Kettershausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kettershausen
Kettershausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kettershausen hervorgehoben
48.18333333333310.266666666667540Koordinaten: 48° 11′ N, 10° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Babenhausen
Höhe: 540 m ü. NHN
Fläche: 26,73 km²
Einwohner: 1751 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86498
Vorwahl: 08333
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 221
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
87727 Babenhausen
Webpräsenz: www.kettershausen.de
Bürgermeister: Gabriele Janowsky (FWG Kettersh. / FWV Tafertshofen)
Lage der Gemeinde Kettershausen im Landkreis Unterallgäu
Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Kettershausen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen.

Geografie[Bearbeiten]

Kettershausen liegt ca. 35 km südöstlich von Ulm und 25 km nördlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Kettershausen, Bebenhausen, Mohrenhausen, Tafertshofen und Zaiertshofen.

Zur Gemeinde Kettershausen gehören unter anderem die Orte Kettershausen, Bebenhausen, Flüssen, Mohrenhausen, Tafertshofen und Zaiertshofen.

Geschichte[Bearbeiten]

Kettershausen wurde erstmals 1162 urkundlich erwähnt. Es war von 1556 bis 1806 Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts der gleichnamigen Herrschaft der Fürsten Fugger-Babenhausen. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform wurden am 1. Januar 1972 die bis dahin selbständigen Gemeinden Mohrenhausen, Zaiertshofen und Tafertshofen eingemeindet.[2] Am 1. Mai 1978 folgte dann Bebenhausen.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1724 Einwohner[3]
  • 1970: 1695 Einwohner[3]
  • 1987: 1621 Einwohner
  • 2000: 1746 Einwohner
  • 2011: 1752 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bundestagswahl 2013[4]
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70
60
50
40
30
20
10
0
66,5 %
8,2 %
3,5 %
3,4 %
3 %
5,6 %
3,6 %
6,1 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
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Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 587.000 Euro, davon waren umgerechnet 59.000 Gewerbesteuereinnahmen (netto). Aktuelle Bürgermeisterin ist Susanne Schewetzky

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 7. Juni 1983 durch Bescheid der Regierung von Schwaben genehmigt.

Blasonierung: „Unter blauem Schildhaupt, darin nebeneinander drei goldene Kugeln, in Silber eine eingeschweifte blaue Spitze, darin eine goldene heraldische Lilie, beseitet rechts von der roten Krümme eines Abtstabes, links von einer roten Roggenähre.“

Die Gemeinde Kettershausen umfasst als Gemeindeteile die ehemals selbständigen Gemeinden Kettershausen, Mohrenhausen, Tafertshofen, Zaiertshofen und Bebenhausen. Als Besitzer der Gemeinden ist seit dem späten Mittelalter vor allem das Stift Roggenburg nachweisbar. Im 15. und 16. Jahrhundert spielten auch die Herren von Freyberg und das Zisterzienserkloster Stams in Tirol eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Gemeinde. Seit dem 16. Jahrhundert erwarben die Fugger (Herrschaft Babenhausen) den Großteil des Gemeindegebietes. Das Gemeindewappen verbindet das Wappen der Familie Freyberg (drei goldene Kugeln auf blauem Grund) mit dem als Hinweis auf das Kloster Stams zu verstehenden Abtstab und der Roggenähre aus dem Roggenburger Stiftswappen. Die goldene heraldische Lilie im blauen Feld ist dem Wappen der Fugger von Babenhausen entnommen.

Der Entwurf des Wappens stammt von Pfarrer Johann Zahner aus Kettershausen und die Gestaltung übernahm der Tutzinger Peter Ziller.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist Rot - Gelb - Blau gestreift mit aufgelegtem Gemeindewappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Pfarrkirche St. Michael
  • Katholische Pfarrkirche St. Michael mit einheitlicher, gut erhaltener neuromanischer Ausstattung des 19. Jahrhunderts
  • Keltenschanze, die sich etwa 2 km nordwestlich an der Straße nach Unterroth befindet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 57 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 17 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 596. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 81 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1728 Hektar, davon waren 918 Ackerfläche und 810 Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 56 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 7 Lehrern und 140 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Sixtus Bachmann (1754-1825) Barockkomponist, Prämonstratenser. Geboren am 18. Juli 1754 in Kettershausen. Nach ihm ist eine Straße in Kettershausen benannt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kettershausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 488.
  3. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 790.
  4. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 14. September 2014