Pillig

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Pillig
Pillig
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Pillig hervorgehoben
Koordinaten: 50° 14′ N, 7° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Maifeld
Höhe: 220 m ü. NHN
Fläche: 6,29 km2
Einwohner: 443 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56753
Vorwahl: 02605
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 087
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 4
56751 Polch
Webpräsenz: www.maifeld.de
Ortsbürgermeister: Horst Klee
Lage der Ortsgemeinde Pillig im Landkreis Mayen-Koblenz
Karte

Pillig auf dem Maifeld ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Maifeld an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Polch hat.

Pillig, Luftaufnahme (2015)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1563 umfasste Pillig unter dem Namen Pülich 47, 1683 38 Feuerstellen. Landesherrlich gehörte die Ortschaft, ehemals Pillich genannt, bis Ende des 18. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Trier und unterstand der Verwaltung des Amtes Münster-Maienfeld. Pillig war Sitz eines Heimburgers im Hochgericht Münster-Maienfeld.[2]

Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Pillig, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 365
1835 169
1871 515
1905 472
1939 437
1950 553
Jahr Einwohner
1961 460
1970 465
1987 490
1997 555
2005 507
2015 443

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Pillig besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Bei der vorangegangenen Wahl im Jahre 2009 wurden die Ratsmitglieder in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Rot ein schräglinker goldener Wellenbalken. Oben ein goldener römischer Tempel, unten eine goldene karolingische Münze mit schwarzem Innenfeld, belegt mit einem goldenen Kreuz, das von vier goldenen Kugeln bewinkelt ist.“

Der Wellenbalken symbolisiert den Elzbach. Die Münze erinnert an die Entdeckung eines bedeutenden karolingischen Münzschatzes 1957 im ehemaligen Gemeindewald in der Pilligerheck, die heutzutage zu Keldung gehört, ein Stadtteil von Münstermaifeld. Der Tempel weist hin auf die vielen römischen Funde im Umkreis von Pillig, insbesondere an die Gebäudereste im Distrikt „Sandwiese“ und westlich der Kirche. Wappenentwurf: A. Friderichs, Zell/Mosel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Pillig

Die katholische Pfarrkirche St. Firminus stammt aus dem Jahr 1778, weist jedoch Reste spätromanischen Mauerwerks und einen spätgotischen Turm auf. Die einheitliche Ausstattung stammt überwiegend aus dem Ende des 18. Jahrhunderts.

1652 wurde auf dem Weg zur nahegelegenen Burg Pyrmont ein Kalvarienberg mit lebensgroßen Figuren errichtet.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Pillig

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pillig – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 144, 155, 210.
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen