Arkebek

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Arkebek führt kein Wappen
Arkebek
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Arkebek hervorgehoben
54.1591666666679.247777777777847Koordinaten: 54° 10′ N, 9° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Mitteldithmarschen
Höhe: 47 m ü. NHN
Fläche: 6,92 km²
Einwohner: 219 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25767
Vorwahl: 04835
Kfz-Kennzeichen: HEI
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 002
Adresse der Amtsverwaltung: Hindenburgstr. 18
25704 Meldorf
Webpräsenz: www.gemeinde-arkebek.de
Bürgermeister: Martin-Heinrich Dallmeier-Tießen (KWV)
Lage der Gemeinde Arkebek im Kreis Dithmarschen
Karte

Arkebek ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

Geographie[Bearbeiten]

Das Dorf liegt an der Landesstraße 316 zwischen den Gemeinden Albersdorf und Nordhastedt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Arkebek besteht aus dem Ortskern und den Ortsteilen Arkebeker Feld und Riesewohld.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn im Norden beginnend die Gemeinden Schrum, Bunsoh, Albersdorf, Odderade und Nordhastedt (alle im Kreis Dithmarschen).

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde Arkebek als Erkebeke im Jahre 1447. „Erke“ ist das niederdeutsche Wort für ein Wehr oder eine kleine Schleuse. Demnach bedeutet der Name so viel wie „Bach mit einem Wehr“.

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Albersdorf aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Arkebek.[2]

Im Jahre 1939 wurde in einer Kiesgrube ein eisernes Schwert aus dem 8. Jahrhundert gefunden. Es stammt wahrscheinlich aus einem zerstörten sächsischen Grab. Arkebek hat 30 denkmalgeschützte Hügel- und Steingräber die allesamt, wie auf einer Perlenschnur, an der Kreisstraße 40 (Albersdorf - Schrum) liegen. Die nördlichsten sechs Hügel liegen auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes „Riese“.

Politik[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2008 hat die Wählergemeinschaft KWV alle neun Sitze in der Gemeindevertretung. Bei der Wahl am 26. Mai 2013 errang die KWV fünf Direktmandate und weitere vier Listenplätze; sie stellt somit erneut den kompletten Gemeinderat.[3]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Von den einst 25 nach dem Zweiten Weltkrieg in Arkebek ansässigen Landwirtschaftlichen Betrieben sind 60 Jahre später nur noch fünf vorhanden. Dieses zeigt den Wandel, den die Gemeinde durchgemacht hat. Der Ort entwickelt sich vom Bauerndorf zum Wohndorf für die Arbeiter und Angestellten der größeren Nachbargemeinde Albersdorf und dem nahen Heide.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Arkebek war ein Standort der Bundeswehr, die hier mit 20 Mitarbeitern einen Funkturm eines Abgesetzten Bereiches des Fernmeldesektors 111 der Streitkräftebasis betrieb.[4]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Bundesautobahn 23 verläuft durch das Gemeindegebiet, die Anschlussstelle Albersdorf ist die nächstgelegene.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Arkebek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 250.
  3. Niederschrift über die Feststellung des Ergebnisses der Gemeindewahl in der Gemeinde Arkebek am 26. Mai 2013. Tabellen I-IV. Gemeinde Arkebek, abgerufen am 22. Oktober 2013 (PDF; 1,09 MB).
  4. Bundesministerium der Verteidigung: Die Stationierung der Bundeswehr in Deutschland. In: ndr.de. 1. November 2004, S. 135, abgerufen am 22. Oktober 2013 (PDF; 1,4 MB).