Hamburg Freezers

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Hamburg Freezers
Hamburg Freezers
Größte Erfolge
  • Play-off Halbfinale 2004
Vereinsinfos
Geschichte München Barons (1999 – 2002)
Hamburg Freezers (seit 2002)
Spitzname Eisschränke
Vereinsfarben kristallblau, weiß
Liga Deutsche Eishockey Liga
Spielstätte Color Line Arena
Kapazität 12.947 Plätze
Geschäftsführer Boris Capla
Cheftrainer Paul Gardner
Kapitän Clarke Wilm
Saison 2008/09 Platz 8, Play-off Viertelfinale

Die Hamburg Freezers (freezer engl. = der Froster, der Gefrierschrank; offizielle Abkürzung: HHF) sind eine deutsche Eishockeymannschaft aus Hamburg, die aktuell in der Deutschen Eishockey Liga spielt. Die Freezers sind ein Sportverein in Kombination mit einem organisiertem Unterhaltungsbetrieb nach dem Muster US-amerikanischer Profimannschaften und direkte Nachfolgeorganisation der München Barons, die nach der Saison 2001/02 in die Hansestadt umgesiedelt wurden.

Der bislang größte Erfolg des Clubs, der seine Heimspiele in 12.947 Zuschauer fassenden Color Line Arena austrägt, war das Erreichen des Play-off-Halbfinales im Jahr 2004. Die Vereinsfarben der Hamburg Freezers sind kristallblau weiß.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Hamburg Freezers wurden 2002 von ihrem Besitzer aus München, wo sie seit sie 1999 die Mannschaft des EV Landshut übernommen und als München Barons gespielt hatten, nach Hamburg transferiert. Hierdurch wurde erstmals ein Profieishockeyteam in der Hansestadt gegründet, das in der obersten deutschen Spielklasse spielte, auch wenn es bereits in den 30er- und 50er-Jahren mit dem Altonaer SV und dem Harvestehuder THC Hamburger Vereine in der obersten Spielklasse gab. Die Freezers etablierten sich schnell in der höchsten deutschen Spielklasse, der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Die Anteile der Spielbetriebs-GmbH gehören zu 70 Prozent der Anschutz Entertainment Group (AEG) unter Führung des US-amerikanischen Milliardärs Philip F. Anschutz und zu 30 Prozent dem Finnen Harkimo.

Die Hamburg Freezers sind als Mitgliederverein mit assoziierten Fangruppen organisiert. Organe sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Im Vorstand befindet sich je ein Vertreter der beiden weiteren hamburgischen Eishockeyvereine, des HSV-Eishockey und der Crocodiles. Die Freezers sind Mitglied im HERV (Hamburger Eishockey- und Rollsportverband) und HSB (Hamburger Sportbund). Der Verein nimmt diverse gesellschaftliche Aufgaben wahr, kümmert sich um die Jugendarbeit, führt Veranstaltungen und Fahrten durch. Der professionelle Spielbetrieb liegt in einer GmbH, die auch weitestgehend alle organisatorischen Aufgaben durchführt. Diese Firma gehört zur AEG (Anschutz Entertainment Group) aus den USA. GmbH und Verein werden geklammert durch ein fünfköpfiges Präsidium, das insbesondere für Marketing-, Fan- und Repräsentationsaufgaben zuständig ist. Dem gehören u.a. als Präsident der langjährige Vorstandsvorsitzende des Vereins, Dr. Andreas Mattner und der Geschäftsführer der GmbH, Boris Capla als Vizepräsident an.

Größtes Projekt des Vereins war die Initiierung einer Dritten Arena in Hamburg. Direkt neben der Hauptspielstätte, der Colorline Arena" entstand ein Kompetenzzentrum für den Eishockeysport und diverse Ballsportarten. Die "Volksbankarena" bietet der Bevölkerung ab dem 1. November 2008 einzigartige Möglichkeiten für den Eislauf, die Freezers, ihre Jugendmannschaften und weitere hamburgische Vereine trainieren dort. Möglich machte dies die Alexander Otto Sportstiftung der neben Mattner weitere Vorstandsmitglieder der Freezers als Kuratoren angehören.

[Bearbeiten] Saison 2002/03

In ihrer ersten Spielzeit nach dem Umzug aus München, der Saison 2002/03, die zunächst mit 12 Auswärtsspielen am Stück begann, da die Color Line Arena nicht rechtzeitig zu Saisonbeginn fertiggestellt werden konnte, erreichten die Hamburg Freezers am Ende der Hauptrunde Platz 8, was gleichzeitig die Playoff-Teilnahme bedeutete. Dort unterlag man im Viertelfinale gegen die Eisbären Berlin mit 1:4 Spielen. Trotz frühen Ausscheidens konnte man die Saison als Erfolg verbuchen: Der Zuschauerschnitt übertraf weit allen Erwartungen und eine noch nie dagewesene Eishockey-Euphorie machte sich in der Hansestadt breit.

[Bearbeiten] Saison 2003/04

Zu Beginn der 2. Spielzeit wurde mit Dave King ein NHL-erfahrener Trainer verpflichtet. Auch der Kader wurde mit zahlreichen Profis aus den nordamerikanischen Profiligen AHL/NHL verstärkt. Mit Erfolg: die Freezers erreichten nach der Hauptrunde ihre bislang beste Platzierung, nämlich Rang 3. In den Playoffs schlug man im Viertelfinale zunächst Favorit Adler Mannheim (4:2), ehe man im Halbfinale gegen den späteren Deutschen Meister Frankfurt Lions ausschied (2:3).

Die Spieler der Freezers

[Bearbeiten] Saison 2004/05

In der Saison 2004/05 wurde vier Spieltage vor dem Ende der Vorrunde Coach Dave King aus Angst die Play-Offs nicht zu erreichen beurlaubt. Als Siebtplatzierter hatte man die Distanz auf den Neunten auf nur noch sechs Punkte verringert. Interimstrainer wurde der bisherige Co-Trainer Mike Schmidt. Die Freezers beendeten die Vorrunde als Tabellenachter, erreichten die Play-offs und schieden dann im Viertelfinale gegen die Frankfurt Lions nach 6 hart umkämpften Spielen mit 2:4 aus. Am 25. Oktober 2005 unterlagen die Freezers in ihrer ehemaligen Heimat mit 1:4 gegen den Nachfolgerverein der Barons, den EHC München. Der Zweitligist warf den DEL-Verein aus dem DEB-Pokal.

[Bearbeiten] Saison 2005/06

Zur Saison 2005/06 wurden mit Benoit Gratton, Francois Fortier und Marc Beaucage drei Spieler verpflichtet, die zusammen für Furore sorgen würden. Die Paradereihe der Freezers, die sogenannte French-Connection, erzielte insgesamt 132 Punkte in der Vorrunde und trug einen wesentlichen Teil dazu bei, dass das Team die Playoffs erreichte. Erwähnenswert sicherlich auch die Verletzungsmisere der Torhüter. In dieser Saison benötigten die Freezers 7 Torhüter. Nachdem sich im November innerhalb einer Woche alle drei Torhüter (Boris Rousson, Backup Steffen Karg und Förderlizenzler Tobias Güttner) verletzten, half Berlin aus und lieh Youri Ziffzer für zwei Spiele an Hamburg aus, als Backup war Roland Schröder (für einen Monat) verpflichtet worden. Dann wurde Roman Cechmanek als erster Goalie geholt, doch auch Cechmanek blieb nicht verschont und fiel kurz nach seiner Verpflichtung aus, so rückte wieder der genesene Tobias Güttner ins Tor, doch auch das hielt nicht lange. Da Hamburg mit Roland Schröder erneut nur einen Goalie hatte, half wieder Berlin aus, diesmal kam Sebastian Stefaniszin für vier Spiele. Man beendete die reguläre Saison als Tabellensechster und traf im Playoff-Viertelfinale auf den drittplatzierten, die DEG Metro Stars. Wie im Vorjahr schied man in der 1. Playoff-Runde aus (2:4).

Die Spieler beim Aufwärmen

[Bearbeiten] Saison 2006/07

In die Saison 2006/07 starteten die Freezers mit Mike Schmidt als Trainer, für den es nun die 2.Saison ist, in die er bei den Freezers als Headcoach startet, sowie mit Bob Leslie als Co-Trainer, der Doug Bradley ablöste und André Lebrun als Torwarttrainer. Auf Grund der schlechten Teamleistung und der Platzierung der Hamburg Freezers auf dem 11. Tabellenplatzes am 24. Spieltag, wurde das Vertragsverhältnis von Mike Schmidt am 25. November 2006, nach der Niederlage einen Tag zuvor bei den Iserlohn Roosters (1:0 (0:0, 1:0, 0:0)), aufgelöst. Als neuer Chef-Trainer wurde Bill Stewart präsentiert. Trotz anfänglichem Erfolg unter Stewart (bestes DEL-Team 2007) verspielten die Freezers am letzten Spieltag bei den Sinupret Ice Tigers (2:3 (1:2, 0:1, 1:0)) die direkte Qualifikation zu den Play-offs und mussten den Umweg über die Pre-Play-offs in Kauf nehmen. Man setzte sich zunächst gegen die Krefeld Pinguine durch (2:0), schied dann aber im Playoff-Viertelfinale gegen die DEG Metro Stars (1:4) aus. Überschattet wurde die Serie gegen die DEG jedoch durch einen rassistischen Vorfall: Marc Beaucage soll den farbigen Spieler der DEG, Jean-Luc Grand-Pierre, angeblich rassistisch beschimpft haben. Der Vorfall wurde jedoch kurze Zeit später ad acta gelegt, nachdem sich beide Spieler zur Aussprache getroffen haben. Im DEB-Pokal schaffte es Hamburg dieses Jahr nach einem Sieg über die Heilbronner Falken in die 2.Runde, wo sie dann gegen Mannheim ausschieden.

[Bearbeiten] Saison 2007/08

Die Saison 2007/08 begann mit einigen gravierenden Personalentscheidungen: Boris Rousson, insgesamt acht Spielzeiten bei der Franchise, sowie die anderen "Urgesteine" Heiko Smazal und Jacek Płachta mussten den Club verlassen. Ersetzt wurde Rousson durch Jean-Marc Pelletier vom Meister Adler Mannheim.

Trotz hochkarätiger Verstärkung verlief die Spielzeit alles andere als gewünscht und Kritik seitens der Fans und der Medien kam auf. In Folge dessen wurden strukturelle Neuerungen im Januar 2008 bekannt gegeben: Boris Capla, seines Zeichens Geschäftsführer der Hamburg Freezers, wird sich ausschließlich um die administrativen Belange des Clubs kümmern und sich aus dem sportlichen Bereich heraushalten. Bob Leslie, bis dato Co-Trainer, wurde zum Sportmanger befördert. Dazu wurde der Vertrag von Head-Coach Bill Stewart um ein weiteres Jahr verlängert.

Sportlich liefen die Hamburger weiterhin den Ansprüchen hinterher. Zudem verletzte sich auch Stamm-Goalie Jean-Marc Pelletier, so dass mit Philippe Sauve ein Ersatz verpflichtet wurde. Durch einen Schlussspurt von acht Siegen in Folge beendeten die Freezers die Hauptrunde auf dem siebten Rang und erreichten somit die Qualifikationsrunde zu den Playoffs. In den sogenannten "Pre-Playoffs" setzte sich Hamburg gegen den Tabellenzehnten ERC Ingolstadt mit 2:1-Siegen (3:5, 4:3 n.V., 4:3) durch und sicherte sich damit den Einzug in die Endrunde. Im sogenannten Bruder-Duell (beide Teams gehören der Anschütz-Gruppe an) setzte sich der Favorit aus Berlin mit 4:1-Siegen (2:4, 7:4, 6:1, 6:1, 4:3 n.V.) durch, so dass für die Freezers erneut im Viertelfinale Endstation war.

Im DEB-Pokal erreichten die Freezers nach Siegen über die Star Bulls Rosenheim und Grizzly Adams Wolfsburg das Viertelfinale, wo sie dann, in der Eissporthalle Farmsen, gegen die Hannover Scorpions ausschieden (3:4 n.V.).

[Bearbeiten] Saison 2008/09

Der zur letzten Saison verpflichtete Verteidiger Marty Wilford verließ den Verein in Richtung Iserlohn. Weiterhin trennte man sich in der Verteidigung von Krisjanis Redlihs (Riga/LAT) sowie Martin Walter (Litviniv/CZE). Für die Rolle des Schlüsselspielers in der Defensive verpflichtete man Jere Karalahti. In der Offensive trennte man sich unter anderem von Marc Beaucage und Benoit Gratton (Wien/AUT) die bislang mit dem Topscorer Francois Fortier sehr gut in einer Reihe harmonierten. Hier versprach man sich durch die Zugänge Travis Brigley, Thomas Pielmeier, Jason Pinozotto und Clarke Wilm eine verbesserte Offensive.

Wie schon die vorherige Saison verlief auch diese Spielzeit alles andere als gewünscht. Am 13. Dezember 2008 trennte man sich schliesslich nach einer 0:4 Heimniederlage gegen Straubing von Chefcoach Bill Stewart. Als Nachfolger verpflichtete man Paul Gardner, mit dem die Mannschaft schliesslich den 8. Platz zum Ende der Hauptrunde erreichte. Mit dieser Platzierung qualifizierte man sich zur Teilnahme an der 1. Play-off-Runde (Pre-Playoffs) wo man auf die Frankfurt Lions traf. In den vier ersten Spielen dieses Vergleichs gab es kurioserweise nur Siege der jeweiligen Auswärtsmannschaft. Schliesslich konnte man im 5. Spiel das Heimrecht nutzen und den Einzug in das Playoff-Viertelfinale sicherstellen (3:4, 1:2, 2:1, 2:1 n.V., 4:2). Im Viertelfinale trafen die Hamburg Freezers auf die Eisbären Berlin, denen man glatt in vier Spielen unterlag (3:5, 2:3, 2:7, 1:4).

Im DEB-Pokal fand in dieser Saison vor dem Viertelfinale eine Gruppenphase statt. Hier verpasste man jedoch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses den Einzug in die nächste Runde gegenüber den Grizzly Adams Wolfsburg.

[Bearbeiten] Saison 2009/10

Trotz enttäuschender Saison 2008/2009, wurde der Kontrakt mit Head-Coach Paul Gardner um ein weiteres Jahr verlängert.

[Bearbeiten] Platzierungen der Hamburg Freezers

Die Hamburg Freezers nahmen erstmals zur Spielzeit 2002/03 an der Deutschen Eishockey Liga teil. Seitdem spielen sie ununterbrochen in der höchsten deutschen Spielklasse.

Der größte Erfolg war die Play-off-Halbfinalteilnahme im Jahr 2004. Darüber hinaus konnten bisher immer die Play-offs erreicht werden. In den Jahren 2007, 2008 und 2009 musste man sich jedoch zunächst in der Play-off Qualifikation durchsetzten.

Saison Liga Vorrunde Saisonabschluss
2002/03 DEL 8. Platz Play-offs: 4:1 Niederlagen im Viertelfinale gegen die Eisbären Berlin
2003/04 DEL 3. Platz Play-offs: 4:2 Siege im Viertelfinale gegen die Adler Mannheim, 3:2 Niederlagen im Halbfinale gegen die Frankfurt Lions
2004/05 DEL 8. Platz Play-offs: 4:2 Niederlagen im Viertelfinale gegen die Frankfurt Lions
2005/06 DEL 6. Platz Play-offs: 4:2 Niederlagen im Viertelfinale gegen die DEG Metro Stars
2006/07 DEL 7. Platz Pre-Play-offs: 2:0 Siege gegen die Krefeld Pinguine / Play-offs: 4:1 Niederlagen im Viertelfinale gegen die DEG Metro Stars
2007/08 DEL 7. Platz Pre-Play-offs: 2:1 Siege gegen den ERC Ingolstadt / Play-offs: 4:1 Niederlagen im Viertelfinale gegen die Eisbären Berlin
2008/09 DEL 8. Platz Pre-Play-offs: 3:2 Siege gegen die Frankfurt Lions / Play-offs: 4:0 Niederlagen im Viertelfinale gegen die Eisbären Berlin

