Chris Drury

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Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Drury Eishockeyspieler
Chris Drury
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 20. August 1976
Geburtsort Trumbull, Connecticut, USA
Größe 179 cm
Gewicht 86 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Nummer #23
Schusshand Rechts
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1994, 3. Runde, 72. Position
Québec Nordiques
Spielerkarriere
1994–1998 Boston University
1998–2002 Colorado Avalanche
2002–2003 Calgary Flames
2003–2007 Buffalo Sabres
2007–2011 New York Rangers

Christopher Drury (* 20. August 1976 in Trumbull, Connecticut) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Eishockeyspieler, der während seiner aktiven Karriere unter anderem für die Colorado Avalanche, Calgary Flames, Buffalo Sabres und New York Rangers in der National Hockey League aktiv war. Sein älterer Bruder Ted Drury spielte ebenfalls in der NHL.

Karriere[Bearbeiten]

Im NHL Entry Draft 1994 wurde er in der dritten Runde als 72. von den Québec Nordiques ausgewählt. Drury spielte noch vier Jahre an der Boston University. Hier ging er gemeinsam mit anderen späteren NHL-Spielern wie Mike Grier und Tom Poti aufs Eis. 1998 gewann er den Hobey Baker Memorial Award als bester Spieler der Saison.

Drury im Dress der Buffalo Sabres

Im folgenden Jahr gelang ihm der Sprung in die NHL. Nachdem das Team aus Quebec mittlerweile nach Denver, Colorado umgezogen war, spielte er bei der Avalanche. In seiner Debütsaison erzielte er 44 Punkte in der regulären Saison und acht in den Play-offs, was ihm die Calder Memorial Trophy als bester Rookie einbrachte. 2001 gewann er mit den Colorado Avalanche den Stanley Cup. Kurz vor Beginn der Saison 2002/03 wollte sich die Avalanche in der Verteidigung verstärken. Um Derek Morris von den Calgary Flames zu verpflichten, wurde ein größeres Tauschgeschäft ausgehandelt, dass Drury nach Calgary brachte. 2002 gewann er bei den Olympischen Winterspielen die Silbermedaille.

In der NHL zog es ihn nach einer Saison weiter zu den Buffalo Sabres. Erfolgreich war für ihn dort das Jahr 2006. Er nahm an den Olympischen Winterspielen teil und war mit den Sabres in den Playoffs erfolgreich. 2006/07 spielte Drury seine beste Saison und zog wie im Vorjahr mit den Sabres ins Finale der Eastern Conference ein.

Nachdem die Buffalo Sabres seinen Vertrag nicht verlängerten, wechselte Drury zu den New York Rangers und unterschrieb dort einen Fünfjahres-Vertrag. Nach vier Spielzeiten für das Team wurde der mittlerweile zu New Yorks Mannschaftskapitän gewählte Drury von den Rangers aus seinem noch ein Jahr gültigen Vertrag frei gekauft. Im August 2011 erklärte Drury seine Spielerkarriere für beendet.

Drury nahm mit dem Team USA an den Olympischen Winterspielen 2010 teil und gewann mit der Mannschaft die Silbermedaille.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1995 Beanpot-Tournament-Gewinn mit der Boston University
  • 1995 Hockey-East-Meisterschaft mit der Boston University
  • 1995 NCAA-Division-I-Championship mit der Boston University
  • 1996 Beanpot-Tournament-Gewinn mit der Boston University
  • 1996 Hockey East Second All-Star Team
  • 1996 NCAA East Second All-American Team
  • 1997 Beanpot-Tournament-Gewinn mit der Boston University
  • 1997 Hockey-East-Meisterschaft mit der Boston University
  • 1997 Hockey East Second All-Star Team
  • 1997 Hockey East Player of the Year
  • 1997 NCAA Championship All-Tournament Team

International[Bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1994–95 Boston University NCAA 39 12 15 27 38
1995–96 Boston University NCAA 37 35 33 68 46
1996–97 Boston University NCAA 41 38 24 62 64
1997–98 Boston University NCAA 38 28 29 57 88
1998–99 Colorado Avalanche NHL 79 20 24 44 62 19 6 2 8 4
1999–00 Colorado Avalanche NHL 82 20 47 67 42 17 4 10 14 4
2000–01 Colorado Avalanche NHL 71 24 41 65 47 23 11 5 16 45
2001–02 Colorado Avalanche NHL 82 21 25 46 38 21 5 7 12 10
2002–03 Calgary Flames NHL 80 23 30 53 33
2003–04 Buffalo Sabres NHL 76 18 35 53 68
2004–05 Buffalo Sabres NHL nicht gespielt wegen Lockout
2005–06 Buffalo Sabres NHL 81 30 37 67 32 18 9 9 18 10
2006–07 Buffalo Sabres NHL 77 37 32 69 30 16 8 5 13 2
2007–08 New York Rangers NHL 82 25 33 58 45 10 3 3 6 8
2008–09 New York Rangers NHL 81 22 34 56 32 6 1 0 1 2
2009–10 New York Rangers NHL 77 14 18 32 31
2010–11 New York Rangers NHL 24 1 4 5 8 5 0 1 1 2
NCAA gesamt 155 113 101 214 236
NHL gesamt 892 255 360 615 468 135 47 42 89 46

International[Bearbeiten]

Vertrat die USA bei:

Jahr Team Veranstaltung Sp T V Pkt SM
1996 USA U20-WM 6 2 2 4 2
1997 USA WM 8 0 1 1 2
1998 USA WM 6 1 2 3 12
2002 USA Olympia 6 0 0 0 0
2004 USA WM 9 3 3 6 27
2004 USA World Cup 5 0 0 0 0
2006 USA Olympia 6 0 3 3 2
2010 USA Olympia 6 2 0 2 0
Junioren gesamt 6 2 2 4 2
Herren gesamt 46 6 9 15 43

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten]