Stetten (Schwaben)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stetten
Stetten (Schwaben)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stetten hervorgehoben
48.02388888888910.442222222222613Koordinaten: 48° 1′ N, 10° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Dirlewang
Höhe: 613 m ü. NHN
Fläche: 15,71 km²
Einwohner: 1402 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87778
Vorwahl: 08261
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 199
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktstr. 19
87742 Dirlewang
Bürgermeister: Peter Schropp (CSU/Unabh.Bürger/Dorfgem.)
Lage der Gemeinde Stetten im Landkreis Unterallgäu
Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild
Ortsteil Erisried von Südosten

Stetten ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dirlewang.

Geografie[Bearbeiten]

Stetten liegt ca. 20 km östlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Stetten und Erisried.

Zu Stetten gehören die Orte Erisried, Gronau, Walchs und Wipfel. Abgegangen sind die Siedlungen Cuttiwanc, Glashütte, Weiherhaus und Wolfswanc.

Geschichte[Bearbeiten]

Stetten war vor 1800 Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts und gehörte zur Herrschaft Mindelheim, die im Besitz des Kurfürstentums Bayern war. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde der bis dahin selbständige Ort Erisried eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 0883 Einwohner[2]
  • 1970: 0965 Einwohner[2]
  • 1987: 1092 Einwohner
  • 2000: 1343 Einwohner
  • 2011: 1387 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bundestagswahl 2013[3]
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
66,2 %
7,8 %
3,7 %
4,3 %
2,4 %
4,9 %
3,4 %
7,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
+18,0 %p
-0,9 %p
-15,5 %p
-3,6 %p
-1,4 %p
+4,9 %p
+3,4 %p
-4,8 %p

Bürgermeister ist Peter Schropp (CSU/unabhängige Bürger/Dorfgemeinschaft Erisried).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 701.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 211.000 €.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 15. September 1988 durch die Regierung von Schwaben genehmigt.

Blasonierung: „In Rot eine eingeschweifte goldene Spitze, darin zwei schwarzeDreiberge; oben rechts zwei schräg gekreuzte silberne Pfeile, oben links ein silbernes Ulrichskreuz.“

Das Gemeindegebiet war historisch immer Teil der Herrschaft Mindelheim. Deshalb wird im Gemeindewappen von Stetten auf die Herren von Frundsberg verwiesen, die seit dem 15. Jahrhundert bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1586 Inhaber der Herrschaft waren. Die zwei übereinanderstehenden Dreiberge stellen das Stammwappen der Frundsberg dar. Die beiden Pfeile als Attribut des heiligen Sebastian verweisen auf die Pfarrkirche von Stetten, das Ulrichskreuz steht für den Gemeindeteil Erisried und erinnert an den dortigen Kirchenpatron St. Ulrich.

Das Wappen wurde vom Heraldiker Theodor Goerge aus Freising gestaltet.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist Rot - Gelb - Schwarz gestreift mit aufgelegtem Gemeindewappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im produzierenden Gewerbe 199 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 38 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 460. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe acht Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 36 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 750 ha, davon waren 562 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Stetten verfügt über einen eigenen Bahnhof an der Bahnstrecke Buchloe–Memmingen.

Über die Autobahnausfahrt Stetten ist der Ort mit der Bundesautobahn 96 verbunden. Darüber hinaus verlaufen unweit der Ortes die Bundesstraße 18 und die Bundesstraße 16.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen: Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 46 Kindern. Es gibt außerdem eine Grundschule mit 4 Klassen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 783.
  3. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 14. September 2014