Diskussion:Überfall auf Polen

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Lemmadebatte[Quelltext bearbeiten]

Am 19. März 2017 wurde das Lemma von Polenfeldzug nach Überfall auf Polen verschoben. Die vielstimmige Debatte dazu findet sich im Archiv. --Andropov (Diskussion) 12:39, 24. Mai 2017 (CEST)

Teil 2.2: Überraschungsmoment / Polens Vorbereitung[Quelltext bearbeiten]

Die zweite und dritte Passage in Teil 2.2 ("Im März 1939 war der polnischen Regierung klar geworden... „Minderheit rechtsextremistischer Schreihälse“.[52]") wurde in der Lemmadebatte andiskutiert. Damit die diesbezüglichen verstreuten Belege und Argumente nicht untergehen, hier gesammelt. Kopilot (Diskussion) 12:50, 20. Mär. 2017 (CET)


  • Donald Cameron Watt, How War Came (1989), S. 536f.: "…herrschte in der britischen wie der polnischen Regierung die Überzeugung vor, Hitler werde wegen Danzig keinen Krieg beginnen, sondern wolle ein diplomatisches Spiel um jeden Preis gewinnen. Beck habe erst gegen 2 Uhr am Nachmittag des 1. September von Krieg gesprochen. Kein vernünftiger Beobachter habe davon ausgehen können, dass Hitler das Nichterscheinen eines polnischen Emissaärs binnen 24 h als Vorwand für einen Krieg nehmen könnte." - "Watt [geht] davon aus [], dass die Polen zwar allen Grund hatten, die militärische Bedrohung ernst zu nehmen, aber gleichwohl bis zuletzt davon ausgingen, Hitler wolle seine Muskeln spielen lassen, um den größtmöglichen Verhandlungserfolg zu erzielen…"
  • "…ein politisches Überraschungsmoment… bestand im Hitler-Stalin-Pakt, der den diplomatischen Kalkülen Großbritanniens und Frankreichs den Boden entzog, und dem Angriff nur um eine Woche vorausging." - "Auswertung der geheimen Zusatzprotokolle seit 1992"
  • "zurückgenommener Angriffsbefehl für den 26. August" - "Wenn Polen den Angriffsbefehl kannte, wäre eine „Überraschung“ um so erstaunlicher, wenn nicht, ist der Rückzug des Angriffsbefehls unerheblich. Die Mobilisierung lief in Polen seit dem 23. August …(wie oben zitiert) und nach Hitlers Ultimatum leitete die polnische Regierung am 29. August die Generalmobilmachung der polnischen Streitkräfte ein."
  • "Dieses falsche Spiel der deutschen Diplomatie, das Vortäuschen, es ginge ja nur um Korridor und Danzig, um die Deutschen in Polen, dann aber ein massiver Angriff auf das gesamte Polen ohne Kriegserklärung und seine vollständige Zerschlagung, genau dieses Täuschungsmanöver ist gemeint, wenn vom Überfall auf Polen die Rede ist. Militärisch war es kein Überfall, kein Zieten aus dem Busch. Über Monate hinweg haben sich Wehrmacht und polnische Armee auf einen Krieg vorbereitet. Aber aus politischer Sicht war weder Polen noch den Westmächten klar gewesen, was die NS-Kriegsziele wirklich waren. So. Das steht leider nicht im Artikel."
  • "es gab sowohl eine Latenzzeit der Krise bis zum Angriff als auch das abgeblasene Unternehmen am Jablunkapass… die Polen haben nach dem Rückzug den Eisenbahntunnel sofort am 1.9.39 gesprengt. Also war die militärische Überraschung nur unvollkommen"
  • "Die polnische Führung hatte erst eine Teil-, dann eine Generalmobilmachung befohlen, sie rechnete seit dem März fest mit einem Krieg, zahlreiche Dokumente des Außenministeriums dazu sind publiziert, eine Auswahl sogar auf Englisch und Französisch."
