Baar (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Baar
Baar (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Baar hervorgehoben

Koordinaten: 50° 21′ N, 7° 3′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Vordereifel
Höhe: 488 m ü. NHN
Fläche: 11,74 km2
Einwohner: 730 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56729
Vorwahl: 02656
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 007
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kelberger Straße 26
56727 Mayen
Website: www.baar-eifel.de
Ortsbürgermeister: Heribert Hänzgen
Lage der Ortsgemeinde Baar im Landkreis Mayen-Koblenz
Karte
Kapelle St. Donatus in Oberbaar

Baar ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an, die ihren Verwaltungssitz in Mayen hat.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baar liegt in der Nähe des Nürburgrings. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der 652,1 Meter hohe Reuterberg.

Ortsteile sind Engeln, Freilingen, Niederbaar, Oberbaar, Büchel, Mittelbaar und Wanderath.

Niederbaar, Luftaufnahme (2016)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörten die heute zur Gemeinde Baar gehörenden Ortschaften zur Grafschaft Virneburg.

Im Jahr 2019 erlangte der Ortsteil Wanderath durch die Sendung Team Wallraff überregionale Aufmerksamkeit. In einer Jugendhilfe-Einrichtung in dem kleinen Eifeldorf sollen Betreuer Jugendliche und junge Erwachsene körperlich misshandelt sowie durch Einsatz von Isolationshaft gefoltert haben. Nach Ausstrahlung der Sendung nahm die Staatsanwaltschaft Koblenz Ermittlungen auf, die Heimaufsicht schloss das Heim nach einer Prüfung.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Baar besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Baar
Blasonierung: „Gespalten von Gold und Silber durch eine eingebogene rote Spitze, darin fächerförmig sieben goldene Ähren, rechts eine rote Raute, links ein schwebendes rotes Kreuz.“

Bergbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Freilingen wurde nach Blei geschürft. Die Grube Bendisberg lieferte aber nur geringwertige Erze, deren Aufarbeitung aufwändig und teuer war. Der Abbau lohnte daher nur vorübergehend.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche Sankt Valerius steht im Ortsteil Wanderath. Der Ursprungsbau stammt aus dem 13. Jahrhundert der Erweiterungen und Veränderungen Anfang des 15. Jahrhunderts, neugotische Erweiterung 1896 bis 1897 nach den Plänen des Architekten Lambert von Fisenne[4] und 1921 bis 1922 nach den Plänen des Diözesanbaumeisters Heinrich Renard erfuhr.[5]

Die Kapelle im Ortsteil Oberbaar wurde 1773 erbaut und ist dem heiligen Donatus geweiht. Die barocke Einrichtung stammt aus der Zeit der Erbauung.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baar (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Misshandlungsvorwürfe gegen zwei Mitarbeiter: Jugendhilfe-Einrichtung in Wanderath wird geschlossen - SWR
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Die Pfarrkirche St. Valerius in Wanderath (Memento des Originals vom 13. Januar 2006 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jahrbuch-daun.de, abgerufen am 4. August 2013
  5. Pfarrkirche St. Valerius in Wanderath, abgerufen am 4. August 2013