Kirchheim in Schwaben
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Unterallgäu | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Kirchheim i.Schwaben | |
| Höhe: | 581 m ü. NN | |
| Fläche: | 31,95 km² | |
| Einwohner: |
2.444 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 76 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 87757 | |
| Vorwahl: | 08266 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 78 158 | |
| Marktgliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | VG Kirchheim i. Schw. Marktplatz 6 87757 Kirchheim i. Schw. |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hermann Lochbronner | |
| Lage des Marktes Kirchheim i. Schw. im Landkreis Unterallgäu | ||
Kirchheim in Schwaben (amtlich: Kirchheim i. Schw.) ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim in Schwaben in Mittelschwaben.
Der Ort ist in seiner Geschichte stark von den Fuggern geprägt worden.
Nordöstlich der Ortschaft liegt der Naturpark Augsburg-Westliche Wälder.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Kirchheim i. Schw. liegt ca. 38 km südwestlich von Augsburg, 80 km westlich von München und 40 km nord-östlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.
[Bearbeiten] Ausdehnung des Gemeindegebietes
Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Kirchheim i. Schw., Derndorf, Hasberg, Spöck und Tiefenried.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Bei der Kommunalwahl 2002 wurden insgesamt 14 Gemeinderäte der unabhängigen Wählerliste gewählt. Diese Liste erhielt damit 100%. [2]
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde am 28. Mai 1544 während des Reichstages zu Speyer durch Kaiser Karl V. verliehen.
Blasonierung: „In Rot und Gold geteiltem Schild ein geharnischter, barhäuptiger und bärtiger silberner Mann, die Rechte erhoben, die Linke am schwarzen Griff des Schwertes.“
Das Wappenbild zeigt als Ritter den damaligen Ortsherren Hans Walther von Hürnheim, Feldhauptmann, Obrister der Landsknechte, kaiserlicher Rat und Truchseß. Obwohl durch Wappenbrief und Wappenbild von 1544 das historische Wappen des Marktes Kirchheim in besonders eindeutiger Weise beschrieben und überliefert ist, wurde der Ritter im vorigen Jahrhundert und noch bis etwa 1960 fälschlicher Weise mit erhobenen Schwörfingern der rechten Hand dargestellt.
Der originale Wappenbrief von 1544 befindet sich heute im Fuggerarchiv in Dillingen.
[Bearbeiten] Flagge
Die Flagge ist Rot - Gelb gestreift mit aufgelegtem Wappen.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaft
Mit der französischen Gemeinde Renazé im Departement Mayenne besteht seit 1997 eine Städtepartnerschaft, gefördert durch den deutsch-französischen Freundeskreis e. V.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Fuggerschloss Kirchheim/Schwaben mit seinem weltberühmten, sehenswerten Zedernsaal
- Pfarrkirche St. Peter und Paul mit dem Gemälde Maria Himmelfahrt von Peter Paul Rubens, sowie weiteren Gemälden von Domenichino und Padovini.
- Heimatmuseum im Rathausgebäude
[Bearbeiten] Theater
- Theaterverein "Harmonie"
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Aemilian Rosengart (1757–1810), Komponist und Benediktinermönch
- Hans Walther von Hürnheim (* um 1500, † 16. September 1557), Ritter, Königlicher und Kaiserlicher Rat, Truchseß, Kämmerer, Obrister der Landsknechte, Oberster Forstmeister der Markgrafschaft Burgau, Herzoglich bayerischer Pfleger in Aichach
Grabdenkmal aus weißem Marmor von Annibale Caccavello in San Giovanni degli Spagnuoli in Neapel; Darstellung des auf einem Löwen stehenden Verstorbenen in voller Rüstung mit Feldherrnstab mit Inschriftkartusche
- Angelus Dreher (1741–1809), Komponist und Dominkanermönch
- Gregor Thomas Ziegler (1770–1852), Bischof von Linz und Benediktinermönch, Hofprediger von St. Stefan in Wien
- Johann Jakob Kollmann (1714–1778), Stadtphysikus in Deggendorf, Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
Die Firma Wanzl Metallwarenfabrik betreibt in Kirchheim ein Werk und ist größter Arbeitgeber des Marktes.
[Bearbeiten] Sonstiges
Von 1950 bis 1969 betrieb der Bayerische Rundfunk in Kirchheim in Schwaben einen Mittelwellensender, der nachts das Programm des Bayerischen Rundfunks auf der Mittelwellenfrequenz 1602 kHz mit 20 kW-Sendeleistung verbreitete. Als Antenne wurde ein 108 Meter hoher, gegen Erde isolierter Stahlfachwerkmast mit quadratischem Querschnitt verwendet. Seit 1970 wird das ehemalige Sendergebäude von einer Firma genutzt.
[Bearbeiten] Weblinks
- Kirchheim in Schwaben: Wappengeschichte vom HdBG
- Kirchheim in Schwaben: Amtliche Statistik des LStDV (PDF; 1 MB)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Das Wahlergebnis auf der Genesis-Datenbank. Abgerufen am 6.01.
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