Immenstedt (bei Albersdorf)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Immenstedt führt kein Wappen
Immenstedt (bei Albersdorf)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Immenstedt hervorgehoben
54.1805555555569.299722222222237Koordinaten: 54° 11′ N, 9° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Mitteldithmarschen
Höhe: 37 m ü. NHN
Fläche: 3,09 km²
Einwohner: 96 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25767
Vorwahl: 04835
Kfz-Kennzeichen: HEI
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 054
Adresse der Amtsverwaltung: Hindenburgstr. 18
25704 Meldorf
Webpräsenz: www.gemeinde-immenstedt.de
Bürgermeister: Klaus Hermann Bock (KWV)
Lage der Gemeinde Immenstedt im Kreis Dithmarschen
Karte

Immenstedt ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Nördlich von Albersdorf in Richtung Tellingstedt an der Trasse des alten Ochsenweges (heute Landesstraße 149) liegt das Reihendorf Immenstedt. Die L 149 ist hier ein Teil der Grünen Küstenstraße.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend die Gemeinden Tellingstedt, Süderdorf, Osterrade, Bunsoh, Schrum und Welmbüttel (alle im Kreis Dithmarschen).

Landschaft[Bearbeiten]

Früher gab es hier eine weite Heidelandschaft - die Immenstedter Loh - bekannt durch die Sage „Ein weißes Pferd weiset die heilige Stätte“.

Der Ort ist umgeben von Äckern, Wiesen und Weiden. Der Bach Westerau, der später in die Gieselau fließt, hat seinen Ursprung als Grenzbach zwischen der Gemeinde Schrum und der im Norden liegenden Gemeinde Welmbüttel. Dieser Quellbereich des Baches ist bei Neocorus (Bd. II Seite 267) schon um 1600 mit Kellihorn-Scheide-Beek benannt und dann Schrum-Brooks-Beke bis er in die Westerau mündet und schließlich zur Gieselau und schlussendlich in die Eider mündet.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde Immenstedt im Jahre 1566 als Ihstenstede, was als die „Wohnstätte des Immo“ zu deuten ist.

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Albersdorf aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Immenstedt.[2]

Politik[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2008 hat die Wählergemeinschaft KWV alle sieben Sitze in der Gemeindevertretung.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Immenstedt (bei Albersdorf) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 250.