Metterich

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Metterich
Metterich
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Metterich hervorgehoben
Koordinaten: 49° 59′ N, 6° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 310 m ü. NHN
Fläche: 5,6 km2
Einwohner: 543 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54634
Vorwahl: 06565
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 081
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Norbert Otten
Lage der Ortsgemeinde Metterich im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Metterich ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Südwesteifel ca. 5 km nordöstlich der Kreisstadt Bitburg. Westlich der Ortschaft verläuft die Kyll, auf deren Hochfläche sich die Gemeinde erstreckt. Von dem 5,6 km² großen Gemeindegebiet wird mit 70 % ein vergleichsweise großer Anteil landwirtschaftlich genutzt, nur 17 % sind von Wald bestanden. Direkt an Metterich vorbei führt die Bundesstraße 50 (Bitburg–Wittlich). Die nächste Anschlussstelle Badem an der Bundesautobahn 60 ist etwa 5 km entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von einer frührömischen Besiedelung des Gemeindegebiets zeugen Funde eines Brandgräberfeldes und mehrerer Siedlungsstellen. Im Bereich „In der Eich“ wurden Gräber aus der Frankenzeit gefunden. Graf Sigard überließ seinen Besitz in dem damals „Metriche“ genannten Ort 844 der Abtei Prüm. Die Trierer Abtei St. Maximin besaß ab 1200 Güter in Metterich, so eine Mühle, die 1729–1740 der Herrschaft Bitburg abgabepflichtig war. Im Jahre 1794 war der Ort territorial zwischen der luxemburgischen Propstei Bitburg und der Herrschaft Dudeldorf aufgeteilt. 1795 wurde er Sitz der Mairie Metterich, die 1816 in die gleichnamige preußische Bürgermeisterei im Kreis Bitburg (Regierungsbezirk Trier) überging. Letztere ging 1856 an die Bürgermeisterei Dudeldorf, ab 1927 Amt Dudeldorf, das 1970 mit vier weiteren Ämtern im Zuge der rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform zur Verbandsgemeinde Bitburg-Land zusammengelegt wurde.

Seit dem 1. Juli 2014 gehört Metterich der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Im Jahre 1848 wurden in Metterich 320 Einwohner in 42 Häusern verzeichnet, wobei in der lokalen Mühle 17 Menschen beheimatet waren. 1895 umfasste der Ort bereits 54 Häuser und 390 Einwohner. 1939 war die Bevölkerung auf 382 Menschen zurückgegangen, ist seitdem aber nach mehreren Schwankungen wieder auf 471 Einwohner (2006) angestiegen.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Metterich, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][2]

Jahr Einwohner
1815 210
1835 337
1871 377
1905 408
1939 382
1950 360
Jahr Einwohner
1961 394
1970 440
1987 442
1997 488
2005 464
2015 543

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Metterich besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat acht Ratsmitglieder an.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Hinweis auf die frühere Zugehörigkeit zum Herzogtum Luxemburg sind die Farben Silber und Blau. Grundherr war über viele Jahrhunderte die Reichsabtei St. Maximin, ihr Symbol ist der Doppeladler. Grundherr war ebenfalls die Familie von Lontzen, hierauf weist der blaue Dornenbalken hin. Die drei goldenen Nagelspitzkreuze stehen für die Zugehörigkeit zur Propstei Bitburg.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche
St. Eucharius

Die katholische Pfarrkirche „St. Eucharius“ ist eine einschiffige Saalkirche aus dem 18. Jahrhundert und wurde zum Kulturdenkmal ernannt. Sehenswert sind des Weiteren einige restaurierte alte Bauernhäuser.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Wappenbeschreibung Metterich auf den Seiten der Verbandsgemeinde Bitburger Land