Waldesch

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Waldesch
Waldesch
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Waldesch hervorgehoben
Koordinaten: 50° 17′ N, 7° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Rhein-Mosel
Höhe: 297 m ü. NHN
Fläche: 3,34 km2
Einwohner: 2243 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 672 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56323
Vorwahl: 02628
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 227
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 44
56330 Kobern-Gondorf
Website: www.waldesch-online.de
Ortsbürgermeister: Karlheinz Schmalz
Lage der Ortsgemeinde Waldesch im Landkreis Mayen-Koblenz
Karte

Waldesch ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel an. Waldesch ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Rand des Koblenzer Stadtwalds gelegen, wird Waldesch auch als Tor zum Hunsrück bezeichnet. Der Ort verfügt über eine Anschlussstelle (40 Koblenz/Waldesch) an die A 61. Koblenz liegt etwa zehn Kilometer nördlich der Gemeinde. Die Ortslage von Waldesch erstreckt sich gut zwei Kilometer entlang der B 327 in einer nach Westen geneigten Hangmulde. Den Ort durchfließt der Eschbach. Der Eschbach mündet im Kondertal in den südwestliche von Waldesch entspringenden Konderbach, einem rechten Zufluss der Mosel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Waldesch 1019 (damals Asch) in einer Schenkungsurkunde. Damals übereignete Kaiser Heinrich II. dem Nonnenkloster Kaufungen den Ort (siehe Nachweis unter Trimbs).

Besiedelt war das Gebiet jedoch bereits früher, da in der Umgebung Hügelgräber vorhanden sind und zeitlich dazu passende Gebrauchsgegenständen gefunden wurden.

Die alte Römerstraße von Koblenz nach Trier, der die heutige Hunsrückhöhenstraße (B 327) auf langen Wegstücken folgt, führt direkt am Ort vorbei.

1944 wurde die seit 1906 bestehende katholische Pfarrvikarie St. Antonius zur Pfarrei erhoben. 1951 wurden die Dieblicher Ortsteile Naßheck und Mariaroth aus der Pfarrei Dieblich in die Pfarrei St. Antonius Waldesch umgepfarrt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Waldesch besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 4 12 16 Sitze
2009 4 12 16 Sitze
2004 2 6 8 16 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Mohr e. V.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Lucenay-lès-Aix in Burgund besteht seit 1966 eine Partnerschaft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kath. Pfarrkirche St. Antonius mit Kreuzigungsgruppe und weiteren Figuren
  • Pfarrhaus und weitere Fachwerkhäuser im Ort
  • Wegkapelle an der Landesstraße 208 Richtung Dieblich
  • Mehrere Bildstöcke im Ort (Ecke Römerstraße/Dieblicher Straße, Gödersweg, Im Schild)
  • Merkurtempel und römische Villa im benachbarten Koblenzer Stadtwald
  • Königsstuhl von Rhens

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Waldesch gibt es eine eigene Grundschule in Trägerschaft der Gemeinde und einen Kindergarten in Trägerschaft der Kath. Kirchengemeinde.

Bürgerhaus Waldesch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturelle Veranstaltungen, Dorf-Feste, Karneval und Weihnachtsmarkt finden im 1997 neu erbauten Bürgerhaus im Dorfzentrum statt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Waldesch – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen