Lohe-Rickelshof

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lohe-Rickelshof
Lohe-Rickelshof
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lohe-Rickelshof hervorgehoben
54.1863888888899.0659Koordinaten: 54° 11′ N, 9° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Kirchspielslandgemeinde Heider Umland
Höhe: 9 m ü. NHN
Fläche: 5,39 km²
Einwohner: 2072 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 384 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25746
Vorwahl: 0481
Kfz-Kennzeichen: HEI
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 069
Adresse der Amtsverwaltung: Kirchspielsweg 6
25746 Heide
Webpräsenz: www.lohe-rickelshof.de
Bürgermeister: Harald Matelski (SPD)
Lage der Gemeinde Lohe-Rickelshof im Kreis Dithmarschen
Karte
Die Grundschule Lohe-Rickelshof im Sommer 2002

Lohe-Rickelshof ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

Geographie[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn im Norden beginnend die Stadt Heide und die Gemeinden Hemmingstedt, Lieth, Wöhrden und Norderwöhrden (alle im Kreis Dithmarschen).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsteil Lohe wird 1319 das erste Mal urkundlich erwähnt.

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Hemmingstedt aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Lohe und Rickelshof.[2]

Die Gemeinde wurde am 1. Februar 1966 aus den ehemaligen Gemeinden Lohe und Rickelshof gebildet.[3]

Politik[Bearbeiten]

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die SPD seit der Kommunalwahl 2013 fünf Sitze, die CDU und die Wählergemeinschaft UWL-R haben je drei Sitze und die Wählergemeinschaft FWV zwei.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Von Silber und Rot schräglinks geteilt. Oben ein grüner Eichenzweig mit einem Blatt und einer Eichel, unten ein achtspeichiges, sechzehnzähniges silbernes Maschinenrad.“[4]

Im zweigeteilten Wappen sind die beiden Ortsteile vertreten. Der Ortsteil Lohe bezeichnet eine lichte Waldung oder einen feuchten Hain. Im Hinblick auf diese Deutung des Ortsnamens steht der Eichenzweig im Wappen. Beide Orte entstanden als Ansiedlungen am bewaldeten Rand der Geest. Der Ortsteil Rickelshof wird durch ein Maschinenrad symbolisiert, da schon im 19. Jahrhundert eine Eisengießerei und Maschinenfabrik im Ort ansässig war.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es etwa 30 Betriebe, davon drei landwirtschaftliche Vollwirtschaften und eine Maschinenbaufabrik. Lohe-Rickelshof ist aufgrund seiner Lage eine beliebte Wohngegend. Die Gemeinde selbst ist sehr ruhig gelegen, jedoch erreicht man binnen weniger Minuten die Kreisstadt Heide. Dank der direkten Anbindung an die Bundesautobahn 23 kann man innerhalb einer Stunde Hamburg erreichen.

Bis 1991 wurde in Lohe-Rickelshof Öl für die Erdölraffinerie in Hemmingstedt gefördert, seitdem ist das Ölfeld nicht mehr wirtschaftlich.

Bildung[Bearbeiten]

In Lohe-Rickelshof gibt es eine Grundschule (Neubau 1964 in der Kirchenallee) mit eigener Mehrzweckhalle und einem Kindergarten. Im nahgelegenen Heide gibt es dann die weiterführenden Schulen, wie die Klaus-Grothschule, das Werner-Heisenberg-Gymnasium und das GHO.

Sport[Bearbeiten]

Der lokale Sportverein TSV Lohe-Rickelshof bietet folgende Sparten: Badminton, Tennis, Damen-Gymnastik, Herrenturnen, Senioren-Gymnastik, Wandern, Tischtennis, Jugendfußball, Herrenfußball, Alt-Herrenfußball, Step-Aerobic, Laufgruppe und Kinderturnen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lohe-Rickelshof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 250.
  3.  Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 48.
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein