Kyllburgweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Kyllburgweiler
Kyllburgweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kyllburgweiler hervorgehoben
Koordinaten: 50° 3′ N, 6° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 340 m ü. NHN
Fläche: 7,26 km2
Einwohner: 101 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54655
Vorwahl: 06563
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 071
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Johannes Stolz
Lage der Ortsgemeinde Kyllburgweiler im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Kyllburgweiler ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kyllburgweiler liegt in der Eifel auf der Gindorfer Hochfläche, die Teil des Gutlandes ist. Zu Kyllburgweiler gehört auch der Wohnplatz Landmauerhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kyllburgweiler wurde erstmals 1224 als Wilre (lat.: villaris = zu einem Landgut gehörend) erwähnt und geht wohl auf eine frühe Besiedlung in Römerzeit zurück. Entsprechende Funde unterstützen diese Vermutung. Bis Ende des 18. Jahrhunderts war das Zisterzienserinnenkloster St. Thomas Grundherr in Kyllburgweiler. Die Landesherrschaft lag bei Kurtrier. 1569 errichteten die Bewohner von Kyllburgweiler aus eigenen Mitteln eine Kapelle.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Kyllburgweiler, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][3]

Jahr Einwohner
1815 147
1835 151
1871 177
1905 189
1939 196
1950 228
Jahr Einwohner
1961 174
1970 157
1987 105
1997 126
2005 124
2015 101

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Kyllburgweiler besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Kyllburgweiler
Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein blaues Schwert mit goldenem Griff, in Schwarz ein schrägrechter, rot-weiss geschachteter Balken.“
Wappenbegründung: Als Hinweis auf die Herrschaft des Zisterzienserinnenklosters St. Thomas ist der rot-weiße Balken zu verstehen. Die alte Kapelle in Kyllburgweiler führte auf das frühere Patrozinium der Hl. Lucia zurück, deren Attribut das Schwert ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verschiedene Wege- und Bußkreuze, das älteste von 1634, finden sich in der Gemarkung Kyllburgweiler.
  • Die Kapelle St. Wendelinus, auf das 16. Jahrhundert zurückgehend, befindet sich bis heute im Eigentum der Ortsgemeinde.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kyllburgweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014, Seite 68 (PDF; 2,4 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen