Wolsfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Wolsfeld
Wolsfeld
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Wolsfeld hervorgehoben
49.9061111111116.4672222222222230Koordinaten: 49° 54′ N, 6° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 230 m ü. NHN
Fläche: 9,27 km²
Einwohner: 894 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54636
Vorwahl: 06568
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 137
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Heinz Junk
Lage der Ortsgemeinde Wolsfeld im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Bitburg Auw bei Prüm Roth bei Prüm Olzheim Neuendorf Kleinlangenfeld Schwirzheim Büdesheim Wallersheim Fleringen Weinsheim Gondenbrett Sellerich Buchet Oberlascheid Bleialf Mützenich Winterscheid Winterspelt Großlangenfeld Brandscheid Prüm Rommersheim Giesdorf Hersdorf Seiwerath Schönecken Oberlauch Niederlauch Orlenbach Winringen Dingdorf Watzerath Pittenbach Pronsfeld Habscheid Heckhuscheid Matzerath Heisdorf Nimsreuland Lasel Wawern Feuerscheid Nimshuscheid Lützkampen Großkampenberg Kesfeld Üttfeld Euscheid Strickscheid Lünebach Lierfeld Eilscheid Dackscheid Merlscheid Pintesfeld Kinzenburg Waxweiler Manderscheid Lichtenborn Arzfeld Irrhausen Reiff Sengerich Leidenborn Herzfeld Eschfeld Roscheid Harspelt Sevenig (Our) Dahnen Reipeldingen Daleiden Dasburg Preischeid Olmscheid Jucken Kickeshausen Lauperath Krautscheid Oberpierscheid Niederpierscheid Lascheid Hargarten Lambertsberg Mauel Plütscheid Burbach Balesfeld Neuheilenbach Neidenbach Usch Zendscheid Steinborn Sankt Thomas Malbergweich Malberg (Eifel) Kyllburgweiler Seinsfeld Oberkail Gransdorf Gindorf Pickließem Orsfeld Kyllburg Etteldorf Wilsecker Badem Sefferweich Seffern Schleid Heilenbach Ehlenz Oberweiler Bickendorf Nattenheim Fließem Rittersdorf (Eifel) Ließem Niederweiler Biersdorf am See Wiersdorf Wißmannsdorf Hamm (Eifel) Echtershausen Brecht Feilsdorf Hütterscheid Baustert Brimingen Hisel Mülbach Oberweis Bettingen (Eifel) Olsdorf Wettlingen Stockem Halsdorf Enzen Dudeldorf Gondorf Metterich Hüttingen an der Kyll Röhl Scharfbillig Sülm Dahlem Trimport Idenheim Idesheim Meckel Eßlingen Oberstedem Niederstedem Wolsfeld Dockendorf Ingendorf Messerich Birtlingen Altscheid Burscheid Nusbaum Biesdorf Kruchten Hommerdingen Hüttingen bei Lahr Mettendorf Niehl Burg Lahr Geichlingen Körperich Roth an der Our Gentingen Ammeldingen an der Our Berscheid Bauler Waldhof-Falkenstein Keppeshausen Rodershausen Gemünd Sevenig bei Neuerburg Affler Dauwelshausen Scheitenkorb Nasingen Muxerath Obergeckler Niedergeckler Sinspelt Niederraden Koxhausen Herbstmühle Karlshausen Zweifelscheid Leimbach Emmelbaum Ammeldingen bei Neuerburg Heilbach Uppershausen Plascheid Hütten Neuerburg Scheuern Fischbach-Oberraden Utscheid Weidingen Übereisenbach Wallendorf Bollendorf Echternacherbrück Ernzen Ferschweiler Minden Menningen Eisenach Gilzem Kaschenbach Niederweis Irrel Prümzurlay Alsdorf Holsthum Peffingen Schankweiler Spangdahlem Herforst Beilingen Philippsheim Speicher (Eifel) Preist Orenhofen Auw an der Kyll Hosten Nordrhein-Westfalen Belgien Luxemburg Trier Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel Landkreis Bernkastel-WittlichKarte
Über dieses Bild

Wolsfeld ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an. Wolsfeld ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Rand des Naturparks Südeifel im Tal der Nims. Zu Wolsfeld gehören auch die Wohnplätze Herzbach, Wolsfelderberg und In der Burg.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Wolsfeld wurde im Jahre 798 oder 799 erstmals urkundlich erwähnt, als ein Harduwinus und seine Ehefrau der Abtei Echternach unter anderem ihre Güter zu „Wolfftualt, quod situm est super fluuio Nimisa“ schenkten.[4] Diese Urkunde ist zugleich eine der ältesten Namenserwähnungen des Flusses Nims. Im 13. Jahrhundert hieß der Ort „Volvisvelt“. Er gehörte zur luxemburgischen Herrschaft Ließem.

Wolsfeld, St. Hubertus

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Wolsfeld besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[5]

Wappen[Bearbeiten]

Der Hubertushirsch im Schildhaupt ist das Attribut des örtlichen Kirchenpatrons St. Hubertus. Im rechten unteren Teil ist das Wappen der Herrschaftsfamilie Pallandt, die schwarzen Balken in Gold aufgenommen und im linken Teil das Wappen der Grafen von Saintignon, drei goldene Türme auf rotem Grund, die im 19. Jahrhundert das Schloss Wolsfeld besassen.

Verkehr[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

Wolsfeld liegt an der vielbefahrenen Bundesstraße 257 zwischen Bitburg und Echternach. Eine von wenigen Anwohnern seit Jahrzehnten geforderte Ortsumgehung wurde im Bundesverkehrswegeplan in den vordringlichen Bedarf aufgenommen und wurde im Rahmen des 2-Mrd.-Euro–Programms zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in den Jahren 2005-2008 realisiert. Die Umgehungsstraße wurde am 13. Dezember 2008 vom rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Hendrik Hering und parl. Staatssekretär Karl Diller vom Bundesfinanzministerium für den Verkehr freigegeben.[6]

Die Nebenstraße nach Wolsfelderberg diente 2012 zum 50. Mal als Austragungsort des Wolsfelder Bergrennens.

Eisenbahn[Bearbeiten]

Wolsfeld war Bahnstation der ehemaligen Nims-Sauertalbahn (Erdorf – Irrel – Igel), einer Nebenstrecke der Eifelbahn. Diese Bahnlinie wurde vor dem Ersten Weltkrieg eröffnet. Nach Zerstörung der Strecke gegen Ende des Zweiten Weltkrieges und Wiederaufnahme des Betriebes nach dem Krieg wurde noch gut zwei Jahrzehnte lang Personen- und Güterverkehr auf der Strecke durchgeführt. Die Einstellung des Personenverkehrs (Umstellung auf Bus) erfolgte 1969, die Stilllegung des verbleibenden Güterverkehrs erfolgte Schrittweise und endgültig 1995. Der Streckenabschnitt Wolsfeld – Bitburg (Stadt) wurde 1997 demontiert. Unmittelbar am Bahnhof Wolsfeld wurde zur Versorgung der amerikanischen Flugplätze in Bitburg und Spangdahlem ein Tanklager mit Gleisanschluss unterhalten. Teile des stillgelegten Streckenabschnitts werden heute als Radweg genutzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wolsfeld – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011). (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 64 (PDF; 2,3 MB)
  4. Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien, 1860, Nachtrag S. 6 (dilibri.de)
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Pressemitteilung Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: B 257, Verkehrsfreigabe Ortsumgehung Wolsfeld, aufgerufen am 31. Juli 2009