Italienisch-Äthiopischer Krieg (1935–1936)

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Italienisch-Äthiopischer Krieg (1935–1936)
Italienische Kolonialtruppen während der Tembienschlacht 1936
Italienische Kolonialtruppen während der Tembienschlacht 1936
Datum Oktober 1935 bis Mai 1936
Ort Äthiopien
Ausgang Italienischer Sieg
Folgen Italienische Annexion Äthiopiens
Konfliktparteien
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italien Athiopien 1897Äthiopien Äthiopien
Befehlshaber
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Viktor Emanuel III.
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Benito Mussolini

Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Emilio De Bono

Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Pietro Badoglio

Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Rodolfo Graziani

Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Vincenzo LaCorte di Leuca I

Eritrea COA.svg Hamid Idris Awate


Italian Somaliland COA.svg Sultan Olol Diinle

Athiopien 1897Äthiopien Haile Selassie

Athiopien 1897Äthiopien Ras Imru Haile Selassie

Athiopien 1897Äthiopien Ras Kassa

Athiopien 1897Äthiopien Ras Seyoum

Athiopien 1897Äthiopien Ras Mulugeta

Athiopien 1897Äthiopien Ras Desta Damtu

Athiopien 1897Äthiopien Ras Nasibu

TurkeiTürkei Vehib Pascha

Truppenstärke
ca. 125.000 reguläre Soldaten[1]

ca. 72.000 Schwarzhemden[1]
ca. 44.000 Askari[1]
ca. 35.000 Polizeitruppen[1]
ca. 30.000 italienische, ca. 45.000 afrikanische Arbeiter[1]
ca. 1400 Geschütze[1]
ca. 500 Panzer[1]
ca. 500 Flugzeuge[1]

ca. 20.000 kaiserliche Soldaten[1]

ca. 350.000 Hilfstruppen[1]
ca. 25 Panzer[1]

Verluste
12.000 getötete Italiener

44.000 verwundete Italiener
4.000 – 5.000 getötete afrikanische Soldaten
453 Arbeiter[1]
20 Flugzeuge[1]
35,3 Mrd. Lire

ca. 275.000 getötete Soldaten

insgesamt 760.300 getötete Äthiopier (einschließlich Besatzungszeit)

Der Italienisch-Äthiopische Krieg, auch als Abessinienkrieg bezeichnet, dauerte vom 3. Oktober 1935 bis zum 9. Mai 1936 und endete mit der Annexion Äthiopiens, des damaligen Kaiserreiches Abessinien und der Gründung der Kolonie Italienisch-Ostafrika, durch das faschistische Italien. In diesem Krieg wurden mehr äthiopische Zivilisten als Soldaten getötet. Nach dem Zweiten Weltkrieg zahlte Italien als Reparation 25 Millionen Dollar.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Einen ersten, scheinbar erfolgversprechenden Anlauf zur Unterwerfung Äthiopiens hatten die Italiener schon Ende des 19. Jahrhunderts unternommen. Nach dem Zusammenbruch der Herrschaft Ägyptens über Eritrea wegen des Mahdi-Aufstands im Sudan hatte Italien 1882 Assab und 1885 Massaua besetzt und damit einen ersten Krieg mit Äthiopien provoziert. Die Niederlage in der Schlacht bei Dogali 1887 veranlasste Italien, 1889 dem Friedensvertrag von Wetschale (italienisch: Uccialli) zuzustimmen. Da Äthiopiens Kaiser Johannes IV. aber gerade im Krieg gegen den Sudan gefallen war, bedeutete vor allem dieser Vertrag für dessen Nachfolger Menelik II. eine wesentliche Hilfe bei der Anerkennung als Negus. Italien betrachtete Meneliks Äthiopien deshalb als Protektorat, annektierte noch im gleichen Jahr Somaliland und organisierte 1890 die Kolonie Eritrea. Daraufhin kündigte Menelik II. den Protektoratsvertrag, was 1893 oder 1894 zum erneuten Einfall italienischer Truppen und zu deren erneuter, diesmal schwerer wiegender Niederlage in der Schlacht von Adua am 1. März 1896 führte.

Der italienische Diktator Benito Mussolini träumte seit seiner Machtergreifung (Oktober 1922) davon, das Imperium Romanum wieder aufleben zu lassen und als Reichsgründer in die Geschichtsbücher einzugehen. Zur Verwirklichung seiner Ideen bot sich vor allem das Kaiserreich Abessinien an, da Italien hier mit seinen Kolonien Eritrea und Somaliland ohnehin schon den Küstenstreifen besetzt hielt und somit eine gute Aufmarschbasis hatte. Außerdem war nach dem Wettlauf um Afrika das Kaiserreich Abessinien zu dieser Zeit (neben Liberia, das aber unter Schutz der Vereinigten Staaten stand) das einzige noch freie Land Afrikas. Schon 1932 ließ Mussolini durch Emilio De Bono, einen Veteranen des Ersten Weltkriegs, die Schlagkraft der äthiopischen Armee erkunden. Im Dezember 1934 entschloss er sich nach dem Zwischenfall von Wal-Wal (Ogaden), bei dem 30 in italienischen Diensten stehende somalische Askari von äthiopischen Grenztruppen getötet worden waren, zum Überfall auf Äthiopien.

Verlauf[Bearbeiten]

Italienische Soldaten in Montevarchi die für den Krieg rekrutiert wurden, 1935

Am 3. Oktober 1935 drangen italienische Truppen in Äthiopien ein. Italien hatte ca. 200.000 italienische Soldaten und Schwarzhemden nach Äthiopien gesandt und damit die größte nichtafrikanische Streitmacht, die jemals auf dem afrikanischen Kontinent aktiv war, aufgestellt.

Den Befehl übernahm der bereits als Kundschafter eingesetzte General Emilio De Bono. Den italienischen Truppen gelang es schnell, die wichtigen Städte Adua und Axum zu erobern. Zu den ersten Maßnahmen der faschistischen Kolonialverwaltung gehörte die Abschaffung der Sklaverei (15. Oktober 1935): Damit versuchte Italien den Krieg zu legitimieren. Beim Vordringen in den gebirgigeren Teil Äthiopiens geriet der Angriff jedoch unerwartet ins Stocken. Teilweise gingen die unterlegenen äthiopischen Truppen sogar zum Gegenangriff über. Wegen der Misserfolge enthob Mussolini General de Bono nach nur 45 Tagen seines Amtes. Als Ersatz berief er Feldmarschall Pietro Badoglio. Badoglio gruppierte die Truppen um und befahl nun pausenlose Angriffe. Im November verhängte der Völkerbund Sanktionen gegen Italien.

Der Krieg wurde brutal geführt. Die Italiener beschuldigten die Äthiopier, die Genfer Konventionen zu brechen und italienische Kriegsgefangene getötet, verstümmelt und entmannt zu haben. Allerdings sind die Berichte über diese angeblichen Kriegsverbrechen widersprüchlich, wenig glaubwürdig und oftmals nicht zu verifizieren. Während offiziell von Hunderten getöteter Kriegsgefangener berichtet wurde, erklärten die italienischen Behörden tatsächlich insgesamt 43 im Krieg vermisste Soldaten für tot. Das Schicksal dieser Soldaten ist dabei im Wesentlichen unbekannt. Von den siebzehn Italienern in äthiopischer Kriegsgefangenschaft starben vier, einer verschwand und zwölf überlebten den Krieg. Ob, wie die Propaganda behauptete, Kriegsgefangene entmannt wurden, ist ebenfalls unklar. Es gehörte zwar zu den trotz eines Verbotes Kaiser Selassies praktizierten Sitten und Gebräuchen äthiopischer Krieger, gefallene Feinde zu entmannen. Einige Dutzend solcher Fälle sind belegt, Fälle lebendig kastrierter Italiener jedoch nicht. Gleichwohl diente diese Praktik den Italienern dazu, ihren Krieg als zivilisatorische Mission zu rechtfertigen. Besonderes Aufsehen erregte dabei das Schicksal der italienischen Piloten Tito Minniti und Livio Zannoni, die nach einer Notlandung ihres Aufklärungsflugzeugs vermutlich von aufgebrachten Dorfbewohnern getötet wurden. Die italienische Propaganda verbreitete verschiedene, sich zum Teil auch widersprechende Berichte über ihr grausames Schicksal; die Umstände ihres Todes ließen sich beim Auffinden der Leichen nicht mehr aufklären.[2]

Medizinische Ausrüstung in Addis Abeba, 1935

Die faschistische Kriegsleitung nutzte unter anderem diese Episode, um den Einsatz von Giftgas und großangelegte Luftbombardements durchzusetzen und so eine rasche Entscheidung im Krieg herbeizuführen. Es kam zu massiven Luftangriffen mit hautschädigendem Senfgas, das unter den schlecht ausgerüsteten und leicht gekleideten äthiopischen Soldaten zu hohen Verlusten führte.[3] Damit brach Italien das Genfer Protokoll, an das es völkerrechtlich gebunden war. Das Giftgas wurde nicht nur gegen äthiopische Soldaten, sondern auch gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt; ebenso wurden die landwirtschaftlichen Anbauflächen mit Senfgas attackiert. Ganze Dörfer wurden eingeäschert, es kam zu Massenerschießungen unter der einheimischen Bevölkerung.[4] Die italienischen Verbände bombardierten zudem gezielt Lazarette des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes. Dazu nutzten sie kartographisches Material, welches das Rote Kreuz bei Kriegsbeginn an Rom übermittelt hatte, um so (versehentliche) Angriffe auf Hospitäler auszuschliessen.

Die gezielten Attacken auf Einrichtungen des Roten Kreuzes machten international Schlagzeilen. Zu einer wesentlichen Verschärfung der Sanktionen kam es hingegen nicht. Frankreich und Großbritannien waren bestrebt, Mussolini nicht in die Arme Hitlers zu drängen.[5] Vergeblich trat Kaiser Haile Selassie persönlich vor dem Völkerbund auf und forderte Unterstützung. Am 5. Mai 1936 zog der italienische Feldmarschall Pietro Badoglio schließlich in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ein. Am 4. Juli 1936 hob der Völkerbund seine Sanktionen gegen Italien auf, das am 11. Dezember 1937 trotzdem seinen Austritt aus Völkerbund erklärte.

Auswirkungen[Bearbeiten]

Am 9. Mai 1936 erklärte Benito Mussolini vom Balkon des Palazzo Venezia aus vor begeisterten 100.000 Anhängern das offizielle Ende des Krieges und verkündete die Annexion Abessiniens. Der erfolgreiche Abessinienfeldzug markiert den Höhepunkt von Mussolinis Macht. Der italienische König Viktor Emanuel III. wurde zum Kaiser von Äthiopien proklamiert, und der Befehlshaber der Südarmee in Äthiopien, Rodolfo Graziani, erhielt den Titel eines äthiopischen Vizekönigs.

Zur Feier des Sieges wurden Monumente errichtet, unter anderem ein bis heute umstrittenes Denkmal zu Ehren der Divisione Pusteria der Alpini in Bruneck in Südtirol. Zudem wurden wertvolle archäologische Funde nach Italien überführt, darunter der Obelisk von Axum: Dieser wurde 1937 ausgegraben und nach Rom gebracht, wo er vor dem ehemaligen Kolonialministerium aufgestellt wurde. Im Jahr 2005 wurde die Stele nach Äthiopien zurückgebracht und nach der Restaurierung 2008 wieder an ihrem Originalstandort in Axum aufgestellt.

Politisch gesehen zeigte der Italienisch-äthiopische Krieg der Welt den Willen Mussolinis und des italienischen Faschismus, Italien durch Eroberung von Kolonien in den Kreis der Großmächte zu bringen. Die Entfremdung Italiens von Großbritannien und Frankreich und die Annäherung an das Deutsche Reich waren der Anfang eines Weges, der in den Zweiten Weltkrieg mündete.

Britische Soldaten sammeln Waffen von italienischen Soldaten, 1941

In der Folgezeit kam es in Äthiopien immer wieder zu Guerillaangriffen gegen die italienische Herrschaft. Italien setzte auch nach dem offiziellen Kriegsende noch Giftgas gegen Rebellen ein und ermordete zahlreiche Gefangene. Die italienische Herrschaft endete im Zweiten Weltkrieg, als britische Truppen (mit Hilfe von äthiopischen Soldaten, die mit Haile Selassie und den anderen Würdenträgern nach England ins Exil gingen und 1941 neben der britischen Armee auch kämpften) Äthiopien eroberten und der äthiopische Kaiser Haile Selassie im Mai 1941 wieder in Addis Abeba einzog.

Opfer[Bearbeiten]

Die italienische Regierung bezifferte die Verluste offiziell auf 2.800 Italiener und 1.600 Askaris. Die tatsächliche Zahl der Opfer ist unbekannt, liegt aber weit höher. Schätzungen gehen von 12.000 getöteten Italienern und 4.000–5.000 getöteten Libyern, Eritreern und Somali aus. Im weiterhin nicht befriedeten Ostafrika wurden von Mai 1936 bis Juni 1940 weitere 12.000 Italiener und zwischen 30.000 und 35.000 Askari getötet.[6] 44.000 Italiener wurden bis Mai 1936 verwundet oder erkrankten und weitere 144.000 bis 1940.[7] Die Kosten des Krieges bezifferte die italienische Regierung auf 12,1 Milliarden Lire, tatsächlich dürfte es sich um eine Summe von 35,3 Milliarden gehandelt haben. Im Oktober 1936 war die italienische Regierung gezwungen, die Italienische Lira um 40 % abzuwerten. Die Besetzung Ostafrikas verschlang bis 1940 weitere 24,1 Milliarden Lire.[6]

Den Vereinten Nationen legte Kaiser Haile Selassie folgende Opferzahlen für die Zeit während und nach der italienischen Invasion vor:

  • 275.000 - Im Krieg gefallene äthiopische Soldaten
  • 78.500 - während der Besatzung gefallene Guerilla-Kämpfer
  • 17.800 - Durch Bombardements umgekommene Zivilisten
  • 30.000 - Massaker im Februar 1937, nach einem missglückten Attentat auf Vizekönig Graziani
  • 35.000 - in Konzentrationslagern umgekommene Äthiopier
  • 24.000 - von Standgerichten hingerichtete Äthiopier
  • 300.000 - an Entbehrungen gestorbene Äthiopier, infolge der Zerstörung ihrer Dörfer

Nach Angaben der äthiopischen Behörden kamen insgesamt über 760.000 Menschen zwischen 1935 und 1941 ums Leben.[8] Dies waren zwischen elf und dreizehn Prozent der gesamten äthiopischen Bevölkerung.[9]

Italienische Historiker halten diese Zahlen für zu hoch angesetzt und rechnen mit 450.000 afrikanischen (äthiopischen, somalischen, libyschen und eritreischen) Opfern von Italiens Kolonialfeldzügen zwischen 1890 und 1941.

Zitate[Bearbeiten]

„Wir pfeifen auf alle Neger der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft und deren eventuelle Verteidiger. Es wird nicht lange dauern und die fünf Erdteile werden ihr Haupt vor dem faschistischen Willen beugen müssen.“

Benito Mussolini am 6. Juli 1935 in einer Ansprache an seine Soldaten

„Wir arbeiten mit Gott zusammen in dieser nationalen und katholischen Mission des Guten - vor allem in diesem Augenblick, in dem auf den Schlachtfeldern Äthiopiens die Fahne Italiens im Triumph das Kreuz Christi vorwärtsträgt.“

Alfredo Ildefonso Kardinal Schuster, Erzbischof von Mailand, am 9. Mai 1936 bei der Segnung der heimkehrenden Soldaten.