  • "…die Führung in Warschau [ignorierte] den dringenden Rat der Briten [], erst einmal mit den Deutschen zu verhandeln, um Zeit zu gewinnen, auch wenn man in Wirklichkeit keine Zugeständnisse machen möchte, solle man so tun als ob. Es gab auch erheblichen britischen wie französischen Druck auf Warschau, auf die Ansprüche auf Danzig (96% der Bevölkerung waren Deutsche), den großen Zankapfel der Zwischenkriegszeit, zu verzichten, doch die polnische Führung hielt daran fest. - Mit anderen Worten: Die Teilmobilmachung habe Hitler in die Hände gespielt. … Die Briten standen auf dem Standpunkt, sie bräuchten mindestens anderthalb, besser noch zwei Jahre, um für einen Krieg mit den Deutschen gewappnet zu sein. Durch die gesamte britische Publizistik der Kriegsjahre zieht sich der Vorwurf an die Polen, durch ihr „Säbelrasseln“ (so formulieren es tatsächliche englische Autoren!) zum Ausbruch des Kriegs zu einem Zeitpunkt beigetragen zu haben, der den Briten eben nicht passte." [Geschichte des Zweiten Weltkriegs von Churchill / Richard Overy / Untersuchung von Władysław Sikorski Ende 1939 / zahlreiche Publikationen in den letzten Jahren in Polen ]
  • "Einer der Gründe für die polnische Haltung war eine krasse Fehleinschätzung der Stärke der eigenen Streitkräfte, die kaum mechanisiert waren und … immer noch auf die Kavallerie als Hauptkampftruppe setzten. Dieser Fehleinschätzung ist auch die Berichterstattung Ende August/Anfang September 1939 zu verdanken, in der vom „schnellen Marsch auf Berlin“ die Rede war." Analyse bei onet.pl
  • "20 Jahre alte - Einschätzung von Hermann Graml, der nicht Polnisch spricht und kein Spezialist für polnische Geschichte ist, haben polnische Historiker längst widerlegt. Sie haben belegt, dass Edward Rydz-Śmigły, Józef Beck & Co. nicht nur auf britischen Beistand, sondern sehr wohl auch auf die Stärke des eigenen Militärs bauten." (Tomasz Łubieński (Es begann im September), Robert Michulec (Der Weg zum September), Stanisław Żerko (Die deutsch polnischen Beziehungen 1938-1939); Grzegorz Kostas-Zorbas: Polen hatte 1939 eine schlechte Strategie.
  • "Von Bedeutung [ist], wann genau die Führung in Warschau den dringenden Rat der Briten ignorierte, erst einmal [für Zeitgewinn] mit den Deutschen zu verhandeln. … Overy bspw. [beschreibt] Becks Weigerung, im März 1939 für Verhandlungen nach Berlin zu kommen, im Hinblick auf die unmittelbar davor erfolgte "Zerschlagung der Resttschechei" und die Abpressung des Memellandes so [], dass Beck die Zeichen erkannt habe. Die Frage, ob die Politik, Hitler mit Entschlossenheit zu begegnen, ungeschickt war oder nicht, ist nolens volens vor dem Hintergrund von Hitlers Kriegsentschlossenheit zu bewerten. Hätte eine "geschicktere" Politik den Verlauf der Geschichte signifikant verändert? … [Frage der Perspektive wie bei Appeasementpolitik] Zugleich geht es nicht um die polnische Außenpolitik der 30er Jahre, in der ja Großmachtpläne für Südosteuropa verfolgt wurden. Die Einschätzung Hermann Gramls besagt übrigens nicht, dass die polnische Regierung ihren eigenen Streitkräften nichts zutraute, sondern wendet sich gegen eine ganz bestimmte Legende. Zu berücksichtigen ist dabei auch die nach der "Zerschlagung der Rest-Tschechei" veränderte geostrategische Lage Polens. Ist Gramls Einschätzung denn falsch, dass die polnische Militärführung bis zur vereinbarten französischen Offensive im Westen primär aushalten wollte?"

Komische Einzelnachweise[Quelltext bearbeiten]

Hinweis: Die Ziffern beziehen sich auf diese Artikelversion. --Andropov (Diskussion) 17:03, 15. Mai 2017 (CEST)

  • Ref 19: London 1942? (Ist das eine Primärquelle aus dem folgenden Sekundärbeleg? Dann ginge weglassen).
  • Ref 22: französisch und 1979 (etwas alt)
  • Ref 29: Webseite; womit ersetzen?
  • Ref 30: Magisterarbeit? Womit ersetzen?
  • Ref 33: kein Autor und Hrsg? Womit ersetzen?
  • Ref 44: Primärquelle; aus welchem Sekundärbeleg?
  • Ref 46 / 47/ 49: Tageszeitungsartikel; womit ersetzen?
  • Ref 51: mit Fließtext überladen
  • Ref 53: Maser erledigt Erledigt, Olzog: reputabel? Womit ersetzen?
  • Ref 55: Ullstein, 1966: reputabel? Womit ersetzen?
  • Ref 57: Langtitel, Verlagsangaben bei Wiederholung unnötig, entdoppeln
  • Ref 84: de Zayas: reputabel? Warum überhaupt erwähnen, falls nicht? erledigt Erledigt

* Ref 93: reputabel? Verlag, ISBN?

Kopilot (Diskussion) 23:38, 14. Mai 2017 (CEST)

Die 13 Ref-Nummerierungen können sich ja mit jeder Bearbeitung ändern. Mir sind solche Hinweise ein zu kryptischer Einheitsbrei, zumal größere und kleinere Ref-Schwächen bunt gemischt scheinen. Könntest du die Refs bitte genauer nennen und beshreiben? Thx + Grüße -- Miraki (Diskussion) 07:38, 15. Mai 2017 (CEST)
zur Liste aus meiner Sicht: Überwiegend wird Kleinkram kritisiert, durchaus berechtigt Außerdem:
  • Ref 19 Teilmobilmachung vom 23. März: unvollständige Darstellung, ohne die heutige Bewertung taugt das nicht viel, löschen und nur überarbeitet und belegt wieder einfügen
  • Ref 53 Maser, Olzog: Maser halte ich wegen seiner politischen Tendenzen generell für keine geeignete Sekundärliteratur, löschen und nur mit geeignetem Beleg wieder einfügen
  • Ref 84 de Zayas: halte ich wegen seiner politischen Tendenzen generell für keine geeignete Sekundärliteratur, löschen und nur mit geeignetem Beleg wieder einfügen WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion) 17:51, 22. Mär. 2018 (CET)
Warum de Zayas nicht erwähnen und andere Auffassungen gegenüberstellen? Benatrevqre …?! 19:07, 22. Mär. 2018 (CET)
de Zayas, Seidler, Maser, Hofmann, das ist "die alte deutsche Garde", von der im letzten Jahrhundert populäre Bücher geschrieben wurden, die vor allem der Aufrechnung gedient haben. "Nicht nur wir waren unmenschlich, die anderen auch", "deine Tante, meine Tante, Schwamm drüber", um es mal flappsig zu sagen. Diese Autoren werden heute eigentlich garnicht mehr rezipiert, jedenfalls nicht wissenschaftlich. Als Seidler und de Zayas 2001 (?) einen neuen Sammelband über Kriegsverbrechen herausgegeben haben, hat der entsprechend schlechte Kritiken bekommen. Ich würde Bücher dieser Autoren heute einfach ignorieren. Die letzten Auseinandersetzungen mit diesen Autoren dürfte mindestens dreissig Jahre zurückliegen. Wen sollte eine Gegenüberstellung heute noch interessieren? WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion) 20:15, 22. Mär. 2018 (CET)

de Zayas[Quelltext bearbeiten]

Zu einer weiteren oben aufgeführten Fußnote, der jetzigen Fußnote 88, und da Alfred de Zayas gerade in den Schlagzeilen ist: Ich halte seine Ansicht zu Erschießungen deutscher Kriegsgefangener durch Polen nicht für erwähnenswert. Er stützt sich, wie der Artikel schreibt, auf Wehrmachtsberichte, die kritisch zu lesen sind; sofern diese Behauptung nicht auch in zuverlässiger Fachliteratur zu finden ist, sollten wir sie weglassen. --Andropov (Diskussion) 12:21, 22. Mär. 2018 (CET)
Einspruch: Dass Wehrmachtberichte kritisch zu lesen sind, ist natürlich richtig, aber es ist de Zayas zuzutrauen, dass ihm das als anerkannter Wissenschaftler bewusst ist. Insbesondere ist seine wissenschaftliche Meinung nicht weniger relevant als die eines anderen. Was wir persönlich davon halten, ist ja irrelevant. Benatrevqre …?! 13:27, 22. Mär. 2018 (CET)
de Zayas ist vor allem Völkerrechtler, dieser Artikel behandelt aber ein historisches Thema. Damit ist er kein maßgeblicher Experte für das Thema dieses Artikels, mithin irrelevant hier. --Andropov (Diskussion) 13:38, 22. Mär. 2018 (CET)
Die Fälle von Kriegsverbrechen, die de Zayas im verwendeten Buch aufführt, wurden nicht widerlegt, auch nicht bestritten. Dass de Zayas selbst politisch ganz rechts anzusiedeln ist, tut diesen Fällen keinen Abbruch. Wer die abstreiten möchte, sollte dazu einen Beleg bringen. Im Übrigen: der folgende Satz "Deren unkritische Verwendung kritisierten Historiker des Bundesarchivs" ist nicht korrekt, weil nur ein "Historiker des Bundesarchivs" besagten Vorwurf gegen de Zayas erhob, nicht mehrere. Es handelte es sich dabei garnicht um einen Historiker, somdern um Günther Wieland, der sich in einer Fußnote so geäußert hatte. Hier die archivierte Diskussion dazu. WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion) 14:19, 22. Mär. 2018 (CET)
Nochmal: Es geht nicht darum, ob das stimmt, was de Zayas schreibt, sondern ob das zu den maßgeblichen Informationen gehört, die dieser Artikel aufnehmen soll. Ob solche Informationen maßgeblich sind, entscheiden die maßgeblichen Fachleute für das Thema. De Zayas ist kein maßgeblicher Fachmann für die Geschichte des Überfalls auf Polen, weshalb es einen anderen Beleg bräuchte. --Andropov (Diskussion) 14:29, 22. Mär. 2018 (CET)
Es kann doch nicht sein, dass sich diese Berichte nur in Wehrmachtsberichten und bei de Zayas finden, oder? Falls doch, ist das tatsächlich ein Hinweis auf mangelnde Relevanz oder Korrektheit. --Otberg (Diskussion) 14:29, 22. Mär. 2018 (CET)
Ich bin damals umgekehrt vorgegangen und habe recherchiert, wie die "Wehrmachtsuntersuchungsstelle" von de Zayas in Sekundärliteratur von Militärhistorikern rezipiert wurde.
Niemand muss hier Einzelfälle durchdeklinieren, sondern belegt werden müsste zuallererst, dass de Zayas überhaupt eine Rolle für den aktuellen Forschungsstand zum Thema spielt. 1. In welchem der angegebenen aktuellen Forschungswerke kommt de Zayas vor? 2. Woraus geht hervor, dass de Zayas für den aktuellen Forschungsstand unentbehrlich ist? Bitte präzise mit Seitenzahl angeben. Antifa.svg Benutzer:Kopilot 14:30, 22. Mär. 2018 (CET)
"aktueller Forschungsstand" - die beste Lösung wäre, andere Sekundärliteratur über polnische Kriegsverbrechen aufzutreiben, ohne auf Seidler, de Zayas, Maser...zurückzugreifen. WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion) 14:45, 22. Mär. 2018 (CET)
Das scheint mir eine gute Lösung zu sein. --Otberg (Diskussion) 15:04, 22. Mär. 2018 (CET)
Und bitte keine Forschungsergebnisse von Historikern. Kriegsrechtliche Normen werden und wurden unterschiedlich interpretiert. Was Wehrmachtsstellen damals als Kriegsverbrechen an deutschen Soldaten einstuften, entsprach der Interpretation des Kriegsvölkerrechts der Wehrmacht. Hier ist aber Fachliteratur gefragt, die auch auf diese Problemstellung, die in den Werken von Seidler und/oder de Zayas komplett vernachlässigt wird, eingeht. Stichwort "Partisan" beispielsweise. WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion) 15:24, 22. Mär. 2018 (CET)
Zunächst einmal fehlt eine Seitenangabe aus dem über 500 Seiten starken Werk. Ein valider Beleg ist das deshalb nicht. Ich pinge mal Benutzer:Memnon335bc, der die Information Anno 2007 eingebracht hat.[1] Vielleicht kann er hier weiterhelfen.--Assayer (Diskussion) 16:18, 22. Mär. 2018 (CET)
Du meinst diesen Diff? --Andropov (Diskussion) 16:48, 22. Mär. 2018 (CET)
Genau den Diff meinte ich. Sorry für den c&p Fehler.--Assayer (Diskussion) 17:53, 22. Mär. 2018 (CET)
auch mit Seitenzahl lieber nicht de Zayas. WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion) 17:07, 22. Mär. 2018 (CET)
Das scheint mir konsensfähig :) --Andropov (Diskussion) 17:17, 22. Mär. 2018 (CET)
Siehe dazu auch oben: Man kann ihn durchaus erwähnen, aber neutral die anderen Ansichten aus der Forschungsliteratur darlegen. Benatrevqre …?! 19:07, 22. Mär. 2018 (CET)
Kannst Du mit einer entsprechenden Seitenangabe aushelfen? Ich kann bislang nicht nachvollziehen, was de Zayas überhaupt für eine Meinung hat.--Assayer (Diskussion) 19:13, 22. Mär. 2018 (CET)
Ach, geht es nur um die Seitenzahl? Ich dachte, die Kritik gegen de Zayas sei pauschaler Natur oder gegen seine Person als Völkerrechtler. Ich habe sein Buch nicht griffbereit, aber spreche mich trotzdem gegen eine Löschung aus, solange es keine begründete Kritik an seiner wissenschaftlichen Arbeit gibt oder seine Zahlen durch einen Gegenbeleg in Zweifel gezogen werden können. Eine fehlende Seitenangabe kann man kennzeichnen, das sollte kein Problem darstellen (und Memnon335bcs Stellungnahme abwarten). Benatrevqre …?! 19:19, 22. Mär. 2018 (CET)
Also, mir gefiel die jetzt gelöschte Passage sowieso nicht. Sie besagte: "Polen haben ebenfalls Kriegsgefangene umgebracht, nur nicht so viele wie die Wehrmacht". Genau das ist Aufrechnung. War die Zahl etwa der einzige Unterschied? Waren Polen in NS-Augen nicht etwa minderwertiges Menschenmaterial? Warum brachten Polen deutsche Kriegsgefangene um? Wurde es befohlen, waren es Rachetaten Einzelner? Das sind doch die wichtigen Fragen. Entweder man findet gute Sekundärliteratur, die sich damit befasst, oder man lässt so eine Aufrechnung weg. WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion) 20:34, 22. Mär. 2018 (CET)
Ohne Kenntnis der Argumentation de Zayas wird niemand einen "Gegenbeleg" bringen können. Was dann bleibt, ist, wie Madagaskar anmerkt, schlichte Aufrechnung.--Assayer (Diskussion) 22:09, 22. Mär. 2018 (CET)
wer sich damit befassen möchte, sollte lieber zuerst Jerzy Kochanowski: In polnischer Gefangenschaft: deutsche Kriegsgefangene in Polen 1945-1950, Fibre 2004 ausleihen (sehr teuer) und lesen (ich kenne es noch nicht). Jerzy Kochanowski ist Prof in Warschau. Das Buch von de Zayas stammt ursprünglich aus den 1970er Jahren und behandelt vor allem die Wehrmacht-Untersuchungsstelle. WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion)
Das Buch wird im Internet bei diversen Händlern angeboten und erscheint mir nicht sehr teuer (Neuware 37,80 €). Andererseits behandelt es dem Titel nach Ereignisse erst ab 1945, wird also zu der hier aufgeworfenen Frage vermutlich nichts beitragen. --Joerg 130 (Diskussion) 00:26, 23. Mär. 2018 (CET)
Wenn man allerdings den Ramschpreis für de Zayas Buch im Internet vergleicht, ab 1,92 €, dann sagt das auch etwas über die Relevanz aus. Die letzte DVD von de Zayas hat übrigens der Kopp-Verlag herausgebracht. Auch das spricht Bände. Wenn in Kochanowskis Buch nichts zu den Kriegsgefangenen in polnischer Hand von 1939 zu finden sein sollte (unwahrscheinlich, denn wenigstens Regeln und Gebräuche des polnischen Kriegsgefangenenwesens sollten darin zu finden sein), dann hangelt man sich eben über die darin enthaltene Bibliographie und den Anmerkungsapparat weiter. WIr lagen vor Madagaskar (Diskussion) 09:16, 23. Mär. 2018 (CET)
Sich das Buch mal anzusehen, wäre sicher kein Fehler, da hast Du schon recht. --Joerg 130 (Diskussion) 14:18, 23. Mär. 2018 (CET)
Übrigens: Das Inhaltsverzeichnis des Buches ist hier nachzulesen. --Joerg 130 (Diskussion) 15:39, 23. Mär. 2018 (CET)
Leider hilft das Inhaltsverzeichnis nicht weiter, wenn man nach speziellen Angaben und weiterführenden Literaturnachweisen sucht. Benatrevqre …?! 19:23, 25. Mär. 2018 (CEST)

Uhrzeit[Quelltext bearbeiten]

Wir haben unterschiedliche Angaben in unseren Artikeln:

  • „Ab 4:45 Uhr, kurz vor Sonnenaufgang, beschoss das Linienschiff Schleswig-Holstein die polnische Garnison auf der Westerplatte.“ => 4:45h (Überfall auf Polen#Der Kriegsbeginn)
  • „Dabei feuerte das zu dieser Zeit im Danziger Hafen befindliche Linienschiff SMS Schleswig-Holstein völlig überraschend um 4:47 […]“ => 4:47h (Kampf um die Westerplatte)

Grüße, --Urgelein (Diskussion) 23:51, 12. Jun. 2017 (CEST)

1. Sind 2, in Worten zwei, Minuten Unterschied wirklich ein Punkt, der den Artikel schlechter macht?
2. Ich bezweifele ernsthaft, dass es eine Möglichkeit gibt unstrittig festzustellen, was richtig ist. Deshalb
3. "Lösungsvorschlag": "etwa um 4:45", denn das wird wohl der offiziell angepeilte Zeitpunkt gewesen sein, denn ich glaube nicht, dass man irgendeinen Befehl auf eine krumme Uhrzeit wie 4:47 legt.--Aradir (Diskussion) 00:59, 13. Jun. 2017 (CEST)
Danke für deine Antwort! Dass zwei (in Zahlen: 2) Minuten nicht viel sind, ist mir klar. Ich frage v. a. nach, da ich es interessant finde, dass man das überhaupt so genau zu wissen glaubt. Hat da jemand mit der Uhr daneben gestanden? Nach unseren Artikel war der offizielle Zeitpunkt aber wohl 4:45h. Schöne Grüße, --Urgelein (Diskussion) 09:57, 13. Jun. 2017 (CEST)
Oder einfach "gegen 4:45 Uhr". Benatrevqre …?! 15:23, 13. Jun. 2017 (CEST)
Hypothese: Es hat ganz einfach 2 Minuten gedauert, bis nach dem Feuerbefehl die ersten Schüsse einschlugen?! --KnightMove (Diskussion) 15:41, 13. Jun. 2017 (CEST)
Interessanter und plausibler Gedanke. Benatrevqre …?! 15:47, 13. Jun. 2017 (CEST)
Alles müßig - Angriffszeit war 4.45 Uhr und zuvor gab es den Angriff einiger Flieger auf die Weichselbrücke bei Dirschau, was nur bei beginnender Helligkeit möglich war ("Büchsenlicht" genannt). Das der Fehl schlug ist ein anderes Kapitel. Generell setzten die Kampfhandlungen ab 4.45 Uhr ein. Eine ähnliche Situation bestand bei der Luftlandung 1940 auf Eben Emael - man braucht eine gewisse Helligkeit zur sicheren Landung auf dem Fort. Und das ganze wegen der Überraschung vor Beginn der eigentlichen Kampfhandlungen. MfG URTh (Diskussion) 17:48, 13. Jun. 2017 (CEST)
Und was soll das mit der Diskrepanz von 2 Minuten zu tun haben, und was soll "müßig" sein? --KnightMove (Diskussion) 02:09, 14. Jun. 2017 (CEST)

Inhaltlichen Ergänzung und Präzisierung[Quelltext bearbeiten]

Beziehung zur Slowakei und Territorium Freie Stadt Danzig, Motive (verlinkt)

Am 18. März 1939 – wenige Tage nach der „Zerschlagung der Rest-Tschechei“ unter Bruch des Münchener Abkommens – schloss das Deutsche Reich den Deutsch-Slowakischen Schutzvertrag mit der Slowakei ab. Durch diesen wurde die Slowakei zu einem bedingt souveränen Staat. Unter anderem musste die Slowakei der Errichtung einer deutschen militärischen Schutzzone in ihren westlichen Grenzgebieten zustimmen. In der Folge wurde die Slowakei zum strategischen Partner gegen Polen und beteiligte sich schließlich im September am Angriff auf Polen (mithilfe eigener Truppen und unter zur Verfügungstellung des eigenen Territoriums als Aufmarschgebiet), um im Jahre 1920 an Polen verlorene slowakischen Grenzgebiete zurückzuerobern. Auf das deutsche Ultimatum an Litauen vom 20. März hin gab die litauische Regierung am 22. März das 1920 vom Deutschen Reich getrennte, als Völkerbundsmandat unter französische Verwaltung gestellte und schließlich 1923 von Litauen annektierte Memelland zurück. Das (etwa 2600 Quadratkilometer große) Memelgebiet wurde wieder Teil der Provinz Ostpreußen. Das Deutsche Reich erhielt mit der Drohung einzumarschieren ein weiteres der Gebiete zurück, auf die es im Friedensvertrag von Versailles verzichtet hatte. Der strittige polnische Korridor samt der nicht zu Polen gehörenden Freien Stadt Danzig, von wesentlicher Bedeutung für die Beziehungen zur Republik Polen, stand aber noch aus; die Bedrohung für Polen war dadurch offensichtlich.--79.240.223.243 10:31, 10. Nov. 2017 (CET)

Kannst du bitte begründen, worin die Verbesserung bestehen soll, statt diesen edit per Edit War dreimal hintereinander einzusetzen? Danke im Voraus --Φ (Diskussion) 20:13, 10. Nov. 2017 (CET)