebenerwerbslandwirte oder gaben ihren Betrieb ganz auf. Die verbleibenden Höfe im Ortskern besaßen keine Möglichkeit der Ausdehnung, die aber, zum Beispiel durch die Übernahme der landwirtschaftlichen Flächen von den alten Betrieben, nötig gewesen wäre. So beschloss die Gemeinde die Einrichtung der kleinen Siedlung Dossenwald westlich von Dossenheim. Sie wurde ab 1960 gegründet und ein Großteil der Höfe siedelte dorthin über.[51]

In Dossenheim wird heute etwa 1/3 der gesammten Fläche landwirtschaftlich genutzt.[2] Vor allem Wein- und Obstanbau findet an den Hängen statt, in der Ebene gibt es auch Obstanbau, hauptsächlich aber andere landwirtschaftliche Produkte, wie zum Beispiel Getreide.[52] Die wichtigste Frucht beim Obstanbau in Dossenheim ist schon seit langer Zeit die Kirsche.[53]

Kurpfalzschule

Bildung[Bearbeiten]

Im Ort gibt es die Neubergschule (Grundschule), sowie die Kurpfalzschule (Grundschule mit Hauptschule und Werkrealschule). Die Freie Schule LernZeitRäume ist eine private Grund- und Realschule und Aufbaugymnasium. Sie arbeitet reformpädagogisch auf der Basis des Jenaplans.

Eine Gemeindebücherei steht den Einwohnern im Gemeindeamt zur Verfügung. Sie ist die einzige Gemeindebibliothek der Metropolregion Rhein-Neckar, die im Bibliotheksindex 2012 eine Top-Bewertung in allen vier Bewertungskategorien erhielt.[54] Des Weiteren gibt es eine Volkshochschule im Ort.

Verkehr[Bearbeiten]

Dossenheim liegt an der Bundesautobahn 5 sowie an der Bundesstraße 3. Dossenheim besitzt seit 1890 eine Eisenbahnanbindung, so verbindet die von der Rhein-Neckar-Verkehr (RNV) betriebene Oberrheinische Eisenbahn (OEG) Dossenheim im 10-Minuten-Takt mit den umliegenden Ballungszentren Mannheim, Heidelberg und Weinheim. Speziell für ältere Mitbürger bietet Dossenheim ein Gemeindetaxi an, das an Werktagen diverse Haltestellen im Ort anfährt. Ähnlich gelagert, aber speziell für junge Leute, ist das Angebot eines Nacht-Taxis von Heidelberg nach Dossenheim.

Medien[Bearbeiten]

Einige Zeitungen der Region, wie die Rhein-Neckar-Zeitung, berichten über das örtliche Geschehen. Weiter gibt die Gemeinde Dossenheim das "Gemeindeblättchen" (offiziell: Gemeindenachrichten) heraus, in dem amtliche Mitteilungen und Bekanntmachungen stehen. Es erscheint wöchentlich jeden Freitag.[55]

Behörden und Institutionen[Bearbeiten]

Sendetürme[Bearbeiten]

  • Einstiger Mittelwellensender des SWR: In Dossenheim betrieb der SWR bis 2004 einen Mittelwellensender. Als Antennenträger kam ein gegen Erde isolierter, fußpunktgespeister, abgespannter 51 Meter hoher Rohrmast zum Einsatz. Die Anlage wurde inzwischen abgebaut.
  • Fernmeldeturm Weißer Stein

Sonstige Bauwerke[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Dossenheim hat einmal die Ehrenbürgerwürde verliehen. Die Auszeichnung erhielt 1948 der in Dossenheim geborene Missionsbischof Augustin Olbert (1895–1964).

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Rudolf Conzelmann: Dossenheim. Die Geschichte einer 1200jährigen Bergstraßengemeinde, Dossenheim 1966
  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966
    • Bd 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968
  • Christoph Bühler: Burgen der Kurpfalz. Bergstraße und Neckartal. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1990. S. 61 ff. ISBN 3-89426-012-2
  • Sarah Leon: Dossenheimat. Reihe Sehenswürde. Fotobildband. DossenVerlag, Dossenheim 2011. ISBN 978-3-942909-02-0
  • Heimatverein Dossenheim (Hrsg.): Dossenheim. Eine traditionsreiche Bergstraßengemeinde im Wandel ihrer Geschichte, Dossenheim 2005.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stand: 31. Dezember 2008
  3. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg
  4. Eintrag zu Dossenheim bei LEO BW
  5. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe. Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 348–350.
  6. Gemeinde Dossenheim/Steinbruch Leferenz
  7. Climate-data
  8. www.klimadiagramme.de
  9. Conzelmann 1966, S. 11–14.
  10. Conzelmann 1966, S. 15/16.
  11. Conzelmann 1966, S. 18.
  12. Conzelmann 1966, S. 11–16.
  13. Conzelmann 1966, S. 17/18.
  14. Conzelmann 1966, S. 19.
  15. Conzelmann 1966, S. 45.
  16. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 154
  17. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 164.
  18. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 158.
  19. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 159.
  20. Conzelmann 1966, S. 23–25.
  21. Conzelmann 1966, S. 41/42.
  22. Conzelmann 1966, S. 27/28/43.
  23. Conzelmann 1966, S. 28/29.
  24. Conzelmann 1966, S. 51.
  25. Conzelmann 1966, S. 60.
  26. Conzelmann 1966, S. 65.
  27. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 42.
  28. Conzelmann 1966, S. 164.
  29. Frank Muth: Straßenbahnen in Heidelberg, GeraMond Verlag, Heidelberg 2002, S. 157.
  30. a b Conzelmann 1966, S. 167.
  31. Conzelmann 1966, S. 168.
  32. Conzelmann 1966, S. 195–201.
  33. Conzelmann 1966, S. 200.
  34. Conzelmann 1966, S. 175–176.
  35. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 62.
  36. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 64
  37. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 66.
  38. themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de
  39. Herwig John, Gabriele Wüst: Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis. Ubstadt-Weiher 1996, ISBN 3-929366-27-4
  40. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 79-102.
  41. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 61-63.
  42. Gemeinde Dossenheim/Leben/Kultur/Heimatmuseum (Öffnungszeiten)
  43. Dossenheimer Steinbrecher e.V. (Internetseite)
  44. Internetseite des Schützenverein Dossenheim 1927 e.V./Chronik
  45. Gemeinde Dossenheim/Kultur/Dossemer Kerwe
  46. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stand: 30. Juni 2006
  47. Gemeinde Dossenheim/Wirtschaft und Handel
  48. Conzelmann 1966, S. 109.
  49. Conzelmann 1966, S. 19.
  50. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 45.
  51. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 60.
  52. Heimatverein Dossenheim 2005, S. 45.
  53. Conzelmann 1966, S. 153.
  54. http://www.m-r-n.com/start/forschen-studieren/aktuelles/detail/artikel/uni-bibliotheken-heidelberg-und-mannheim-top.html?tx_ttnews[backPid]=70&cHash=00b996f9963291ed3a91f7f3e222eb49
  55. Gemeinde Dossenheim/Gemeindenachrichten

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dossenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Dossenheim – Reiseführer