„Überall, unter allen Bäumen, liegen Menschen. Zu tausenden liegen sie da. Ich trete näher, erschüttert. An ihren Füßen, an ihren abgezehrten Gliedern sehe ich grauenhafte, blutende Brandwunden. Das Leben entflieht schon aus ihren von Yperit verseuchten Leibern.“

Dr. Marcel Junod, Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz: Kämpfer beiderseits der Front; Europa-Verlag Zürich/Wien 1947

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Asfa-Wossen Asserate, Aram Mattioli (Hrsg.): Der erste faschistische Vernichtungskrieg. Die italienische Aggression gegen Äthiopien 1935–1941. SH-Verlag, Köln 2006, ISBN 3-89498-162-8.
  • Sidney H. Brown, Für das Rote Kreuz in Aethiopien. Europa-Verlag, Zürich / New York 1939.
  • Matteo Dominioni: Lo sfascio dell'Impero. Gli italiani in Etiopia 1936–1941. Prefazione di Angelo Del Boca. Laterza, Bari 2008, ISBN 978-88-420-8533-1 (Quadrante 143).
  • Manfred Funke: Sanktionen und Kanonen. Hitler, Mussolini und der internationale Abessinienkonflikt 1934–1936. Droste, Düsseldorf 1970 (Bonner Schriften zur Politik und Zeitgeschichte 2, ISSN 0935-1191).
  • Giulia Brogini Künzi: Italien und der Abessinienkrieg 1935/36. Kolonialkrieg oder Totaler Krieg? Schoeningh, Paderborn u. a. 2006, ISBN 3-506-72923-3 (Krieg in der Geschichte 23), (Zugleich: Bern, Univ., Diss., 2002),(Rezension).
  • Aram Mattioli: Experimentierfeld der Gewalt. Der Abessinienkrieg und seine internationale Bedeutung 1935–1941. Orell Füssli Verlag, Zürich 2005, ISBN 3-280-06062-1 (Kultur – Philosophie – Geschichte 3), (Rezension).
  • Aram Mattioli: Entgrenzte Kriegsgewalt. Der italienische Giftgaseinsatz in Abessinien 1935–1936. in: VfZ. 51, 2003, S. 311–337 online (PDF; 7,01 MB).
  • Gerald Steinacher (Hrsg.): Zwischen Duce, Führer und Negus. Südtirol und der Abessinienkrieg. 1935–1941. Athesia, Bozen 2006, ISBN 88-8266-399-X (Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs 22).
  • Michael Thöndl:Mussolinis ostafrikanisches Imperium in den Aufzeichnungen und Berichten des deutschen Generalkonsulats in Addis Abeba (1936–1941). In: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken. 88, 2008, ISSN 0079-9068, S. 449–488.
  • Michael Thöndl: Der Abessinienkrieg und das totalitäre Potential des italienischen Faschismus in Italienisch-Ostafrika (1935–1941). In: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken. 87, 2007, S. 402–419.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Italienisch-Äthiopischer Krieg (1935–1936) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m Franz Ansprenger: Auflösung der Kolonialreiche (= Illustrierte Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts in 15 Bänden. Band 12). Editions Rencontre, Lausanne 1970, S. 125f
  2. Rainer Baudendistel: Between Bombs And Good Intentions. The Red Cross And the Italo-Ethiopian War, 1935-1936. Berghahn Books, N.Y. 2006, S. 235-248.
  3. http://www.sipri.org/research/disarmament/chemical/publications/ethiopiapaper/at_download/file
  4. Mit Giftgas zum Imperium. FAZ, 19. April 2007. Abgerufen am 19. Juli 2010.
  5. siehe auch das Buch von Gianluca Falanga: Mussolinis Vorposten in Hitlers Reich: Italiens Politik in Berlin 1933–1945 (Christoph Links Verlag, 1. Aufl. 2008), Seite 61
  6. a b Brian R. Sullivan: More than Meets the Eye. The Ethiopian War and the Origins of the Second World War. In: Gordon Martel (Hrsg.): The Origins of the Second World War Reconsidered. A.J.P. Taylor and the Historians. 2. Aufl., Routledge, London 1999, S. 187.
  7. Alberto Sbacchi: The Price of Empire. Toward an Enumeration of Italian Casualties in Ethiopia, 1935–40. In: Ethiopianist Notes 2 (1978), S. 36-38.
  8. Estelle Sylvia Pankhurst: Ethiopia. A Cultural History. Woodford Green 1955, S. 548f.
  9. Brian R. Sullivan: The Italian–Ethiopian War, October 1935–November 1941. Causes, Conduct and Consequences. In: A. Hamish Ion u. E. J. Errington (Hrsg.): Great Powers and Little Wars. The Limits of Power. Westport 1993, S. 194.