[Bearbeiten] Mannschaft

[Bearbeiten] Vorläufiger Kader zur Saison 2009/10

(Stand: 20. Juni 2009)

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
35 USA Jean-Marc Pelletier 4. Mai 1978 Atlanta, Georgia, USA 2007 Adler Mannheim
52 Tschechien-Deutschland Martin Fous 14. Januar 1984 Šumperk, Tschechoslowakei 2009 Schwenninger Wild Wings
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
- Kanada Mathieu Biron 29. April 1980 Lac-St. Charles, Quebec, Kanada 2009 Frankfurt Lions
- USA Peter Ratchuk 10. September 1977 Buffalo, New York, USA 2009 DEG Metro Stars
6 Tschechien-Deutschland Martin Walter 23. Oktober 1983 Ostrava, Tschechoslowakei 2009 HC Litvínov
10 Finnland Jere Karalahti 25. März 1975 Helsinki, Finnland 2008 Kärpät Oulu
23 Kanada Paul Manning 15. April 1979 Red Deer, Alberta, Kanada 2003 Syracuse Crunch
38 Deutschland Alexander Dotzler 12. September 1984 Regensburg, Deutschland 2009 Bietigheim Steelers
76 Deutschland Stephan Retzer 11. Oktober 1976 Deggendorf, Deutschland 2007 Adler Mannheim
Angreifer
Nr. Name Pos Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
5 Kanada Jason King LW 14. September 1981 Corner Brook, Neufundland, Kanada 2009 Adler Mannheim
15 Kanada François Fortier LW 13. Juni 1979 Beauport, Québec, Kanada 2005 Augsburger Panther
17 Deutschland Maximilian Brandl FL C 13. Februar 1988 Landshut, Deutschland 2009 Portland Winterhawks
18 Kasachstan-Deutschland Vitalij Aab RW 14. November 1979 Qaraghandy, Kasachische SSR 2006 Iserlohn Roosters
19 Deutschland Elia Ostwald C 17. März 1988 Bad Muskau, DDR 2008 Eisbären Berlin
21 Kanada-Deutschland John Tripp RW 4. Mai 1977 Kingston, Ontario, Kanada 2007 ERC Ingolstadt
25 Kanada Clarke Wilm C 24. Oktober 1976 Central Butte, Saskatchewan, Kanada 2008 Jokerit Helsinki
29 Deutschland Alexander BartaC C 2. Februar 1983 Berlin, Deutschland 2005 Eisbären Berlin
51 Deutschland Thomas Pielmeier FL RW 14. April 1987 Deggendorf, Deutschland 2008 Eisbären Berlin
61 Kanada-Deutschland Richard Mueller RW 6. Mai 1982 Richmond, British Columbia, Kanada 2008 Eisbären Berlin
Offizielle
Tätigkeit Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
Trainer Kanada Paul Gardner 5. März 1956 Fort Erie, Ontario, Kanada 2008 Lokomotive Jaroslawl
Assistent Kanada-Deutschland Boris Rousson 14. Juni 1970 Val-d'Or, Quebec, Kanada 2009 Kassel Huskies
Assistent Kanada Danny Naud 20. Februar 1962 Trois Rivieres, Québec, Kanada 2009 Victoriaville Tigres

[Bearbeiten] Spieler

[Bearbeiten] Vereinsinterne Rekorde

Aktueller Goalie, Jean Marc Pelletier
Einer der Top-Vorlagengeber, Darren Van Impe
Rekordspieler
Platz Spieler Spiele
1. Martin Walter 277
2. Paul Manning 263
3. Heiko Smazal 238
4. Jacek Płachta 229
5. Boris Rousson 217
Top-Scorer
Platz Spieler Punkte (T/A)
1. François Fortier 164 (86/78)
2. Benoit Gratton 127 (41/86)
3. Jacek Płachta 126 (58/68)
Top-Torschützen
Platz Spieler Tore
1. François Fortier 86
2. Bobby House 65
3. Jacek Płachta 58
Top-Vorlagengeber
Platz Spieler Vorlagen
1. Benoit Gratton 86
2. Darren Van Impe 80
3. Marc Beaucage 78
Strafminuten
Platz Spieler Minuten
1. Benoit Gratton 498
2. Darren Van Impe 371
3. Marc Beaucage 346

(alle Statistiken befinden sich auf dem Stand zum Ende der Saison 2007/08)

[Bearbeiten] Bedeutende ehemalige Spieler

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Während des NHL-Lockouts 2004/05 bei den Freezers, über 450 NHL-Spiele, Stanley-Cup-Sieger 2007.
Saison 2005/06, über 200 NHL-Spiele, 3-facher Eishockey-Weltmeister mit Tschechien.
Insgesamt 8 Spielzeiten für die Franchise, Deutscher Meister 2000 mit den München Barons. Seit 2009 Torwarttrainer im Lizenzspieler- und Jugendbereich der Hamburg Freezers.
Deutscher Meister 1997 mit den Adler Mannheim, Deutscher Meister 2000 mit den München Barons.
Deutscher Meister 2003 mit den Krefeld Pinguinen, über 550 DEL-Spiele.
Deutscher Meister und Play-off-MVP mit den München Barons in der Saison 1999/2000.
Über 400 NHL-Spiele und der bis heute beste Vorlagengeber der Freezers.
Insgesamt 8 Spielzeiten für die Franchise, Deutscher Meister 2000 mit den München Barons.
Eishockey-Weltmeister 1997 & 2003 mit Kanada, über 700 Spiele in der NHL.
Über 650 DEL-Spiele, Deutscher Meister 2005 & 2006 mit den Eisbären Berlin.
Kam in seiner bisherigen Karriere auf insgesamt über 300 NHL-Spiele.
5-facher WM-Teilnehmer mit Finnland, über 160 Spiele in der NHL.
4-facher Deutscher Meister mit Adler Mannheim, 486 DEL-Spiele und 384 Scorer-Punkte.
Deutscher Meister 2000 (München Barons), 606 DEL-Spiele und 452 Scorer-Punkte.
Bruder von NHL-Star Scott Stevens, Deutscher Meister 1999 und 2001, 1401 Strafminuten in der DEL.
Stanley-Cup-Sieger 1993, über 200 NHL-Spiele. Spielte später unter anderem noch für die Frankfurt Lions.
Über 400 NHL-Spiele (unter anderem für die New York Islanders und die Ottawa Senators), älterer Bruder von NHL-Star Chris Drury.
Insgesamt 171 Spiele und 107 Scorer-Punkte (inkl. Play-offs).
Während des NHL-Lockouts bei den Freezers, Stanley-Cup-Sieger 1995, über 650 NHL-Spiele.
Deutscher Meister 2005 mit den Eisbären Berlin, aktueller Kapitän der Mannschaft, aktueller Deutscher Nationalspieler.
Kam in seiner Karriere auf insgesamt über 550 NHL-Spiele. Spielte später unter anderem noch für die DEG Metro Stars.
229 Spiele und 126 Scorer-Punkte (inkl. Play-offs), 670 DEL-Spiele und 367 Scorer-Punkte.
Deutscher Meister 2003, DEL-Spieler des Jahres 2003, über 100 A-Länderspiele für Österreich.
Bester Neu-Import der DEL-Saison 2006/07, 154 Spiele und 142 Scorer-Punkte, DEL All-Star-MVP 2007 für das Team Nordamerika.
Deutscher Meister 2000 (München Barons), Deutscher Meister 2001 (Adler Mannheim).
592 DEL-Einsätze und 308 Scorer-Punkte, 166 A-Länderspiele für Deutschland.
Kam in seiner bisherigen Karriere auf insgesamt 460 NHL-Spiele unter anderem für die Calgary Flames und Toronto Maple Leafs.
Aktueller Deutscher Nationalspieler, ehemaliger NHL-Spieler, unter anderem für die New York Rangers und die Los Angeles Kings.

[Bearbeiten] Teilnahmen von Spielern am All-Star-Game

Einige Spieler der Hamburg Freezers wurden für das DEL All-Star-Game nominiert, ein ein Freundschaftsspiel, welches seit 1998 jährlich stattfindet und in dem die herausragendsten Spieler der Deutschen Eishockey Liga gegeneinander antreten.

Teilnahmen am All-Star-Game während der Teamzugehörigkeit
Name Position Teilnahme(n) Team
Deutschland Alexander Barta Stürmer 2006
2007, 2008
Deutschland Deutschland
Europa Europa
Deutschland Christoph Brandner Stürmer 2007 Europa Europa
Kanada Andy Delmore Verteidiger 2009 Team Nordamerika Nordamerika
Kanada François Fortier Stürmer 2008, 2009 Team Nordamerika Nordamerika
US-Amerikaner Craig Johnson Stürmer 2005 DEL All-Star Team DEL All-Stars
Deutschland Patrick Köppchen Verteidiger 2004 Deutschland Deutschland
USA Jean-Marc Pelletier Torhüter 2009 Team Nordamerika Nordamerika
Kanada Brad Purdie Stürmer 2004, 2005 DEL All-Star Team DEL All-Stars
Kanada-Deutschland Boris Rousson Torhüter 2005 DEL All-Star Team DEL All-Stars
Kanada Peter Sarno Stürmer 2008 Team Nordamerika Nordamerika
Deutschland Mike Smazal Verteidiger 2004 Deutschland Deutschland
Kanada Brad Smyth Stürmer 2007 Team Nordamerika Nordamerika
Kanada Darren van Impe Verteidiger 2005 DEL All-Star Team DEL All-Stars
Deutschland Martin Walter Verteidiger 2004, 2005 Deutschland Deutschland

[Bearbeiten] Trainer

Ehemaliger Assistenztrainer der Nashville Predators
  • 13. Dezember 2008 – 18. Dezember 2008: Bob Leslie
War lediglich Interimscoach
Erreichen des Play-Off Viertelfinals 2006 und 2007
Wegen Erfolgslosigkeit entlassen
  • 1. August 2003 – 2. März 2005: Dave King
Erreichen des Play-Off Halbfinals 2004 und des Play-Off Viertelfinals 2005
Wurde Achter nach der Hauptrunde und erreichte das Play-Off Viertelfinale

[Bearbeiten] Stammverein

Beim Training 2006/07

Die Freezers verfügen über eine Jugendauswahlmannschaft, die "Freezers Juniors". Diese rekrutiert sich aus diversen norddeutschen Vereinen. Ferner etabliert sich derzeit durch eine Kooperationsvereinbarung mit dem HSV-Eishockey ein zusätzlicher Strang unter dem Label "Young Freezers im HSV" und sichert so den Nachwuchs von den Bambinis durch alle Altersgruppen. Dazu kommt eine gemeinsam mit dem HSV betriebene Laufschule.

Zu den Gründungsvorständen des Vereins zählte der im August 2006 verstorbene Verleger John Jahr. Boris Rousson, berühmter Torhüter, leitete aufgrund einer Verletzung, die ihn zum pausieren zwang, den Bereich der Jugendarbeit in der Anfangsphase, 2007 verließ er jedoch den Verein und spielt heute in Kassel. Hauptberuflicher Jugendtrainer ist nunmehr der Schwede Morgan Svensson.

[Bearbeiten] Spielstätte

Color Line Arena

Zu Hause ist das Team in der Color Line Arena in Hamburg. Die Arena war bei ihrer Eröffnung im November 2002 die modernste Multifunktionsarena Europas. Mit durchschnittlich rund 11.000 Zuschauern pro Spiel gehörten die Hamburg Freezers anfangs zu den bestbesuchten Eishockey-Mannschaften in Europa. Bereits in ihrer Premieren-Saison 2002/2003 erreichten die Freezers mit im Schnitt über 10.000 Besuchern pro Heimspiel in der Europawertung auf Anhieb Platz drei hinter dem SC Bern (12.359 Besucher) und den Kölner Haien (11.921 Besucher). Diesen dritten Platz in der europaweiten Zuschauergunst verteidigten die Freezers auch in den folgenden Spielzeiten, rutschten allerdings in der Saison 05/06 in der Rangliste auf Platz fünf ab (hinter Bern, Köln, Göteburg, Mannheim), da z.B. in Mannheim der Zuschauerschnitt durch den Bau der SAP-Arena anstieg. In der Saison 07/08 brach der Zuschauerzuspruch auch aufgrund sportlich wenig attraktiver Auftritte der Freezers etwas ein: Bei insgesamt 28 Vorrundenspielen kamen im Schnitt nur knapp 8800 Besucher - mit 9500 Zuschauer hat man vor der Saison kalkuliert. Das Pokalspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg wollten nicht mal mehr als 2500 Zuschauer sehen.

Zur Spielzeit 2008/09 kalkulierte das Management der Hamburg Freezers mit einem Schnitt von 9.500 Zuschauern. Jedoch lag der tatsächliche Zuschauerschnitt bei knapp unter 8000 Zuschauern.

[Bearbeiten] Vereinskultur

[Bearbeiten] Fans

Der Zuschauerschnitt der Hamburg Freezers sinkt seit der Saison 2004/2005 kontinuierlich. Nach der der Saison 2007/08 mussten die Verantwortlichen der Freezers sogar einen Rückgang um 1459 Zuschauer im Schnitt hinnehmen. Nach dem Umzug der Franchise an die Elbe konnten sich die Freezers zunächst großer Beliebtheit in der Hansestadt erfreuen. Bereits in der ersten Saison waren im Schnitt über 10.000 Besucher bei den Heimspielen der Freezers in der Color Line Arena. Nur ein Jahr später konnte man den Schnitt, auch auf Grund des sportlichen Erfolgs, auf mehr als 12.000 Zuschauer steigern. Damit war nahezu jedes Heimspiel der Hamburg Freezers ausverkauft. In den folgenden Jahren ging es mit den Zuschauerzahlen stetig bergab. Negativer Höhepunkt war die Saison 2008/09, in der lediglich knapp 8.000 Zuschauer regelmäßig den Weg in die Color Line Arena fanden.

Eine ausverkaufte Color Line Arena während des Spiels Hamburg Freezers gegen Eisbären Berlin
Zuschauerstatistik seit 2002 [1]
Saison Heimspiele Zuschauer Zuschauer pro Spiel
2008/09 26 206.675 ø 7.949
2007/08 28 247.357 ø 8.834
2006/07 26 267.618 ø 10.293
2005/06 26 281.450 ø 10.825
2004/05 26 308.958 ø 11.883
2003/04 26 313.430 ø 12.055
2002/03 26 278.537 ø 10.713

(Angegeben ist die Gesamtauslastung der jeweiligen Saisonhauptrunde)

[Bearbeiten] Maskottchen

Das Maskottchen der Hamburg Freezers ist Der Freezer. Er ist Bewohner und Herrscher über den Planet Ice und basiert auf dem Logo (Maske) der Freezers. Bei der Einlaufzeremonie der Spieler seilt sich der Freezer von der Decke der Arena, mit einer kleinen Pyroshow, auf das Eis ab. 2006 gehörte zum Spielereinlauf eine Lichtshow bestehend aus drei sogenannten Bluegoals, die zuvor aufgrund der Fußball-WM in ganz Hamburg aufgestellt worden sind. Bei einigen Spielen, sofern er nicht von der Decke abgeseilt kommt, fährt er auf einem Quad auf die Eisfläche. Sobald er mit seinen Füßen die Eisfläche berührt, wird die Lichtshow so ausgerichtet, als ob das Eis brechen würde. In der Saison 2007/2008 wurde das Intro leicht verändert. Die Bluegoals wurden entfernt und die Show wurde mit neuen Trailern und Kunstschnee erweitert. Für die Saison 2008/09 soll die Show an das neue Konzept ,,Spür das Feuer!!! Wir brennen für Hamburg" angepasst werden.

[Bearbeiten] Siehe auch

Eishockey in Hamburg

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

Persönliche Werkzeuge
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