Barry Sharpless

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Karl Barry Sharpless (* 28. April 1941 in Philadelphia) ist ein US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Er studierte am Dartmouth College, promovierte 1968 an der Stanford University und setzte dort seine Forschungstätigkeit fort, bevor er 1969 an die Harvard University wechselte.

Sharpless erhielt eine Professur am Massachusetts Institute of Technology, an der Stanford University und später am Scripps Research Institute, wo er seit 1990 die W. M. Keck Professur innehat.

Er erhielt im Jahre 2001 den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über stereoselektive Oxidationsreaktionen (Sharpless-Epoxidierung, Sharpless Bishydroxylierung, Sharpless Aminohydroxylierung). Den Preis teilte er sich mit William S. Knowles und Ryoji Noyori (für ihre Arbeiten zu stereoselektiven Hydrierungen). Er ist Ehrendoktor der TU München.

Derzeit arbeitet er v. a. auf dem neuen Gebiet der Click-Chemie, dies sind selektive exotherme Reaktionen, die unter milden Bedingungen in Wasser ablaufen. Ein Beispiel ist die Alkin-Azid (3+2)-Cycloaddition unter Bildung von 1,2,3-Triazolen. Seit 2013 zählt ihn Thomson Reuters aufgrund der Zahl seiner Zitationen zu den Favoriten auf einen (erneuten) Nobelpreis (Thomson Reuters Citation Laureates).[1]

Arbeitsgebiete[Bearbeiten]

Click chemistry, Übergangsmetall-katalysierte asymmetrische Reaktionen, Katalysierte Oxidationsreaktionen (Os, Ru, Rh)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 2013 Predictions bei Thomson Reuters (sciencewatch.com); abgerufen am 25. September 2013

Weblinks[Bearbeiten]