Hennstedt (Dithmarschen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hennstedt
Hennstedt (Dithmarschen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hennstedt hervorgehoben
54.2836111111119.16805555555568Koordinaten: 54° 17′ N, 9° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Kirchspielslandgemeinden Eider
Höhe: 8 m ü. NHN
Fläche: 21,94 km²
Einwohner: 1929 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25779
Vorwahl: 04836
Kfz-Kennzeichen: HEI
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 049
Adresse der Amtsverwaltung: Kirchspielsschreiber-Schmidt-Straße 1
25779 Hennstedt
Webpräsenz: www.hennstedt-dithmarschen.de
Bürgermeister: Anne Riecke (FDP)
Lage der Gemeinde Hennstedt im Kreis Dithmarschen
Karte

Hennstedt ist eine Gemeinde im Norden des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde liegt ca. 4 km südlich der Eider in der Eider-Treene-Niederung. Apeldör, Busch, Feierabend, Horst, Julianka, Kleverweg, Kummerfeld, Neuhof und Pferdekrug liegen im Gemeindegebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Als eigenständiges Kirchspiel wurde Hennstedt erstmals 1281 erwähnt. Das Kirchspiel entstand gleichzeitig mit zahlreichen weiteren Kirchspielen im 12. und 13. Jahrhundert in der ersten Generation nach den Urkirchspielen Dithmarschens. Wahrscheinlich war es eine Abspaltung vom Kirchspiel Tellingstedt.

Politik[Bearbeiten]

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 vier Sitze, die Wählergemeinschaft vier Sitze und die FDP hat fünf Sitze.[2]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Unter grünem eingebogenen Schildhaupt, darin ein silberner Wellenbalken, in Gold ein achtspeichiges rotes Rad zwischen zwei leicht gesenkten, unten gekreuzten grünen Weidenzweige.“[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Feldsteinkirche St. Secundus

Die Sankt-Secundus-Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Unter sparsamer Verwendung von Ziegeln wurde sie vor allem aus Feldstein errichtet. Der Chor ist in gotischem Stil gestaltet. Das Kirchenschiff wurde später in Richtung Westen ausgebaut. Holzturm und Westwand wurden 1847 erneuert. Die 1651 gefertigte Kanzel stammt von H. Claussen aus Neuenkirchen, die Taufe ist von 1687, den Altar schnitzte 1743 der Wesselburener A. H. Burmeister und die Orgel ist ein Werk von Tobias Brunner.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Hennstedt

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Von 1905 bis 1937 hatte der Ort einen Bahnanschluss mit der Kreisbahn Norderdithmarschen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Mit Hennstedt verbunden[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hennstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Endergbnis der Kommunalwahl 2013
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein